Halbinsel Paracas

Paracas Travel Blog

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Stolzer Empfang

Hmmhhh zum ersten Mal seit wir da sind trueber Himmel und sogar leichter Nieselregen am Morgen. Ja wir sind auch traurig, dass morgen schon die Abreise ist ;-) Andererseits duerfen wir uns wirklich nicht beschweren was das Wetter hier anbelangt - in fuenf Wochen hatten wir genau 5 Minuten Regen. Nach dem Fruehstueck fahren wir los von der Oase Huacachina in das nahe gelegene Pisco. Ein Erdbeben im August 2007 hat hier schwere Schaeden angerichtet, die teilweise bis heute noch nicht beseitigt sind. Da wir von verschiedenen Seiten gehoert hatten,dass Pisco nicht gerade das feinste und ungefaehrlichste Pflaster sein soll, zueckt Bettina einen Flyer von unserer Hostdame in Nazca. Sie hat uns das Hostel von ihrem Freund Manuel empfohlen, welches sich direkt am Eingang der Halbinsel Paracas befindet und sich als angenehme, fein duftende und saubere Unterkunft entpuppt.

Steilkueste
Wir greifen zu, laden unsere "kleinen" Gepaeckstuecke aus ;-) und fahren dann direkt weiter auf die Halbinsel, die mit ihren steilen Klippen und schoenen Sandstraenden an die Landschaft Cornwalls erinnert. Nur ist die Natur nicht ganz so gruen wie in den Rosamunde Pilcher Filmen sondern sandig gelb, braun und steinig. Es hat massenweise Voegel hier und wir koennen Geier, Moewen, Pelikane usw. aus naechster Naehe betrachten. Das Mittagessen im Hafenrestaurant La tia Pily lockt durch den  fettleibigen Luis, der auf seinem Fahrrad alles gibt um vor seiner Konkurrenz bei den herannahenden Autos der Touris anzukommen. Als Martin das Fenster oeffnet ist er schon mitten in seiner Ansprache, die nach ca 2 Minuten ohne Unterbrechung leichte Bedenken bei uns ausloest und wir beugen uns daher nach vorne um uns zu vergewissern, dass der dicke Luis noch nicht blau angelaufen ist. Binnen Sekunden predigt er uns den Inhalt der Speisekarte, sagt dass wir bei "Nicht-Gefallen" das Essen nicht bezahlen muessten und wirbt gleichzeitig noch fuer die herrliche Natur auf der Paracas Insel. Als er endlich zur Ruhe kommt fordert Martin ihn auf "Ahora respira" - was so viel heisst wie "jetzt hol erst mal Luft". Wir prusten los vor Lachen. Der dicke Luis hat es sich wirklich verdient, dass wir im Restaurant seiner Mama Meerestiere essen gehen. Nach dem Essen duest Martin mit seinem Tinu durch die Sandduenen - ein Verdauungsfaehrtchen, das den Fisch im Bauch grad nochmals schwimmen laesst ;-)

Zurueck im Hostel goennen wir uns eine kleine Siesta und danach machen wir uns auf die Suche nach einem "echten" Kaffee. Echt, weil es hier in Peru standardmaessig eigentlich immer nur loeslichen Nescafe gibt. Wir werden tatsaechlich fuendig. Morgen frueh fahren wir noch mit dem Boot rings um die Insel um Robben und Pinguine zu beobachten. Um 11 Uhr gehts dann weiter in Richtung Flughafen Lima wo am Abend unsere Maschine in Richtung Madrid startet. Ja, das wars. Wir hoffen, dass euch das Blog lesen so viel Spass gemacht hat wie uns das Schreiben und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit euch! Liebe Gruesse y hasta pronto!

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Stolzer Empfang
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Steilkueste
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Paracas
photo by: Sylvie1