bergab...und auf

Grand Canyon Travel Blog

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Heute sind wir also im gigantischen Grand Canyon angekommen... und finden ihn gar nicht so gigantisch...

Nach allem was wir schon gesehen haben (berge, Taeler, Felsboegen) ist der Grand Canyon irgendwie so wie alles andere. (versteht mich nicht falsch er ist riesengross und toll und bombastisch und ach... aber unsere Sinne sind ueberladen!)

Nun ja Sully (unser busdriver) Raisin, Bronwin und ich machen uns also fertig den Grand Canyon hinabzusteigen und dort zu Campen. Dies ist ein einmaliges Privileg das nur eine handvoll Leute jedes Jahr gewaehrt bekommen, und wir halten vier Permits ind unseren Haenden.

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit: Schlafsack, aufbalsbare Luftmatratze, Kamera (da faellt mir ein meine Cam haette fast das zeitliche gesegnet als mir ne Flasche Wasser in Monument Valley ausgelaufen ist. Nach einigen schwimmzuegen hatte sie (die Cam) beschlossen zu schmollen und ging erst mal 24 h gar nichtmehr, dann 6 Stunden mit wasserhinterlaufenem Display, heute wieder einwandfrei (wusste doch das sie mich gern hat und es war ja nicht meine Schuld!))

Wo war ich... ach ja ich packe meinen...: eine Zahnbuerste, vier Muesliriegel, Karotten, Muffin, Sandwiches (muss essen fuer zwei Tage haben), 4!!! Liter wasser, und ne Taschenlampe

Abstieg ging so haben etwa 4.5 stunden gebraucht. Werden unten von einem Ranger begruesst, der sich haargenau unsere Permits ansieht und uns dann einen Campingplatz zuweist. Er erzaehlt und das es in letzter Zeit einige Taranteln und Klapperschlangen im Camp gab, und da keiner von uns ein Zelt dabei hat (musste schliesslich so viel Essen schleppen) schlaegt er vor wir sollen auf den Tischen schlafen und nix auf dem Boden zuruecklassen. Rucksaecke werden in einen kuenstlichen Baum gehaengt, wegen der Rehe, die uns hier auf Schritt und tritt ueber den Weg laufen.

Den beginn der Nacht verbringen wir mit sternegucken und treffen einen jungen halb cherokee indianer, auf reisen der sehr sehr sehr sehr schnuckelig ist. Lassen uns von seinen geschichten berieseln und erfahren viel ueber seine kultur.

Dann sind wir zurueck zum Camp und haben und zum schlafen 9in klamptten und allem) hingelegt. Als alle anderen eingepannt waren kahm das schockerlebnis meines Lebens. Ich, bereits im Halbschlaf, denke mir so mmmhhh da ist doch irgenwas... Dann spuere ich was an meiner Kaputze (die ich aufgezogen hatte) ich hoere ein lautes schueffeln und fahre hoch. Ich, auge in auge mit einem Jungen Rehbock, der sich wohl dachte meine haare waeren geeignetes Futter. Ich starr vor schreck, er starr vor schreck.. dann rennt er weg und ich verbringe die Nacht ohne eine einzige Sekunde Schlaf...unzingelt von Chucky (so haben wir ihn im nachhinein genannt) und seinen Freunden. Mein einziger gedanke: Das einzige Tier was in einem Nationalpark jemals getoetet hat, war ein verschreckter Hirsch!

Wen interessieren schon Taranteln, wenn man Rehe hat, die einem Angst einjagen...

Aufstieg ohne besondere vorkommnisse, beginnen um vier uhe morgens und sind um 9.30 Uhr oben... ne Stunde spaeter haben wir 40 Grad im Schatten. Ich bekomme auch ohne die Rehe bei der Hitze keinen Schlaf vergoennt.

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Grand Canyon
photo by: Sunflower300