Penang

Georgetown Travel Blog

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Da wir keinen gesteigerten Wert darauf legten bis Montag in Ipoh zu verweilen, sind wir frueh aufgestanden, um direkt morgens mit gepackten Rucksaecken die Busstation aufzusuchen und dort ein Ticket nach Pulau Penang zu besorgen. Waehrend des Weges wies mich Alex auf einen Bus mit der Aufschrift "Penang" hin und wir wussten, wir sind in der richtigen Richtung unterwegs. Ploetzlich rief jemand hinter uns her. Ein Mann mittleren Alters fragte uns, ob wir nach Penang wollten. Es stellte sich heraus, dass es sich um den Busfahrer handelte, der Alex Handzeichen richtig gedeutet hatte und nun das Anbot machte, uns fuer 40RM (was ein akzeptabler Preis ist) noch mitzunehmen, da einige Fahrgaeste bei Abfahrt nicht erschienen waren.
War wohl auch unser Glueck, da an Sonntagen nur dieser und drei Stunden spaeter ein weiterer Bus Richtung Penang fuhr und beide bereits ausgebucht waren. Den Busfahrer bezahlte Alex beim ersten Toilettenstopp an einer kleinen Raststaette schwarz und alle waren zufrieden. :-) Die Fahrt verlief reibungslos und schon gegen zwoelf waren wir in Georgetown auf Penang. Dort sassen wir dann in brutaler Hitze eine Stunde am Busbahnhof rum und warteten auf den Stadtbuss, der uns ins Zentrum mitnehmen sollte. Gerade als ich anfangen wollte genervt von diesem Umstand zu sein, stellten wir fest, dass wir an der falschen Ecke warteten. Gegenueber fuhr jeder vorbeikommende Bus zum Komtar, einen riesen Einkaufszentrum mitten in der Stadt.
Und siehe da, innerhalb der naechsten 5 Minuten sassen wir im Buss und nach weiteren 10 standen wir am Komtar. Von hier gelangten wir sofort nach Chinatown. Dort wurden wir von einem Hostel zum naechsten geschickt da alle bereits voll belegt waren (man wird natuerlich nur innerhalb der Hostels und Gaestehaeuser eines Manegements hin und her geschoben), trafen wir letztendlich in der Star Lodge ein, wo man uns mit Freundlichkeit schier erschlug. Der Preis war ok und das Zimmer das sauberste, was wir bisher hatten. Sogar mit Balkon!
Nach der Dusche erstmal Chicken Rice essen gegangen und die Stadt erkundet. Da sich fuer solche Dinge ein Geocache immer gut eignet, haben wir uns an einem versucht, sind aber gescheitert. Nachdem wir dann mehrere Stunden in bruetender Hitze unterwegs gewesen waren, gings voellig erledigt zurueck ins Hostel. Danach stand nur noch Abendessen auf dem Plan. Fuer mich gabs Ginger Chicken, tja, und zu Alex besonderer Freude stellte sich waehrend seiner Ente heraus, dass wir zufaellig in einem Restaurant gelandet waren, in dem jeden Abend unter anderem Dim Sum angeboten wird. Mit Metallwagen fuhren also in regelmaessigen Abstaenden kleine bis mittelgrosse Haeppchen an Alex vorbei, was dazu fuehrte, dass er schier gar kein Ende zu finden schien (Kenner wissen was ich meine). Danach haben wir uns noch kurz in eine Bar gesetzt und den Tag gemuetlich ausklingen lassen.

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Georgetown
photo by: ice9van