Kolumbien 2008

Colombia Travel Blog

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Auf Kolumbien war ich am meisten gespannt. Nach dem was zuhause immer ueber Kolumbien gesagt wird, muesste ich ja an jeder Strassenecke mit einem Ueberfall oder einer Entfuehrung rechnen. Jedoch, dass was ich von anderen Reisenden hoerte, war eine ganz andere Geschichte (die waren alle fasziniert von Kolumbien und alle haben es als sehr sicher beschrieben) und aus diesem Grund hatte ich mich nun ja Entschieden trotzdem hierhin zu fahren.
 
Ich bin jedenfalls ueber einen eher ungewoehnlichen Weg in Kolumbien angekommen, dass man erst drei Tage auf dem Amazonas in einem Boot verbringt um dahin zu gelangen, ist jedenfalls nicht der Haupttouristenpfad. In Leticia wurde mir mitgeteilt, dass die Grenzformalitaeten nur am Flughafen abgewickelt werden. Ich hab mich dann erst mal zu Fuss auf die Hostelsuche gemacht, was ein wenig gedauert hat, da das Hostel in meiner Preisklasse sehr schlecht (oder eben gar nicht) angeschrieben war. Aber hab es schlussendlich mit durchfragen gefunden.
Danach machte ich mich erst mal auf die Suche nach den beiden Fluggesellschaften welche von Leticia Fluege anbieten. Ich hatte diese auch ziemlich schnell gefunden, nur war irgend ein Feiertag und beide Bueros waren geschlossen und an den Flughafen mochte ich an diesem Tag nicht mehr. Am Abend traf ich noch das Paar von England und wir gingen noch in eine Bar ein Bierchen trinken.

Am morgen ging ich dann gleich nochmals zu den Bueros der beiden Fluggesellschaften, die erste welche ein wenig guenstiger gewesen waere, war ausgebucht auf mehrere Wochen. Bei der zweiten funktionierten die Computer nicht und die haben mich aufs Buero vom Flughafen verwiesen. So fuhr ich mit einem Taxi, welches fuer Lateinamerikanische Verhaeltnisse ziemlich teuer war (ungefaehr 6USD) zum Flughafen. Gluecklicherweise haben da die Computer funktioniert. Da aber die Kosten fuer den Flug am selben Tag doppelt so teuer waren, wie die fuer den naechsten Tag, entschied ich mich noch einen Tag laenger im Oeden Leticia zu bleiben. Da ich dann schon beim Flughafen war, konnte ich auch gleich den Einreisestempel in meinen Pass reinmachen lassen.

Unglueckerweise war aber auch eine der Hauptattraktionen von diesem Ort, ein Tierpark, wegen Umbauarbeiten geschlossen. So blieb mir nicht viel anders uebrig als den Tag mit nichtstun zu verbringen. Zur Abenddaemmerung ging ich mir noch ein spektakel im Park Santander anschauen. Da fliegen jeden Abend bei Sonnenuntergang tausende von kleinen Papageien zum Uebernachten herein.

Am Nachmittag des folgenden Tages flog ich dann nach Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens. Da hab ich mich im Hostel gleich erkundigt, welche Stadtteile ich meiden sollte und wie die Sicherheit Nachts ist. Am Abend habe ich mich mit Michi getroffen, den ich in Venezuela kennengelernt habe. Wir tranken ein zwei Bierchen und haben ueber unsere Reiseplaene und was wir die letzten Monate erlebt hatten diskuttiert. Es stellte sich heraus, dass wir beinahe die selben Reiseplaene schmiegten und so verabredeten wir uns fuer den naechsten Tag, um diese genauer zu besprechen. Er gab mir noch ein paar gute Tips, was es zu sehen gibt und wie man zu den Sehenswuerdigkeiten hinkommt. Danach liefen wir, ungefaehr um Mitternacht, durch Kolumbiens Hauptstadt zum Hostel.

Tags darauf folgte ich dem Tip von Michi und lief zur Gondel mit der ich auf den Aussichtsberg Cerro de Monserrate fuhr. Man kann auf diesen auch laufen, wird jedoch nicht empfohlen, da auf diesem Weg vielfach Personen ueberfallen werden. Vom Aussichtsberg hatte ich eine fantastische Sicht auf die Stadt, leider war das Wetter nicht perfekt, was die Aussicht ein wenig truebte. Nachher traf ich mich mit einem vom Hostel und wir gingen das Museum Ponacion Botero anschauen bevor ich mich um 3 nochmals mit Michi traf. Mit ihm ging ich noch zum Museum Nacional, welches aber nicht so interessant war. Wir wollten noch auf den Aussichtsturm den Mirador Torre Colpatria, der aber bereits um 17:00 geschlossen hatte. So gingen wir noch in ein Pub wo wir noch 2 spezielle Biere tranken. Dabei haben wir die erste gemeinsame Reiseetappe definitiv festgelegt. Und uns fuer Sonntag in Taganga verabredet. Danach musste ich auch schon zum Busbahnhof um meinen Nachtbus nach Medellin zu erreichen.

In Medellin musste ich mich dann mit meinem ganzen Gepaeck in die Metro setzen um in den richtigen Stadtteil zu gelangen. Von der Metrostation bis zum Hostel von Stefan, ein Deutscher den ich in Mexiko (Agua Azul) kennengelernt hatte, musste ich mehr als 20 Minuten einen Huegel hochlaufen und kam dann voellig KO im Hostel an. Stefan, der das Hostel mit einer Kolumbianerin eben erst 2 Monate zuvor (im Maerz) aufgemacht hatte, war auf Einkaufstour, so nahm mich seine Freundin die Mayde in Empfang. Sie hat mir dann erstmal einige Tassen Kaffee gemacht und die ganze Zeit vollgequatscht. Spaeter kam noch Stefan dazu und es gab noch mehr Kaffee. Er hat mir noch einiges ueber die Sitten und Gebraeuche von Medellin, der alten Drogenhochburg, erzaehlt. Unter anderem, werden da immer noch regelmaessig Politiker umgebracht. Und kaum nach der Eroeffnung des Hostels, kamen 2 von der Mafia und verlangten 100'000 Pesos Schutzgeld pro Monat. Naja die Mayde konnte mit denen verhandeln und so bezahlen sie jetzt nur noch 80'000 Pesos.

Am Nachmittag ging ich mir das Stadtzentrum anschauen. Das ist relativ klein und hat nicht sehr viel Sehenswertes sobald man sich 2 oder 3 hundert Meter vom Zentrum entfernt, kommt man in eine wueste Gegend mit sehr vielen Bettlern, Dreck und Gestank. Das Viertel (in der Zona Rosa) in dem ich Uebernachtete gefiel mir einiges besser. Ich besichtigte noch das Museum Antioquia, welches Hauptsaechlich Ausstellungsstuecke von Bodero, einem Kuenstler von Medellin welcher hunderte von Bildern und Statuen mit dicken Personen erstellte, ausgestellt. Dies war interessant, aber nach einer Weile war es mehr oder weniger immer dasselbe. Von Ihm hat es, nicht weit vom Museum, noch einen Plazoleta de las Esculturas auf welchem nochmals 23 Bornzestatuen dieses Kuenstlers stehen.

Das Nachtessen ass ich mit Stefan und Mayde, welche fuer uns gekocht hatte. Wir wollten eigentlich noch ausgehen, aber Stefan war zu Muede. Ich ging auch fuer eine Stunde ein Nickerchen machen. Danach trank ich gemuetlich ein Bierchen und schaute aus dem Fenster um das Geschehen zu beobachten. So um 10 Uhr kam die Mayde zu mir und predigte auf mich ein, ich koenne doch Freitagabends nicht einfach nur im Hostel sitzen und ich solle mit ihr ausgehen, sie zeige mir wie man in Kolumbien ausgeht. So gingen wir zum Pub nebenan wo sie zuvor bereits mit ihrer Mutter am trinken war und bestellte gleich eine Flasche des Nationalgetraenks “Aguardiente”, einen Anisschnaps. In dem Pub war einer Live am singen und zwischendurch gabs auch Karaoke runden und das ganze Pub war am mitsingen. Waehrend wir den Schnaps tranken, hat sie mich noch einer Gruppe jugendlicher, vorwiegend Maedels, vorgestellt. Zwischendurch brachten wir noch ihre Mutter, welche Sternhagelvoll war und gestuetzt werden musste, nach Hause. Als die Flasche Schnaps leer war, war die Mayde auch ziemlich voll und ich gut bedient. Mayde hat mir, dann den Schluessel vom Hostel abgegeben und meinte nur noch ich solle gut aufpassen, dass die Tuer des Hostels richtig abgeschlossen ist, wenn ich zurueck komme. Ich brachte sie dann noch zurueck zum Hostel, da sie doch nicht mehr ganz so sicher auf den Beinen war. Ich habe dann mit den anderen Maedels noch ein wenig Schnaps getrunken. Danach liefen wir eine Weile, da wir eigentlich noch irgendwo Rumba (Party feiern) machen wollten. Sie haben sich dann aber anders entschieden und so lief ich zurueck zum Hostel.

Samstags schlief ich dann Gruendlich aus. Habe den restlichen Tag mit Stefan und Mayde verbracht, von welchen ich mich am Nachmittag verabschieden musste, da ich meinen Nachtbus nach Santa Marta nicht verpassen wollte. Stefan flog dann am folgenden Tag zurueck nach Deutschland.

Eigentlich hiess es, dass der Bus direkt nach Santa Marta faehrt, musste jedoch in Barranquilla trotzdem Umsteigen und die letzten beiden Fahrstunden in einem anderen Bus verbringen. Von Santa Marta fuhr ich mit dem Taxi weiter nach Taganga, welches nochmals 4 USD kostete. Ich ging dann auch gleich zum Strand mit Gali, einer Israelin. Nach einem kurzen Bad im Meer, lief ich zurueck zum Hostel, wo ein wenig spaeter auch Michi ankam. Wir haben dann die verschiedenen Moeglichkeiten fuer die Trekkingtour zu Ciudad Perdida (Verlorene Stadt) angeschaut und gleich eine 6-taegige Tour gebucht (Es gibt nur eine weitere Moeglichkeit, die geht 5 Tage und ist eigentlich dasselbe, nur dass man da die letzten beiden Tage in einem laeuft). Ich habe mir noch die Preise fuer weitere Tauchkurse und einzelne Tauchgaenge angeschaut, da ich mir noch am ueberlegen war, den Rescuediver auch noch zu machen. Am Abend hatten wir noch einige Biere und gingen frueh schlafen.

Am naechsten Morgen ging es los mit unserer Ciudad Perdida Tour. Wir wurden im Hostel abgeholt und fuhren zum Buero, wo eine weitere Person zustieg. Von da ging es nach Santa Marta wo wir auf den Rest der Truppe stiessen. Wie immer in Lateinamerika, waren die Tourveranstalter nicht nach europaeischem Standart organisiert. So mussten wir eine halbe Stunde warten, bis diese auch bereit waren. Dann ging es endlich los und fuhren ungefaehr 2 Stunden bis zu einer Strassenverzweigung von wo es auf eine Naturstrasse ging. Bevor wir diese aber hochfahren durften, wurden wir und unser gesmates Gepaeck vom Militaer kontrolliert. Nachdem wir passieren durften, ging das Abenteuer los. Nach einer Stunde durchruetteln auf einer Holperstrecke, bergauf und ab und beinahe die ganze Zeit am Klippenrand entlang wo es teilweise hunderte Meter steil runterging, kamen wir heil an unserem Ausgangspunkt fuer die Trekkingtour an. Erst assen wir da noch einige Sandwich's bevor wir losliefen.

Diese Route fuehrte uns ueber einige Huegel ohne viel Schatten. Es war bruetend heiss und die Luftfeuchtigkeit bei zirka 90%. Wir hatten auf dem Weg immer wieder sehr schoene Aussichtspunkte ins Tal. Nach ungefaehr 3 Stunden kamen wir an unserem Tagesziel an. Die Dusche nahmen wir bei einem kleinen Bach, von wo man bei einem Wasserfall hineinspringen konnte. Danach gab es Abendessen, welches koestlich schmeckte. Ich hab da noch ein wenig Karten mit denen von der Gruppe gespielt, und dazu ein wenig Aguardiente getrunken, von welchem Michi und ich je eine Flasche dabei hatten. Nicht allzu spaet gingen wir dann schlafen in Haengematten.

Den naechsten Morgen starteten wir mit einer Vorfuehrung zur Kokainherstellung. Dafuer liefen wir ungefaehr 15 Minuten an eine abgelegene Stelle, an welcher uns jemand aus dieser Branche den ganzen Herstellungsprozess zeigte. Die Vorfuehrung war interessant und man sah wie leicht es eigentlich ist um Kokain herzustellen, was ziemlich beangstigend ist. Nun ja, man braucht immer noch eine riesen Menge Coca Blaetter, jedoch die Coca Pflanze kann man zumindest in Bolivien und Peru mehr oder weniger Legal anbauen und die getrockneten Blaetter kann man in diesen Laendern beinahe ueberall kaufen.

Danach fing unsere heutige Wanderung an. Schon bei der ersten Bachdurchquerung rutschte ich aus und kriegte nasse Fuesse. Mit nassen Schuhen zu laufen war nicht besonders angenehm. Die erste Stunde liefen wir im offenen Gebiet und hatten nicht viel Schatten. Die folgenden Stunden setzten wir im Regenwald fort. Wir mussten da noch zweimal Baeche durchqueren, jedoch ohne weiteres Schuhwaschen. Irgendwo an einem Bach haben wir Mittagsrast gemacht und nach insgesamt 4 Stunden laufen kamen wir bei unserem Nachtlager an. Dort hatte es auch wieder gute Bademoeglichkeiten im Arschkalten Fluss.

Am naechsten Tag liefen wir ungefaehr vier Stunden bis wir an eine Stelle kamen wo wir den Fluss durchqueren mussten. Da hiess es, dass wir waehrend der naechsten Stunde 7 mal den Fluss durchqueren wuerden so alle 6 bis 12 Minuten ungefaehr. Ich hab mir die Schuhe dann auf den Rucksack gebunden und bin, bis wir das letzte mal den Fluss gekreuzt hatten Barfuss durch den Dschungel gelaufen. Von da an ging es nicht mehr weit bis wir die ersten Stufen zur Ciudad Perdida erreichten. Von da geht es hunderte Stufen hoch bis man die Hauptterassen erreicht. Unterwegs kommt man an jensten kleineren Terassen vorbei, welche meistens ziemlich stark verwachsen sind. Die Aussicht von den Hauptterassen ist einzigartig und wahnsinnig spektakulaer mit all den vom Regenwald bewachsenen Huegeln rundherum. Diese Huegel begleiteten unsere Wanderung vom zweiten Tag an und machten diese Tour unvergesslich.

Der Negativpunkt dieser Archeologischen Staette ist, dass das Miltaer einen Stuetzpunkt auf den obersten Terassen errichtet hat. Fuer die Sicherheit von uns Touristen ist das gut, jedoch zum erhalten dieses Platzes kann das laengerfristig nicht die richtige Loesung sein. Wir wahren auf jedenfall ziemlich KO nach diesem Aufstieg und nach einer ersten Besichtigungstour auf eigene Faust bezogen wir unser Nachtlager fuer die naechsten 2 Naechte, auf Matrazen und nicht mehr in Haengematten, und ruhten uns aus.

Diese Nacht erfuhren wir auch den Grund fuer das Militaerlager an dieser Stelle. Aber erst noch ein wenig ueber die Geschicht dieser Staette. Erbaut wurde diese Staette zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert. Als die Spanier im 16. Jahrhundert die Tayroner unterwarfen, verfiel die Staette und der Regenwald ueberwuchs alles. Sie wurde erst 400 Jahre spaeter, im Jahr 1975, von Grabraeubern wiederentdeckt. Fuer die Oeffentlichkeit ist sie erst seit etwa 20 Jahren zugaenglich. Diese Pre-Columbianische Staette gilt als eine der groessten von Amerika.

Vor ungefaehr 5 Jahren war auch eine Touristengruppe da oben und hatte am selben Ort Uebernachtet wie wir. Mitten in der Nacht wurden diese jedoch von der FARC ueberfallen und beinahe saemtliche Gruppenteilnehmer wurden entfuehrt. Diejenigen welche nicht mitgenommen wurden, wurden in der Huette geknebelt zurueckgelassen. Nun der Reiseleiter konnte sich nach mehreren Stunden selbst befreien. Bis er jedoch Alarm schlagen konnte, waren aber bereits 2 Tage vergangen. Das gute an der Geschichte ist, dass saemtliche Personen ueberlebt hatten. Jedoch waren einige ueber mehrere Monaten in Gefangenschaft und einige steckten sich mit einer Tropenkrankheit an. Nun durch den Stuetzpunkt des Militaers ist die Besichtigung wieder sicher.

Den folgenden Tag starteten wir mit einer gefuehrten Besichtigung durch die Anlage. Diese Fuehrung dauerte ziemlich lange und da man eigentlich nicht sehr viel ber die Staette und deren Bewohner weiss, gab es da auch nicht viel zu erzaehlen. Am Ende der Fuehrung gelangten wir zu einem Bach wo wir uns hinsetzten. Da haben wir, nicht weit von uns entfernt, eine sehr giftige Schlange entdeckt. Unser bloede Fuehrer wusste nichts besseres zu tun als die Schlange auf sehr brutale Weise zu toeten. Das Schlangen in Suedamerika, aus Furcht von den Tieren, getoetet werden ist nichts Ungewoehnliches, da es die meisten Leute nicht besser Wissen. Jedoch von Fuehrern sollte man erwarten koennen, dass diese die Natur respektieren und ebenfalls erhalten moechte.

Nach einem weiteren mal schlafen in Ciudad Perdida machten wir uns auf den Rueckweg. Wir liefen den selben Weg zurueck, wie wir gekommen waren. So erlaubte uns der Fuehrer, dass wir unser eigenes Tempo laufen koennen. Bei der einten Flussdurchquerung stand das Wasser bis zum Hals und wir mussten mit den Rucksaecken auf unseren Koepfen durchs Wasser waten. Michi und Ich liefen den anderen weit voraus. Als wir dann ungefaehr 3 Stunden marschiert waren, stockte uns das Herz fuer einen kurzen Moment. Nur gerade einen Meter vor uns kroch eine schwarze ca. 1.5 Meter lange Schlange ueber den Weg. Bis wir aber unsere Kameras hervorgeholt hatten, hatte sich die Schlange schon laengst im Gebusch verkrochen. Wir machten dann Mittagsrast an der Stelle, an welcher wir das zweite mal uebernachtet hatten. Ich goennte mir auch gleich ein Bad im kalten Fluss und bis die restlichen der Gruppe eintrafen, war ich bereits wieder trocken. Wir liefen am Nachmittag noch weiter bis zur Stelle wo wir zum ersten mal uebernachteten und welches auch das Nachtlager fuer die heutige Nacht sein wird. Wir waren da nochmals unter dem Wasserfall schwimmen und waren ziemlich auf der Fresse vom langen Wandertag.

Der letzte Tag dieser Tour zog sich laenger hin, als wir in Erinnerung hatten. Aber Schlussendlich erreichten wir die Ortschaft von wo wir gestartet waren. Da wartete auch eine halbe Kompanie Soldaten, welche diejenigen von Ciudad Perdida fuer die naechsten 3 Monate abloesen muessen. Wuerde mich schoen anscheissen da oben 3 Monate auszuharren und sich von den Muecken auffressen lassen. Wir assen in der Ortschaft nochmals Sandwich's und goennten uns ein paar Bierchen. Bevor es auf der Holperstrecke nach unten ging. Da hatten wir nochmals das Prozedere mit der Durchsuchung des Gepaecks bevor wir zurueck nach Taganga fuhren. In Taganga machten wir uns einen gemuetlichen Abend und uebernachteten nochmals im Casa de Felipe, welches ich empfehlen kann. Insgesamt war die Tour nach Ciudad Perdida eine der eindruecklichsten, an welcher ich je teilgenommen habe. Jedoch gab es auch Negativpunkte fuer den Tourveranstalter und den Fuehrer. 1. waren wir 14 Personen und nicht wie versprochen nur 8. 2. wurden wir dann nicht in 2 Gruppen aufgeteilt, was moeglich gewesen waere. 3. War der Fuehrer genuegend ausgebildet. Jedoch Essen und alles drumherum war gut, auch das muss gesagt sein.

Am naechsten morgen fuhren wir mit kleinem Gepaeck nach Santa Marta, wo wir auf den Bus fuer in den Parque Nacional Tayrona umstiegen. Nach 1.5 Stunden kamen wir beim Parkeingang, El Zaino an und deckten uns noch mit frischen Fruechten ein. Fuer in dan Park rein, mussten wir wieder eine Komplettkontrolle ueber uns hergehen lassen. Da mussten wir den gesamten Rucksack entleeren und alles wurde genauestens kontrolliert. Von da gingen wir weiter mit dem Collectivo nach Canaveral von wo wir eine halbe Stunde bis zum ersten Campingplatz liefen. Waehrend wir marschierten, startete ein Mega Gewitter und es begann in Stroemen zu regnen. Beim Campingplatz angekommen, sind wir irgendwo untergestanden und haben gehofft, dass es schnell vorueber geht. Nach einer weiteren halben Stunde haben wir uns entschieden etwas zu Essen. Das Gewitter war dann immer noch voll im Gang und warteten noch ein wenig mehr. Als es dann ein bisschen weniger regnete, setzten wir unsere Wanderung fort. Waehrend den weiteren 1.5 Stunden, welche wir brauchten um unseren Campingplatz (Rancho Lindo) zu erreichen, liefen wir staendig vom Gewitter begleitet an der tollen Kuestenlinie weiter. Dieser Campingplatz war ziemlich ausgebucht und wir hatten Glueck, dass wir unsere Haengematten noch aufspannen konnten. Leider hat es aber die ganze Zeit geregnet und wir konnten die tolle Gegend nicht richtig geniessen.

Am naechsten morgen regnete es immer noch, so beschlossen wir um 10:00 Uhr, bereits wieder zurueckzukehren. Wir hatten wirklich Pech mit dem Wetter und konnten die Traumhaften Straende so nicht geniessen. Als wir zurueck bei Canaveral waren, fuhr gerade kein Collectivo und wir beschlossen die 4 Km bis zur Hauptstrasse zu laufen, da die Taxis welche da warteten einen viel zu hohen Preis verlangten. Auf halber Strecke hielt dann ein Taxi neben uns, welches uns super guenstig (ungefaehr je 4 USD) bis nach Taganga brachte (45 Minuten Fahrzeit!). Wir entschieden uns gleich weiter nach Cartagena zu fahren, da es in Taganga nicht viel zu tun gibt. Nach 4 Stunden Busfahrt kamen wir da am Abend an. Leider war das Hostel, in welches wir wollten, komplett ausgebucht. Die konnten uns aber ein anderes vermitteln, welches aber eine ziemliche Bruchbude war. Glueckerweise konnten wir am folgenden Tag ins Casa Vienna wechseln und mussten im anderen Hostel nur einmal Uebernachten.

In Cartagena besichtigen wir das Castillo de San Felipe de Barajas, eine alte Festung in welcher wir beinahe durch das gesammte Gemaeuer laufen konnten. Dies war beindruckend und teilweise auch beengend. Einmal kamen wir an eine Stelle welche mit Wasser vollgelaufen war. Wir kehrten erst um als wir bis zu den Knien im Wasser standen. Danach besichtigten wir die Altstadt, welche, im Gegensatz zum uebrigen Teil der Stadt, malerisch und sehr gepflegt ist. Die gesamten Fasaden sind sehr Bunt gehalten wie in vielen Lateinamerikanischen Staedten. Wir liefen noch auf die Murallas, die alten Stadtmauern, welche noch zum groessten Teil erhalten sind. Am Ende dieses Tages besichtigten wir noch den Palacio de la Inquisicion, ein praechtiges Kolonialgebaeude aus dem Jahr 1770. Dieser Palast enthaelt nun ein Museum mit Folterinstrumenten aus der Kolonialzeit.

Tags darauf besichtigte ich den Volcan de Lodo el Totumo. Dies ist ein Schlammvulkan in welchem ich mir noch ein Erholungsbad goennte. Zurueck im Hostel schaute ich noch die 2. Halbzeit des Champions League Finals. Danach gingen wir auf den Nachtbus fuer nach Medellin.

In Medellin planten wir nur bis am Abend zu bleiben und danach weiter nach Salento zu fahren. Ich hatte ja von Mayde und Stefan das Angebot erhalten, dass ich mein Gepaeck da im Hostel deponieren zu koennen. So fuhren wir als wir in Medellin angekommen waren, mit der Metro in die Zone Rosa von wo wir wieder 20 Minuten den Huegel hochlaufen mussten. Im Hostel hat uns die Mayde aber ueberredet da ueber Nacht zu bleiben und mit ihr auszugehen. Wir haben uns dann noch die gesamte Zone Rosa angeschaut und als ein Gewitter aufzog haben wir uns in ein Internet Cafe verzogen. Am Abend gingen wir, wie abgemacht, mit der Mayde aus. Wo wir wieder eine Menge Aguardiente tranken. Michi hatte da noch eine nette Kolumbianerin kennengelernt.

Am naechsten morgen hatten wir einen ziemlichen Kater und wir fuhren mit dem Taxi zum Busbahnhof von wo wir einen Bus nach Armenia kriegten. Diese Busfahrt auf der kurvigen Strasse dauerte viel zu lange und mit unseren Katern war jede Kurve eine zuviel. Auf jeden Fall kamen wir mit Stunden Verspaetung in Armenia an. Diese Verzoegerung war hauptsaechlich auf zwei umgestuerzte Lastwagen zurueckzufuehren, welche da geborgen wurden. Da wir dann keinen Anschlussbus nach Salento mehr kriegten mussten wir in Armenia einmal Uebernachten. Da fanden wir Gluecklicherweise nach einiger Sucharbeit ein Hostel in unserer Preisklasse. Wir wurden da auch gleich vom Hostelangestellte/n ganz nett begruesst. Wir erhielten innerhalb von 5 Minuten 3 verschiedene Kosenamen. Mi Corazon, mi Amor y mi Rey (Mein Herz, meine Liebe und mein Koenig). Wir wissen bis heute nicht ob es eine Sie oder ein Er war, dass war fuer uns undefinierbar. Wir suchten noch irgendwo ein Platz zum Essen, aber Abends um 10 hatte nur noch ein Burgerstand an der Strasse offen. So gab es nur einen Hamburger zum Abendbrot.

Tags darauf fuhren wir mit dem Bus nach Salento. Der Busfahrer wusste in welches Hostel wir wollten und hielt an der naechstmoeglichen Stelle an. Da waren noch ein paar Leute auf der Strasse, welche uns auch gleich den Weg zum Hostel erklaerten. Wir erhielten vom Hostelbesitzer ein Kroki mit welchem wir, am Nachmittag, ohne Probleme den Weg zu den Kaffeeplantagen fanden. Wir besuchten erst eine kleine Plantage, ein Familienunternehmen welches traditionell gefuehrt wird. Erst liefen wir durch die Plantage auf welcher mehrere Kaffeesorten geplanzt sind. Es hat da aber auch Bananen und andere Fruechte welche in kleinem Rahmen bewirtschaftet werden. Nach dem Rundgang erhielten wir einen Einblick in den Herstellungsprozess. Erst werden die Bohnen geschaelt, danach ungefaehr 1 Tag im Wasserbad gewaschen und danach werden diese bis zu einem Monat an der Sonne getrocknet. Das roesten wird nicht auf der Plantage abgewickelt. Von der Plantage werden die getrockneten Bohnen an Fabriken verkauft, welche sich auf das roesten der Bohnen spezialisiert haben. Fuer den Eigengebrauch roestet der Eigentuemer aber immer noch einige selbst. Und so erhielten wir noch eine Tasse frisch geroesteten Kaffee. Dies war der beste Kaffee den ich je getrunken hatte. Wir besuchten danach noch eine groessere Plantage welches zirka 5000 Kaffeestauden hat, ungefaehr 10 mal mehr als das kleine Unternehmen. Dies war beindruckend von der Groesse aber die Fuehrung war nicht so toll. Beim Herstellungsprozess unterschied sich noch, dass die groessere Plantage die Bohnen groesstenteils Maschinell trocknet. Dies dauert dann nur 48 Stunden, was eine grosse Zeitersparniss ergibt, jedoch auch einen Verlust an Geschmack.

In Salento ist jedes Wochenende Fest auf dem Dorfplatz, auf welchem dann jede Menge Zelte aufgestellt werden. Jedoch blieben wegen dem schlechten Wetter die Leute Weg und es war ziemlich langweilig dort. So blieben wir auch nicht lange und gingen zurueck ins Hostel.

Am naechsten Morgen nahmen wir ein Collectivo nach Cocora. Von wo wir unsere Trekkingtour ins Valle de Cocora starteten. Wir planten eine 6 Stunden Wanderung zu unternehmen. Auf dem ersten Stueck laufen kamen wir an hunderten von “Palmas de Cera”, einer Wachspalma fuer welche dieses Tal beruehmt ist, vorbei. Nach zirka 1 Stunde laufen merkten wir, dass wir nicht auf dem richtigen Weg sind. Wir haben uns dann aber entschieden auf diesem Weg zu bleiben und so setzten wir unsere Wanderung fort. Nach einer weiteren halben Stunde fing es zu regnen an und wir kamen da gerade an eine Wegkreuzung an welcher wir in die Richtung mit der kuerzesten Distanz liefen, ungefaehr 1 Km. Dahin hatten wir nochmals eine gute Viertelstunde. So erreichten wir eine Hacienda, welche aber bereits vor Jahren ausgebrannt sein musste, es grasten nur noch ein paar Pferde da. Wir fanden aber im unteren Teil des Gebaeudes einen Unterschlupf der noch trocken war und warteten da den Regen ab. Nach einer Stunde warten, regnete es noch immer und wir entschieden uns, zurueckzulaufen. Waehrend dem ganzen Rueckweg hat es nicht mehr aufgehoert mit regnen. Wir haben uns dann im Restaurant mit einem Kaffee aufgewaermt. Das Collectivo, welches uns zurueck nach Salento brachte, war ziemlich voll. So musste Michi waehrend der halbstuendigen Fahrt auf der Rueckseite des Fahrzeugs stehen und kriegte noch mehr Regen ab. Das Valle de Cocora war trotzdem ein Besuch wert, da es wirklich eine sehr schoene Landschaft ist. Wir hatten nur Pech mit dem Wetter, dass wir es nicht richtig geniessen konnten.

Den Tag darauf halfen wir dem Hostelbesitzer beim Kaffeebohnen pfluecken. Dieser hat eine Kaffeeplantage in der naehe des Hostels gekauft und wollte die Kaffeequalitaet von da testen. So pflueckten wir von jeder Kaffeeart, welche da gepflanzt ist, ein paar Kilo Bohnen. Diese Bohnen sendete er spaeter nach England um sie testen zu lassen. Das Bohnen pfluecken war sehr interessant, aber auch sehr anstrengend. Auf jeden Fall plueckten wir bis zur Mittagszeit und gingen uns dann duschen, da wir zurueck nach Armenia fuhren um den Nachtbus nach Pitalito zu erreichen.

Da kamen wir am naechsten Morgen an und wechselten gleich auf ein Collectivo um nach San Agustin zu fahren. Dort angekommen, haben wir ein guenstiges Hostel gefunden, wo wir beinahe die einzigen Gaeste waren. Am Nachmittag besichtigten wir den Parque Arqueologico, einen Park in welchem duzende von Statuen aus der Vorkolumbianischen Zeit stehen. Diese Statuen wurden erst mitte des 18. Jahrhunderts entdeckt. Es war ein sehr interessanter Spaziergang durch den Park, leider kamen wir einmal mehr in ein Gewitter hinein. Wir haben uns da noch das Museum und den Bosque de las Estatuas (den Wald der Statuen) angeschaut. Im Wald stehen nochmals 35 Statuen und im Museum hatte es nochmals einige. Wir fuhren danach zurueck ins Dorf, wo wir uns noch ein paar Bierchen in einer Bar goennten.

Wir wollten eigentlich bereits am Morgen weiter nach Pasto reisen, erfuhren aber, dass es auch einen Nachtbus von Pitalito her gibt. So heurten wir 2 Pferde an und machten einen gefuehrten Ausritt. Wir besichtigen auf diesem Ausritt der Reihe nach el Tablon, la Chaquira, la Pelota, und el Purutal weitere archeologische Orte mit vielen Statuen und kamen auch noch zu 2 Wasserfaellen, den Salto de Bordones und Salto del Mortino el Estrecho am Rio Magdalena. Der Weg war ziemlich nass und glitschig, als wir dann das eine Mal ein steiles Stueck hinunter mussten, rutschte Michi's Pferd aus und fiel hin. Gluecklicherweise konnte Michi noch das Bein wegziehen und landete nicht unter dem Pferd. Niemand wurde verletzt und so konnten wir die Tour weiterfuehren. Kurz darauf begann es in Stroemen zu regnen. Zum Glueck hatte ich meine Regenklamotten mit dabei. Aber nach einer Stunde Dauerregen half auch das nicht mehr und als wir zurueck im Hostel waren wir beide bis auf die Unterwaesche durchnaesst. Wir durften Gluecklicherweise da im Hostel nochmals duschen und fuehlten uns dann auch gleich besser. Danach fuhren wir weiter nach Pitalito von wo wir den Nachtbus nach Pasto nehmen wollten. Da hiess es wir muessten weiter nach Mocoa fahren fuer den Nachtbus, so landeten wir schliesslich um 21:00 Uhr in diesem Kaff (Ich kann diesen Ort leider nicht anders beschreiben). Wir fragten dann da nach dem Nachtbus fuer nach Pasto, da kriegten wir unterschiedliche Antworten. Die meissten sagten es gaebe keinen und nur einer sagte es gibt einen. Irgendwann kam dann ein Busfahrer welcher zum naechsten Ort fuhr. Der teilte uns mit, dass es von diesem Ort einen Nachtbus gibt. Aber dieser sei nicht zu empfehlen, dass er aber ueber Nacht in dieser Ortschaft bleibt und wir ohne Probleme im Bus schlafen koennten und am naechsten Morgen mit ihm nach Pasto fahren koennen. Wir wollten aber diese Nacht noch bis Pasto fahren. So gingen wir erstmal mit diesem Bus zur anderen Ortschaft, da hatten wir wirklich Glueck und erreichten noch den Nachtbus fuer nach Pasto, welcher ungefaehr um 23:00 Uhr losfuhr. Naja es war nicht wirklich ein Nachtbus wie wir in uns vorstellten. Dies war ein uralter Bus wo wir die Sitzlehne keinen Zentimeter nach hinten schieben konnten und so ziemlich unbequem zum schlafen waere. Gluecklicherweise war der Bus beinahe leer und ich konnte mich auf der ganzen Rueckbank breit machen, Michi nahm fuer sich 2 Sitze, eine Reihe weitervorn, fuer sich in Anspruch. Ich schaute da nochmals in meinen Reisefuehrer und fragte mich erstmals warum diese Fahrt 8 Stunden dauern sollte. Nach dem Plan sollten es nur ungefaehr 70 Km sein. Wir stellten es dann schneller fest als uns lieb war. Wir fuhren auf einer Naturstrecke in den Anden. Erst nach ungefaehr einer Stunde Fahrt erreichte der Bus ganz kurz die 20 Km/h Grenze. Meistens blieb der Tacho unter 15 Km/h. Nun wussten wir also warum der Nachtbus nicht sehr Empfehlenswert ist. Von viel Schlaf konnte auf dieser Fahrt jeden Fall nicht die Rede sein. Da wir nicht nur unbequeme Sitze hatten, der Bus geklappert hatte und wir durchgeruettelt wurden, nein es war auch noch Arschkalt da drinnen. Wir sassen mit beinahe saemtlichen Wintersachen und frorren noch immer.

Schlussendlich hatten wir die Fahrt dennoch ueberlebt und kamen in Pasto fruehmorgens an. Wir sind da gleich zum Hostel Koala Inn und haben uns da, nach einer heissen Dusche, erst Schlafen gelegt. Wir wollten da eigentlich noch zur Laguna de la Cocha fahren, liessen dies aber sein, da es wieder einmal geregnet hat. So haben wir die Stadt ein wenig angeschaut und den Tag hauptsaechlich im Internet verbracht. Am Abend gingen wir noch ins Kino Indiana Jones 4 schauen.

Wir fuhren am naechsten Morgen nach Ipiales, von wo wir ein Taxi zur Santuario de las lajas nahmen. Dies ist eine sehr eindrueckliche Kirche welche auf einer Klippe ueber einem Fluss erbaut wurde und nun ein Pilgerzentrum ist. Der Taxifahrer brachte uns danach zum Zoll und wir haben uns nach einer sehr guten Zeit, von Kolumbien verabschiedet.

Waehrend meiner Reise durch Kolumbien, schloss ich dieses Land in mein Herz. Ich hatte nie zuvor soviele nette und freundliche Menschen getroffen, wie dort. Und ziemlich alle sind hilfsbereit und freuen sich Menschen von anderen Laendern kennen zu lernen. Dieses Land hat sehr viel durchgemacht und macht es noch immer aber die Leute da sind Lebensfroh wie man das selten sieht. Es gibt vermutlich auch nicht viele Laender in welchen soviel gefeiert wird wie da. Ich kann auf jedenfall, jedem empfehlen dahinzureisen. Jedoch sollte man ein wenig spanisch koennen, da dort nicht viele Personen andere Sprachen beherrschen.

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