sun, ice cream and beach

Caribbean Travel Blog

 › entry 1 of 1 › view all entries

Ja, das war toll. Fast zwei Monate Karibik...ich fands gut. Also erst einmal hat es wie ich es erwartet hatte nicht so ausgesehen wie ich es mir vorgestellt hatte. Kann man das verstehen? Die Traumstraende gibt es schon, allerdings nur in Ausschnitten. Das heisst wenn man da die Palme hat und den schoenen weissen sand, dann sind da auch garantiert die Muelleimer und Baraken nebendran. In die richtigen Touristengebiete bin ich nicht vorgedrungen, dafuer hatte ich zu wenig Zeit, vielleicht siehts da anders aus. Hm, treib mich halt doch gerne auf der ‚Strasse’ rum und schau mir (oder versuche wenigstens) hinter den vorzeigetourismus zu sehen. Auf den meisten Inseln ist die Bevoelkerung schwarz und haben ihre Abstammung aus der Zeit der Verschleppungen. Auf Grenada hab ich mir dann auch mal das Nationalmuseum angesehen (total spannend) und bis auf, dass es alles halt nicht so eurpopaeisch aussieht ist es doch sehr aehnlich. Man findet ueberall auf der Welt Knoepfe und Eimerchen und so weiter... na ein wenig anders sah es schon aus. Ueberhaupt bin ich sehr gerne auf Grenada gewesen. Leider war es auch die erste Insel von der ich mich verabscheiden musste. Ich hatte da ein kleines restaurant direkt am Wasser besucht und jedes mal einen anderen Fruchtsaft getrunken. Frisch gepresst natuerlich...Mango, Guave, Pasionsfrucht...man koennte meinen ich haette mich gesund ernaehrt J

 

Wenn ihr gerne auf der Landkarte nachsehen wollt, war ich noch in Guadeloupe, Dominica, Barbados, Puerto Rico, St. Lucia, St. Kitts, Antigua, St. Barth, einige der British Virgin Islands.

 

Von Puerto Rico hatte ich nicht sooo viel, weil wir dort immer Embarkation hatten. Guadeloupe war nicht sehr schoen und auch recht unsicher, Barbados war gut • toller Strand und der letzte Hafen unserer Karibiktour und Ort des Farewell-Lobster-Bade-Tages. In Antigua war es sehr amerikanisch aber sie haben mir meine Brille wieder zusammengeklebt (mir ist das eine Glas ploetzlich in zwei Teilen in der hand gelegen). St. Kitts ist sehr british und war auch niedlich, wir haben sie aber nur zwei mal angesteuert, was heisst das ich davon nur einen nachmittag da verbringen konnte. Auf St. Lucia und Dominica habe ich einige Touren gemacht und den Regenwald bewundert (was auch deswegen toll war, weil die Guides immer viel ueber die Geschichte, wirtschaft etc erzaehlen). Ich war In St. Lucia in den Baeumen an sogenannten Zip Lines haengend von Baum zu Baum gezippt...habe eine Regenwald Biking Tour gemacht. Auf Dominica sind wir zu den Wasserfaellen gefahren und haben dort in den heissen Vulkanquellen und den kuehlen Seechen gebadet. Mitten im Urwald J

 

Meine Lieblingsinsel und erklaertes ‚da-muss-ich-unbedingt-noch-mal-hin’ Ziel ist St. Barth. Sehr franzoesisch aber auch die einzige zu Frankreich gehoerigen Inseln die richtig schoen ist. Liegt wohl daran, dass da der Schotter sitzt. Naja, der Shellbeach war erfrischend und Crewtreffpunkt (meistens), die Frau im Eisladen hat mich jedes mal wieder erkannt und ihr hausgemachtes Eis...mjam...leider konnte ich mich von ihr nicht verabschieden, da wir das letzte mal an einem Sonntag da waren. Ich hab mich da sicher so wohl gefuehlt, weil es der einzige Platz ist, der europaeisch aussieht und man im supermarkt anstaendige kekse kaufen konnte. Nicht falsch verstehen, die anderne Inseln ware nicht weniger schoen, aber der mensch ist ja bekanntlich ein Gewohtheitstier und liebt was er kennt.

 

Seit dem 22. ist es nun aber vorbei mit Sonne, Strand und Meer und wir sind auf dem Weg nach Europa. Die vier seetage am Stueck habe wir schon hinter uns. Ein Tag Cape Verde, dann hatten wir einen extra Seetag (konnten wegen schlechtem Wetter einen Hafen nicht ansteuern) und dann waren wir in Dakar. Ich hab mich mit unserem Gentleman Host rausgewagt und muss sagen, das ich diesen Ort gar nicht in Worte fassen kann. Der ist einfach alles. Schrecklich, Sympatisch, Schoen, Schmutzig. Wir sind da mit einem Guide durch die Strassen gegangen und er hat uns noch etwas Geschichts- und Nationalkundeunterricht gegeben. Das war sehr spannend. Dennoch war ich trotz zwei weiteren bevorstehen Seetagen sehr froh, dass ich wieder auf dem Schiff in Sicherheit war.

 

Soviel zur Naturkunde... Auf teneriffa sah es dann auch wieder ganz anders aus. Trotz bevorstehendem Embarkation (bin immer froh wenn der tag gekommen ist, weil ich dann alles extra zeug fertig habe (muss!) ) hab ich es geschafft mir santa cruz anzusehen. Mensch, fast wie daheim. Alle bekannten ketten waren da vertreten. Nach langer zeit abztinenz war das mal wieder sehr schoen. Vor allem haben mich die engen Gassen sehr an mein liebes Freiburg erinnert. Heute in Las Palmas habe ich IMP (import manning, es muessen immer so und so viele leute auf dem schiff bleiben, falls es einen notfall gibt und das schiff geraeumt werden muss) aber vom hafen aus gesehen verpasse ich vielleicht nicht os viel am Sonntag.

Join TravBuddy to leave comments, meet new friends and share travel tips!
Sponsored Links