Melaka

Malacca Travel Blog

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Die Nacht war kurz. 7 Uhr klingelte unser Wecker, da wir bis kurz nach 8 beim Bus sein mussten. Vor der Abfahrt haben wir noch leckere Kartoffeltaschen zum fruehstuecken gekauft und dann ging es mit dem sehr luxurioesem Gefaehrt los Richtung Malaysia. Die Grenzueberschreitung verlief problemlos. Der malayische Grenzbeamte wollte lediglich unsere Buchungsbestaetigung sehen um sicher zu gehen, dass wir das Land auch wieder verlassen. Nach ca 5 Stunden Fahrt und einem kleinem Zwischenstop waren wir auch schon in Melaka. Dort hat uns ein fast fingerloser Taxifahrer zum Hotel gebracht, wo wir feststellen mussten, dass die qualitativ akzeptablen Hotels doch nicht ganz so guenstig waren. Wir haben uns dann zu dritt ein Zimmer genommen, kurz frisch gemacht und die Stadt erkundet.

Als erstes gab es ein vegetarisches Sueppchen in einem Foodcourt. Melaka ist nicht sehr gross, trotzdem haetten wir uns fast verlaufen. Im Gegensatz zur Grossstadt ist es hier auch viel waermer, weswegen wir bald einen Stop in einem anderen Foodcourt machten um einen Fruchtsaft zu trinken. Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich eine Sonnenbrille zugelegt. Zwischendurch wurden wir immer mal wieder von malayischen Studenten angesprochen, die uns ueber Malaysia interviewen wollten. Leider konnten wir noch nicht soviel dazu sagen. Auf jeden Fall sind die Menschen hier sehr nett und das Essen ist extrem lecker...und scharf.
Hanna und ich haben uns fuer eine Stunde eine Rikscha gemietet und haben uns von einem Einheimischen durch Melaka radeln lassen.
Der arme Bursche hatte einen langaermeligen Wollpulli an und hat sicher nur deswegen so geschwitzt. ;) Bei verschiedenen Stops konnten wir einen Hindu-Tempel, eine Moschee und zwei chinesische Buddhatempel besuchen, die sich wie in Singapur alle in einer Strasse befanden.
Nach der Rikschafahrt haben wir uns erstmal ein bisschen ausgeruht und anschliessend in einem Massagesalon massieren lassen. Interessanter Weise werden einem in Malaysia bei einer Ganzkoerpermassage auch der Bauch massiert und die Finger in die Ohren gesteckt.
Zum Abendessen haben wir den Reisefuehrer befolgt und waren in einem Restaurant, welches die lokale Kueche, also chinesisch-malay-portugiesisch, serviert. Auch sehr zu empfehlen. Zu guter letzt haben wir uns wieder in so eine Art Foodcourt gesetzt und in  Gesellschaft mehrerer ziemlich grosser Kakerlaken noch ein Bier gerunken.

Exkurs: Ein Foodcourt ist ein Gebaeude oder ein Platz der gesaeumt ist von allerlei Essensstaenden. Da gibt es alle moeglichen Gerichte und Geschmacksrichtungen und natuerlich auch Getraenke.
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Malacca
photo by: louise2553