Sonne, Hitze

Georgetown Travel Blog

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Spaet gefruehstueckt und dann erstmal das Reisetagebuch auf den neuesten Stand gebracht. Danach durch die Mittagshitze gekaempft und einen Cache gehoben. Kurz nach Fluegen erkundigt, weil wir eventuell nach Borneo fliegen wollten, und wieder Chicken Rice gegessen. Dann wollten wir uns eine deaillierte Karte von Penang bei der Touristeninformation besorgen, die dank Montag sogar geoeffnet war. Leider hatten die auch nichts detaillierteres als wir schon hatten. Also haben wir uns gedacht, dass es vielleicht gar nicht so viele Strassen auf der Insel gibt.
Trotz der extremen Hitze wollten wir das koloniale Viertel der Stadt besichtigen. Startpunkt war der Uhrturm, der zu Ehren von Koenigin Victoria direkt neben Fort Cornwalis aufgestellt wurde, welches wir anschliessend besichtigt haben.
Zum Glueck gab es im Fort nicht nur eine Riesenkanone, die von den Einheimischen als Fruchtbarkeitssymbol verehrt wird, sondern auch ein paar klimatisierte Ausstellungsraeume zur Geschichte der Insel und ihrer "Entdecker" zum abkuehlen.  Als es nach der Besichtigung des Forst immernoch so heiss war, haben wir die Tour abgebrochen und uns von einem Rikschafahrer kurz durch die Stadt kutschieren lassen. Dummerweise hat er uns sehr stolz an lauter Gebaeuden vorbei gefahren die wir schon kannten. Aber wenigstens mussten wir uns nicht selbst bewegen.
Nach der Rikschfahrt gab es direkt zwei Sugar Cane (fuer Wochen die letzten, wie sich herausstellen sollte) zur Erfrischung. Wegen der anhaltenden Hitze fiel uns nichts besseres ein als in das klimatisierte Einkaufszentrum zu gehen und zu shoppen.
Gekauft haben wir am Ende nichts, stattdessen gab es eine sehr heftige Massage und ein sogenanntes Earcandeling fuer mich. Beim Earcandeling wird einem das Ohr gesaeubert indem man eine Kerze in den Gehoehrgang gesteckt bekommt, die, waehrend sie abbrennt, den Ohrenschmalz aus dem Ohr zieht. Es ist beeindruckend, was alles da rauskommt. (Das Foto haben wir Euch erspart...)
Abends, als es endlich etwas abgekuehlt war sind wir im Red Dragon, einem Foodcourt mit Alleinunterhalter und Tanzflaeche, an dem wir mit der Rikscha vorbei gefahren sind, Essen gegangen. Fuer mich gab es Cuttlefish (Tintenfisch. Wobei mir der Unterschied zu Squid noch nicht klar ist.) und Hanna hat sich mit den Worten "Ich mag heute keinen Fisch!" an einem anderen stand Lachs geholt. Gerade als wir mit den Essen fertig waren hat uns Robert, einer der beiden Wandergesellen aus den Cameron Highlands, wiederentdeckt und wir sind mit ihm noch etwas trinken gegangen.

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Georgetown
photo by: ice9van