first 2 months in paradies

New Zealand Travel Blog

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Die., 17/6/08

Zu dem Flug gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Fensterplatz von Frankfurt nach Dubai, danach (Singapur-> Brisbane-> Auckland) hatte ich „nur“ den Platz beim Notausgang. Vorteil: Beinfreiheit, Nachteil: kein Fenster. Ansonsten war alles in Ordnung.

Bei den Zwischenlandungen (man musste jedes mal aus dem Flieger raus) hab ich mich dann immer an den Australier neben mir gehalten, sodass ich auch jedes Mal wieder auf meinem Platz angekommen bin J

Nachdem ich dann aber im Auckland Central Backpacker (ACB) angekommen bin, war mir auch klar, dass Auckland zu erkunden kein Spaziergang wird, das es dank den Vulkanen kaum eine gerade Straße gibt. Dunkel wird es hier ungewohnterweise schon um 5.

 

Do., 19/6/08

Ich hab die letzten Tage kaum, eigentlich gar nichts runter bekommen. Die andere Seite des Jetlags ist, dass ich schon seit 3 Uhr die Nacht wach bin. Hätte ich die Nacht vorher nicht schon so gut geschlafen, hätte ich gesagt, dass das an Percys Geschnarche liegt (Lautstärke von einem startenden Jet) und va. liegt der 2min im Bett, hat die Augen zu und los geht’s. 

Ansonsten hab ich mich heute aufgemacht das Konto zu eröffnen (ohne Probleme) und die Steuernr. zu beantragen. Auch da gab es an sich keine Probleme, nur dass ich dank Busfahrer viel zu weit nördlich raus gekommen bin, hab es dann später aber doch noch in das office geschafft.

 

Fr., 20/6/08

Heute war ich in Kelly Tarltons. Kurz gesagt, dass ist quasi ein „Tierpark“ nur für Fische und Tiere aus dem Meer zwischen NZ und der Antarktis. War interessant aber nichts weltbewegendes.

 

Sa., 21/6/08

Heute sind Miriam und ich zusammen mit einer Engländerin auf den SkyTower rauf, obwohl die Sicht nicht gerade prickelnd war.

 

So., 22/6/08

Man trifft hier doch tatsächlich Leute, die kaum ein Wort Englisch können, Spanier z.B. Solche Leute heitern dann den Gammeltag im Hostel auf.

 

Mo., 23/6/08

Heute haben Miriam und ich endlich mal das Hostel (à In den ‚Brown Kiwi’ J) gewechselt. Hier sind wir nicht mehr mitten in der Stadt und dank nur 20 Leuten hat das hier mehr eine Familienatmosphäre, was noch durch den Besitzer, der wie ein Vater ist, verstärkt wird. Außerdem lernt man hier eher mal Leute kennen, weil nicht so ein „Durchgangverkehr“ herrscht wir im ACB.

Die Busse zum Rumreisen sind so teuer, dass ich mir am Überlegen bin, nicht doch ein Auto zu kaufen. Wer will außerdem noch dauernd an Routen und Fahrzeiten gebundne sein?

 

Do., 3/7/08

Marcos (Aegentinier), Franka (D), Miriam (D) und ich sind heute ins National Museum gelaufen. Erste Feststellung: Irgendwie haben die das hier mit den Kriegen (besonders den beiden Weltkriegen). Hier gibt es eine ganze Etage, die sich nur um den Krieg dreht.

 

Sa., 5/7/08

Ryan(Südafrikaner), Jens (D) und ich haben heute Pizza für 7 Leute gemacht. Das Einkaufen war trotz Einkaufsliste abenteuerlich, da keiner wusste wie viel wir an Belägen brauchen. Aber immerhin sind die Mitarbeiter so motiviert, dass sie sogar lossprinten (ernsthaft) um jemand anderes zu fragen, wo nun die Hefe ist (wir haben sie nämlich mal nicht gefunden). Der Teig wurde dank fehlender Materialen mit Augenmass und nach Gefühl gemacht. Spaß hatten Jens und Ryan dann als es darum ging den Teig mit bloßen Händen zu kneten. Nach Ewigkeiten im Ofen, hat sie dann allerdings doch jedem geschmeckt, sodass sich das alles auch gelohnt hat J

 

Die., 8/7/08

Dank super Wetter waren wir heute zu 7. auf Rangitoto Island (vulkanischer Ursprung wie fast alles hier) fast 4 ½ Stunden wandern. Auf dem Rückweg vom Krater ging es noch durch Lavahöllen, wo ich mir dank Dunkelheit und trotz 4 Leuten vor mir zweimal den Kopf gestoßen hab (war aber nicht die einzige ;-)). Marcos, der vorne weg gegangen ist, hat mit seiner Kamera immer mal wieder Bilder gemacht um zu sehen, wohin wir überhaupt gehen und hat dementsprechend dann immer die Warnungen nach hinten geschrieen.

 

 Do., 10/7/08

Habe feucht fröhlich in meinen Geburtstag rein gefeiert und wieder raus gefeiert.

Franka und Miriam haben mir einen Gutschein für den Zoo geschenkt, wo wir dann heute waren, zusammen noch mit Ben (Wales). Franke hat auf dem Hinweg ihre ersten Linksfahrversuche probiert, allerdings musste dann doch Ben übernehmen, weil wir sonst sämtlich Autospiegel mitgenommen hätten ;-)

 

Fr., 11/7/08

Ich hab meinen ersten Job! J Und zwar werde ich die nächste zwei Wochen Bücher an Studenten verkaufen, da bald die Uni wieder los geht. Das lustigste heute war aber, dass ich bei dem Interview für den Job den Bernhard getroffen hab, mit dem ich vorher schon mal Emailkontakt hatte, da er mit der selben Organisation hier ist wie ich auch.

 

Mo., 14/7/08

Ich hab heute meinen ersten Arbeitstag bewältigt J Wir sind 18 zusätzliche Leute auf 2 Etagen verteilt und nachdem man uns morgens erst mal das Programm gezeigt hat, hat man sich den restlichen Tag die Beine in den Bauch gestanden, da einfach kaum Leute kamen (dank Semesterferien). Ahso, mein Weg zur Arbeit sollte ich vielleicht noch beschreiben. Zum einem brauch ich 40min von Ponsonby (dem Stadtteil, in dem ich wohne) und zum anderem muss ich 2 Berge rauf und wieder runter laufen, wodurch das schon eher einer Wanderung gleicht ;-)

 

Mi., 23/7/08

Die letzten 2 Arbeitstage hatten wir mal richtig was zu tun, sodass nun auch alle 9 Leute auf unserer Etage mal was zu tun hatten ;-)

 

Do., 24/7/08

Heute Abend ging es mit Bernhard ins Kino „Die Welle“ gucken. Der Film kam auf deutsch mit englischen Untertiteln und das volle Kino bestand zu 90% aus Deutschen und 10% Engländern, was man daran erkannt hat, dass die Engländer meistens früher gelacht haben, wenn mal eine lustige Stelle kam, weil sie schneller mit dem Lesen war als der Film mit dem Sprechen J

 

Sa., 26/7/08

Heute hab ich ein Auto von einer Holländerin abgekauft. Meine erste Fahrt auf der linken Seite und mit Automatik verlief soweit ohne Problem. Na ja, das Übliche halt, dass man Scheibenwischer und Blinker verwechselt und ich wäre beinahe auf die falsche Spur abgebogen, aber kann ja mal passieren ;-) Nun bin ich ein stolzer Besitzer eines Toyota Corolla, Baujahr 1989, das schon 7 Jahre vorher in Japan gefahren ist ;-) Farbe ist weiß, Schaltung Automatik, sodass das nächstes Jahr ein riesen Spaß wird, wenn ich wieder rechts fahren und schalten muss ;-)

 

 So., 27/8/08

So, zum Anfang unseres Road Trips. Nach etwa einer Stunde waren Bronagh (Engländerin), Bernhard, ich und unser gesamtes Gepäck irgendwie im Auto untergebracht. Viel Platz für Bronagh auf der Rückbank blieb allerdings nicht mehr. Und dann hat das angefangen, was eigentlich heute noch anhält: Planlosigkeit ;-) Wir haben erst mal im Auto gehockt und haben überlegt wohin es geht. Einzige Anhaltspunkte waren Tongario National Park für Bronagh und Wellington. Zeitraum war egal.

Unseren ersten Halt machten wir dann in Hamilton in der Touristeninformation. Auf unsere Frage was wir denn hier machen könnten, bekamen wir die Antwort: Einen Kaffee trinken und weiter fahren. In Cambridge wollten wir dann zu einem Aussichtspunkt, aber nachdem wir den nach einer halben Stunde auf einer Schotterpiste immer noch nicht gefunden hatten, haben wir dann wieder umgedreht. Highlight neben der Landschaft, war die ‚suicide cattle’, die nach der Kurve auf der Straße gestanden hat. Weiter ging es dann nach Rotorua.

 

Mo., 28/7/08

Heute ging es spontan wie wir sind zum Volcanic Valley Track. Der Name sagt eigentlich alles. Danach ging es weiter quer durch den Tongario NP zum Ort National Park Village, wo Bronagh jetzt anfängt zu arbeiten.

Bernhard hat es auch mittlerweile zweimal geschafft mit Bronagh Deutsch zu reden ohne es zu merken. Erst nachdem sie ihn verständnislos angeguckt bzw. ich ihm gesagt habe, dass sie kein Deutsch kann, hat er seinen Fehler bemerkt J

 

Die., 29/7/08

Hey, ich hab es geschafft. Ich war an meinem 1. Herr der Ringe Drehort J Und zwar sind wir im NP auf einen Berg hoch gefahren, wo ein Drehort sein sollte, allerdings hat man das dank Schnee nur bedingt erkannt. Na ja, so waren wir eben mal für eine halbe Stunde im Schnee ;-) Zurück in Taupo, welches wir den Tag vorher links liegen gelassen haben, bekamen wir in der Touristeninformation die Antwort, dass man hier quasi nichts machen kann. Selbst ein Hostel konnte die uns nicht empfehlen.

 

Mi., 30/7/08

Dank Sturm (Regen+ Wind) war uns eigentlich nicht danach, groß das Hostel zu verlassen, da wir aber auch nicht einen ganzen Tag drinnen verbringen wollte sind wir zu den Huka Falls gefahren.

 

Do., 31/7/08

Heute ging es über den ‚Forgotten World Highway’ von Taupo nach New Plymouth. Wir sind stundenlang nur über Schotter gefahren, dauernd haben irgendwelche Tiere (vorzugsweise Kühe, Ziegen, Schafe) auf der Straße gestanden, meistens ging es nicht schneller als 40km/h und während der ganzen Zeit sind uns 3 Autos begegnet (2 davon bei unserer Mittagspause). Die Landschaft war es aber definitiv wert, wiedermal trotz Regen.

 

Fr., 1/8/08

Sprit ist günstiger geworden und zwar ganze 4 Dollarcents ;-) Nach dem Volltanken ging es dann weiter zum Mt. Egmont NP, wo wir durch Regenwaldähnliche Verhältnisse und über überflutete Wege gelaufen sind. Unsere geplante Wanderung konnten wir nicht machen, da unser erster Weg überflutet worden war, bei dem zweiten musste man eine steile Treppe benutzen, auf die wir dank Regen dann auch verzichtet haben und unser dritter und letzter Weg war samt Abhang mit in die Tiefe gerissen worden, sodass es dann wieder zurück zum Auto ging.

 

Sa., 2/8/08

Nach Wellington ging es über den ‚Surf Highway’ entlang der Küste. Abends in Wellington haben wir dann endlich wieder bekannte Gesichter getroffen und zwar Ana, Rhodrigo, Maria und Sebastian aus Uruguay J

Die Karten mit denen wir dann unsere Tür im Hostel öffnen sollten, haben allerdings nie funktioniert. Man musste jedes Mal wieder runter an die Rezeption und die Karte wieder entsperren lassen :-/

 

So., 3/8/08

Heute waren Bernhard und ich zusammen im Te Papa Museum. Eins der besten Museen, wo ich bis jetzt drin war, da das nicht einfach nur ein ‚ich lese und schaue mir Bilder’- Museum ist, sondern in dem man aktiv viel probieren und sich erklären lassen kann. Es kostet noch nicht mal Eintritt. 

 

Sa., 9/8/08

Den größten Teil der Woche haben wir eigentlich damit verbracht uns Wohnungen anzugucken und Lebensläufe in der Stadt zu verteilen. Dann haben wir uns in der Woche natürlich mal die Stadt angeschaut. Das Highlight war wohl der Mt. Victoria Lookout. Da man dank Baustelle nicht bis ganz nach oben fahren konnte (was man doch konnte, wenn man einen anderen Weg gefahren wäre, wie wir später fest gestellt haben), haben wir etwa in der Hälfte des Berges unser Auto stehen gelassen und sind gelaufen. Für den Rückweg haben wir uns leider einen anderen Weg ausgesucht, durch den wir nachher am Fusse des Berges raus gekommen sind, sodass man den halben Berg wieder hoch laufen konnte :-/

Bernhard hat mittlerweile glaub ich jeglichen Orientierungssinn verloren. Ihm ist es die Woche wie oft passiert, dass er aus unserer Tür raus und nach links gegangen ist, obwohl die Treppe, die er nehmen wollte, rechts ist J

 

So., 10/8/08

Also heute der Tag hat eigentlich super begonnen. Bernhard und ich sind bei strahlenden Sonnenschein den ‚Red Rocks Walk’ gelaufen, wo ich dann meine ersten freilebenden seal (Seehund) gesehen hab J Unsere Mittagspause haben wir dann damit verbracht das super Panorama auf die Südinsel zu geniesen, da die seals nicht gerade die Aktivsten sind.

Der Trip hat allerdings damit geendet, dass Bernhard sein Handy verloren hat.

Jetzt wohnen wir in dem Hostel in 2 Einzelzimmern (günstiger), die den Charme einer Gefängniszelle und keinen Heizer haben

Bernhard hat jetzt komplett seinen Orientierungssinn verloren. Ich meine, das Zimmer ist ja echt nicht groß, aber Bernhard hat es heute tatsächlich geschafft, dass er zur Schranktür raus wollte, statt zur normalen Tür J Ich konnte mich echt nicht mehr halten vor lachen.

 

Mo., 11/8/08

Bernhard hat dank mir sein Handy wieder. Wir sind heute noch mal die Plätze abgefahren, wo wir gestern auf dem Weg zu den ‚Red Rocks’ Halt gemacht haben. Bei der ersten Stelle schon hab ich sein Handy klingeln gehört, obwohl ich im Auto gehockt habe und er draußen rum gelaufen ist. Sein Handy hat dann irgendwo im Gebüsch gelegen und hat die nasse und va. kalte Nacht gut überlebt.

 

Die., 12/8/08

Heute waren wir mit Niki (A), Karin (A) und Marco (D) bei der 2. südlichsten Spitze der Nordinsel (zur südlichsten kommt man mit Auto von Wellington nicht direkt), wo wir wieder eine Seehundkolonie gesehen haben. Das Witzige an dem Tag war, dass der Regen aufgehört hatte, sobald wir ausgestiegen waren, und angefangen hat, sobald wir wieder im Auto saßen.

Feststellung der Nacht: Geschlossener Schlafsack und ich funktioniert nicht. Freiheit für die Beine! ;-)

 

Mi., 13/8/08

Heute sind Bernhard und ich durch den ‚Otari Wildlife Bush’ gelaufen. Eigentlich war es als Spaziergang gedacht, allerdings wären Wanderschuhe dann doch besser gewesen. Denn dank Matsch hat es mich einmal richtig auf den Allerwertesten gehauen.

 

Do., 14/8/08

Niki, Karin, Marco, Bernhard und ich sind heute Morgen eigentlich mit dem Ziel los gefahren, um einen See zu beschauen.  Den See haben wir dann auch gesehen, allerdings kam man kaum an das Ufer ran und er hatte die Farbe des Rheins bei Hochwasser. 

 

Mo., 18/8/08

Heute ging es auf die Südinsel, da uns Wellington kein Glück gebracht hat. Ich hätte es echt nicht gedacht, aber die große Fähre hat doch so sehr gewackelt, dass mir die erste Stunde etwas übel war. Meine ernüchternde Feststellungen als wir die ersten Meter auf der Südinsel gefahren sind: Das sieht ja aus wie daheim. Im Moment sind wir in einer Koreanerhochburg. Erkennbar daran, dass es mehr Stäbchen als Gabeln in der Schublade und zwei Reiskocher gibt. Obwohl die schon teilweise sechs Monate hier sind, ist denen ihr Englisch doch recht bescheiden.

 

Mi., 20/8/08

Nachdem es in Blenheim quasi nur 3 Walks gibt und der durch die Weinflächen direkt ausgeschieden ist (kennt man ja von zu Hause), haben wir uns für den Weg zur Whites Bay entschieden.

Haben mal wieder unsere Bleibe gewechselt, sind aber immer noch in Blenheim. Zu dieser Bleibe sind wir gekommen, da uns eine ältere Frau namens Paula vor der Touristeninformation angesprochen hat und sagte, dass sie ein privates Hostel mit Doppelzimmer mit TV und DVD Player für $12 pro Person (günstig!!!) habe..

Mit Arbeit sieht es hier aber auch nicht gerade gut aus, da die Weinsession gerade zu Ende geht und erst ab Oktober/ November wieder los geht :-/ 

 

Do., 21/8/08

Heute nahmen wir uns den ‚Wairau Lagoons Walk’ vor, jedoch wussten wir nach dem 1. Infoschild, dass das quasi das Klärwerk der Stadt Blenheim (25000 Einwohner) ist.

Gestunken hat es trotzdem nicht, da alles auf einer riesen Fläche verteilt ist. Nach wenigen Metern jedoch, war unser Weg komplett überflutet. Haben versucht rechts und links trockenen Fußes rüberzukommen, aber irgendwie war es hoffnungslos. Das Wasser ist teilweise über den Schuhen wieder zusammengebrochen. Bei der zweiten Pfütze haben wir es auch noch mal versucht, aber vor der dritten Pfütze sind wir dann doch umgekehrt. Der Rückweg ging dann auch etwas schneller, da ich wusste was meine Wanderschuhe aushalten (Füße waren immer noch trocken) und Bernhards Schuhe waren eh schon durch und durch nass J Danach haben wir eine Buchtentour nach Picton gemacht. 

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27,820 km (17,287 miles) traveled
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