Kräuter, Pflanzen und Architektur.....
January 24, 2009
Der schon angekündigte Abstecher in die Altstadt ist dann effektiv zu einem 15 Km Fußmarsch durch um die ganze Altstadt herum und durch die Viertel südlich der Altstadt geworden. Nebenbei piepste mein GPS Empfänger, weil ich gradezu über einen Geocache weggelaufen bin. Weil ich grade da war habe ich dann auch noch zwei Geocaches gehoben. Gegen 17.00 Uhr ungefähr verkündete dann die Sirene aus dem jüdisch-ultraortodoxen Viertel Mea She´arim den Beginn des Schabbats. Die Straßen sind dann von jetzt auf gleich leergefegt und man bereitet sich zuhause auf das Wochenende vor. Vergleichbar mit unserem Sonntagvormittag, nur fängt der hier schon Samstag abends an. Dafür hört der Schabatt hier schon am Samstag Abend wieder auf und die Geschäfte öffnen wieder.
Ich bin dann in aller Ruhe von südlich der Innenstadt wieder zu Eli´s Haus zurückgeschlendert, wir haben gekocht und schon wieder bis zwei Uhr nachts geredet.
Eli hat ein unglaubliches Wissen. Ich habe eine ganze Menge über die Geschichte von Jerusalem gelernt, aber auch über Architektur, die Restaurierung alter Gebäude in Jerusalem und auch über die Fauna und Flora in Israel. Mir hat gestern wirklich der Kopf geraucht vor lauter Input.
Heute morgen sind wir dann zu einer Wanderung durch dem Yemenite Jewry Forest gestartet. Der liegt eine Ecke südlich von Jerusalem und zieht sich durch den Korridor zwischen Jerusalem und Tel Aviv. Und wieder hab ich mehr gelernt als ich hier aufzeichnen kann. Was man aus den geologischen Strukturen in dem Gebiet alles machen kann, woraus sie bestehen und vor allem wie das Ganze tatsächlich den Beginn und Verlauf des zweiten Aufstandes der Juden gegen die römische Besatzung um 110 nach Christus beinflusst, und dadurch überhaupt erst die konvertierung des Römischen Reiches zum Christentum möglich gemacht hat, das ist unglaublich... Tatsächlich hängt die gesamte Geschichte der letzten 2000 Jahre an den geologischen Schichten hier südlich vor Jerusalem...... Und Eli hat eine Art sein Wissen zu vermitteln, die einen echt gefangen nimmt. Ich jedenfalls entwickle ein Interesse an diesen Dingen, das ich vor kurzem noch für ziemlich unmöglich gehalten habe..... Mein Kopf raucht.....
Nach dieser Wanderung sind wir dann zu Leia und ihrem Sohn Jemie gefahren. Leia ist eine Freundin von Eli und deren Sohn feiert seinen 15. Geburtstag. Leia gehört zu Eli´s "Wahlfamilie", der Rest dieser Familie war ebenfalls eingeladen. Ich wurde als El´s Gast kurzerhand integriert und habe mich ziemlich wohl gefühlt. Umgangssprache war eh gößtenteils Englisch, denn Leia´s Eltern sind gebürtige Amerikaner und ansonsten hatten alle Gäste ihre Wurzeln in England, Canada, Uruguay, dn Philipinen oder sonst irgendwelchen Ländern. Und da taugt Englisch genauso wie Hebräisch oder irgend eine andere Sprache. Und da Englisch ausnahmslos jeder sprach, war das dann die Sprache der Wahl.
Jemie übrigens wurde wie gesagt 15, er spricht Hebräisch, Englisch, Arabisch und Spanisch. Er besucht eine Schule die bilingual unterrichtet, Hebräisch und Arabisch. Englisch spricht er vor allem weil seine Großeltern Amerikaner sind. Und Spanisch, weil.... keine Ahnung.....
Alle Sprachen spricht er fließend und aktzentfrei. Ich bin schwer beeindruckt. Das ist Israel...
Außerdem habe ich dort noch Avi und Aviram kennengelernt. Ein schwules Paar das ebenfalls zu Eli´s Wahlfamilie gehört. Der eine ist aus England, der andere aus Canada eingewandert. Dann haben sie in Canada geheiratet und leben jetzt in Israel. Die beiden haben mir eingeschärft mich auf jeden Fall zu melden, wenn ich wieder in Jerusalem aufschlage...
Morgen beginnt für Eli eine dreitägige Veranstaltung an der Uni von Jerusalem. Ich werde die Zeit nutzen, mal nach Haifa hinaufzufahren und mich dort ein wenig umzusehen. In Haifa war ich nämlich noch nie.
Ich bin dann in aller Ruhe von südlich der Innenstadt wieder zu Eli´s Haus zurückgeschlendert, wir haben gekocht und schon wieder bis zwei Uhr nachts geredet.
Eli hat ein unglaubliches Wissen. Ich habe eine ganze Menge über die Geschichte von Jerusalem gelernt, aber auch über Architektur, die Restaurierung alter Gebäude in Jerusalem und auch über die Fauna und Flora in Israel. Mir hat gestern wirklich der Kopf geraucht vor lauter Input.
Heute morgen sind wir dann zu einer Wanderung durch dem Yemenite Jewry Forest gestartet. Der liegt eine Ecke südlich von Jerusalem und zieht sich durch den Korridor zwischen Jerusalem und Tel Aviv. Und wieder hab ich mehr gelernt als ich hier aufzeichnen kann. Was man aus den geologischen Strukturen in dem Gebiet alles machen kann, woraus sie bestehen und vor allem wie das Ganze tatsächlich den Beginn und Verlauf des zweiten Aufstandes der Juden gegen die römische Besatzung um 110 nach Christus beinflusst, und dadurch überhaupt erst die konvertierung des Römischen Reiches zum Christentum möglich gemacht hat, das ist unglaublich... Tatsächlich hängt die gesamte Geschichte der letzten 2000 Jahre an den geologischen Schichten hier südlich vor Jerusalem...... Und Eli hat eine Art sein Wissen zu vermitteln, die einen echt gefangen nimmt. Ich jedenfalls entwickle ein Interesse an diesen Dingen, das ich vor kurzem noch für ziemlich unmöglich gehalten habe..... Mein Kopf raucht.....
Nach dieser Wanderung sind wir dann zu Leia und ihrem Sohn Jemie gefahren. Leia ist eine Freundin von Eli und deren Sohn feiert seinen 15. Geburtstag. Leia gehört zu Eli´s "Wahlfamilie", der Rest dieser Familie war ebenfalls eingeladen. Ich wurde als El´s Gast kurzerhand integriert und habe mich ziemlich wohl gefühlt. Umgangssprache war eh gößtenteils Englisch, denn Leia´s Eltern sind gebürtige Amerikaner und ansonsten hatten alle Gäste ihre Wurzeln in England, Canada, Uruguay, dn Philipinen oder sonst irgendwelchen Ländern. Und da taugt Englisch genauso wie Hebräisch oder irgend eine andere Sprache. Und da Englisch ausnahmslos jeder sprach, war das dann die Sprache der Wahl.
Jemie übrigens wurde wie gesagt 15, er spricht Hebräisch, Englisch, Arabisch und Spanisch. Er besucht eine Schule die bilingual unterrichtet, Hebräisch und Arabisch. Englisch spricht er vor allem weil seine Großeltern Amerikaner sind. Und Spanisch, weil.... keine Ahnung.....
Alle Sprachen spricht er fließend und aktzentfrei. Ich bin schwer beeindruckt. Das ist Israel...
Außerdem habe ich dort noch Avi und Aviram kennengelernt. Ein schwules Paar das ebenfalls zu Eli´s Wahlfamilie gehört. Der eine ist aus England, der andere aus Canada eingewandert. Dann haben sie in Canada geheiratet und leben jetzt in Israel. Die beiden haben mir eingeschärft mich auf jeden Fall zu melden, wenn ich wieder in Jerusalem aufschlage...
Morgen beginnt für Eli eine dreitägige Veranstaltung an der Uni von Jerusalem. Ich werde die Zeit nutzen, mal nach Haifa hinaufzufahren und mich dort ein wenig umzusehen. In Haifa war ich nämlich noch nie.
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