Batu Caves

Kuala Lumpur Travel Blog

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Heute standen die Batu Caves auf unserem Sight-Seeing-Plan, also gings nach dem Fruehstueck erstmal mit der Monorail nach Chinatown. Wie wir gelesen hatten, sollten vom Central Market aus Lokal-Busse in diverse Himmelsrichtungen starten. Dem war auch so, allerdings fuer uns in einem nicht zu durchschauenden System. Busse draengten durch die engen Gassen oder standen unvermittelt ohne Fahrer an irgendeiner Ecke. Busnummern waren nicht immer auf Anhieb zu erkennen, Bushaltestellen gar nicht, von einem Busfahrplan fange ich gar nicht erst an. Nachdem wir zwei Runden um den Block gedreht und drei Busfahrer nach der Haltestelle fuer die Nummer 11 gefragt hatten bog ploetzlich ebendiese um die Ecke. Nach ca. einer Stunde Busfahrt durch die Vororte Kuala Lumpurs erreichten wir die Batu Caves, ein Hoehlensystem in Kalksteinfelsen, in dem um 1890 ein Hindu-Schrein zu Ehren Murugans errichtet wurde.
Noch heute findet hier alljaehrlich das Thaipusam-Fest statt, was die Hoehle zur wichtigsten Pilgerstaette der malayischen Hindus macht. Bis zum Eingang der 100m hohen Temple Cave mussten wir 272 Stufen vorbei an der gigantischen Statue von Murugan und kleinen Aeffchen hinter uns bringen. Zum Glueck hatten wir uns vorher in einem vegetarischem Restaurant bei einer Art indischem Brot gestaerkt. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Seltsam war nur, dass es draussen trocken war, in der Hoehle aber geregnet hat.
Zurueck in der Stadt auf dem selben Wege wollten wir uns an unserem ersten Geocache versuchen. Wir hatten uns zwei im Lake Garden rausgesucht, sind aber tragischerweise an beiden gescheitert. Tropisches Gebuesch, Ameisenvoelker und anderes Getier erschwerten die Suche doch erheblich.
Trotzdem hatten wir einen schoenen Spaziergang durch diesen Stadtgarten. Ein kleiner Bummelzug, der dazu dient Gaeste durch den Park zu fahren, hatte gerade die letzte Runde gedreht, nahm uns aber netterweise noch bis zum naechsten Ausgang mit.
Wieder in Chinatown waren wir noch ein "bisschen" im Central Market shoppen. Hier bekommt man vor allem Kunsthandwerk, Kleidung und Stoffe. (Alex: Hier hab ich Hanna zu lange allein im "Schmuck aus Kokosnussschalen"-Laden gelassen, was dort zu einem unerwartetem Umsatzhoch fuehrte.) Anschliessend sind wir noch mal ueber den Nachtmarkt geschlendert und letztendlich einem Flyer in die nahe gelegene Reggae Bar gefolgt, einer recht lauten, aber ganz netten Travellerkneipe. Und als wir nichts mehr trinken konnten, ging es wieder zu Fuss nach Bukit Bintang wo Alex noch einen Claypot mit Schweineinnerein essen durfte.

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