Tuerme

Kuala Lumpur Travel Blog

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Nach einer unentspannten Nacht in einem muffigem Zimmer, gab es das Fruehstueck inklusive. Wie ueblich bei dieser Sorte Hostel bestand dieses aus viel zu duennem Kaffee und Toast mit Marmelade. Auf jeden Fall reicht es bis zum naechsten Chinesen, bei dem man dann eine Suppe essen kann. Nach dem Fruehsteck sind wir in ein doppelt so grosses Zimmer mit Fenster nach draussen (und nicht in einen Lichtschacht) und wesentlich angenehmeren Geruch umgezogen. Das heisst, der Hostelmensch hat unsere Sachen umgezogen, weil das grosse Zimmer noch nicht fertig war, aber wir schon auf den Weg die Stadt zu erkunden.
Als erstes sind wir den KL-Tower hochgefahren, den viertgroessten Turm der Welt. Von oben hatte man einen wunderschoenen Ausblick ueber die Stadt, der durch einen Audioguide kommentiert wurde.
Wegen akuten Hungers haben wir uns auf dem Turm einen Hot Dog und Mais im Becher gegoennt. Wieder unten haben wir uns den am Fusse des Turms befindlichen Minizoo angeschaut, uns aber den Formel 1 Simulator und die nachgebaute Winterlandschaft, die ebenfalls im Preis inbegriffen waren, gespart. Der KL Tower steht auf einem Huegel, der teilweise von Dschungel bewachsen ist, welcher seit ueber 100 Jahren unberuehrt in einem Reservat wachsen kann und in dem unter anderem zahlreiche Affen leben. Durch diesen Dschungel sind wir, attackiert von tausenden Moskitos, auf einem gepflasterten Weg weiter zu den Petronas Twin Towers, den inzwischen hoehsten Twin Towers der Welt (man moechte hier immer gern ganz vorn mit dabei sein). Die Petronas Towers selbst sind von der Architektur her wirklich sehr beeindruckend.
Sie stehen in einem schoenem Park mit einem riesigem Planschbecken, in dem offensichtlich alle Kleinkinder Kuala Lumpurs schwimmen lernen. Nach einer kurzen Rast bei der wir uns im Planschbecken abkekuehlt haben (nur die Beine) und einem Zwischenstop in einem tiefgekuehltem Foodcourt haben wir uns das Aquarium von KL angeschaut, das ebenfalls an den Park angrenzt. In dem Aquarium kann man kleine Haie streicheln und sich grosse Haie in einem Tunnel, der durch ein Becken fuehrt von der Naehe anschauen. Ausserdem kann man sich natuerlich auch eine Menge anderer Fische ansehen.
Nachdem wir relativ schnell mit dem Anschauen der Fische fertig waren sind wir nach Nebenan gegangen um es uns im Fisch-Spa gemuetlich zu machen und von sogenannten Doktorfischen (Garras) die Hornhaut von den Fuessen fressen zu lassen.
:) Ist wirklich ein lustiges Gefuehl, vorallem am Anfang. Innerhalb einer halben Sekunde hat man mehrere Fische an den Fuessen haengen. Nach einer Weile ist es aber wirklich entspannend und das Ergebnis ist beachtlich. :)
Unser Timing war heute besonders gut, denn wir haben festgestellt, dass es waehrend wir im Aquarium und im Fisch Spa waren, geregnet haben muss. Jetzt war aber alles wieder schoen, die Nacht brach langsam herein und wir konnten uns mit der Ubahn nach Chinatown aufmachen um etwas zu essen. Auf dem Weg von der Ubahnstation nach Chinatown hab ich sehr schoene und sehr guenstige Flipflops erstanden, die ich aber zwei Tage spaeter nach nur 30 Minuten tragen umtauschen durfte, weil sie auseinander gefallen sind. Asiatische Qualitaet ist immernoch etwas besonderes. ;) Dann sind wir shoppender Weise ueber den chinesischen Nachtmarkt spaziert, der deutlich auf Touristen ausgerichtet war. Wir haben Gesundheitstee getrunken, ich habe mir ein Hemd erhandelt, nach kurzer Rast bei einem Bier gab es nach laengerem handeln noch eine Sonnenbrille fuer jeden von uns und zum Abschluss dann ohne handeln zu muessen Schweinehack im Claypot (Tontopf) zum Essen. Zurueck ins Hostel ging es per pedes.
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