Saigon - Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City Travel Blog

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Streetlife
Endlich Vietnam. :)
Nach zwei Stunden Schlaf (hab erst ewig gebraucht die Sachen ueber Hong Kong zu schreiben und musste dann auch schon um fuenf aufstehen) gings mit dem Shuttlebus zum Flughafen. Saigon oder Ho Chi Minh City, wie die Stadt offiziell heisst, war dann schon am Flughafen anders als Hong Kong. Erstmal gabs ein bisschen Hickhack, weil ich da was missverstanden und mein Zollformular nicht ausgefuellt hatte. Beim zweiten Versuch wars nicht vollstaendig. Naja...irgendwann war ich dann drin im Land und raus aus dem klimatisierten Flughafen. 50 m und ca 30 Angeboten von Taxifahrern spaeter sass ich mit lauter Einheimischen voellig verschwitzt wegen der feuchten vietnamesischen Sommerhitze im Bus Richtung Stadt. Hab da auch gleich den ersten Kontakt mit einer netten einheimischen Studentin gemacht, die mich fuer einen Franzosen hielt, mich aber anquatschte, weil sie einen Hollaender braucht, da Holland gerade Studienobjekt ist.
Erste Pho Bo
Ich hab ihr meine wahre Herkunft verraten und einige Vorurteile ueber Deutsche bestaetigt und sie hat mir dabei geholfen an der richtigen Haltestelle auszusteigen.

Nach einem kurzen Mittagsschlaefchen im Hotel hab ich einen Stadtrundgang gemacht, meine erste Pho gegessen und versucht eine Strasse zu ueberqueren. Letzteres ist ueberaschend leicht, wenn man einfach langsam losgeht und keine unvorhergesehenen Bewegungen macht. Vor allem darf man nicht stehen bleiben, wenn man einmal angefangen hat zu laufen. Wieder im Hotel angekommen, hab ich einen ehemaligen GI getroffen, der als Soldat hier war. Wir sind ins Gespraech gekommen und er hat ziemlich heftige Sachen ueber den Krieg und Dinge die er getan hat erzaehlt und warum er jetzt wieder hier ist, um zu versuchen seine Schuld zu begleichen und Gutes zu tun.
Kreuzung in Saigon
Darueber zu sprechen hat ihn so sehr mitgenommen, dass er angefangen hat zu weinen. Obwohl es interessant war, war es auch sehr krass. Besonders, als er sein halbes Gebiss rausgenommen hat um zu zeigen, wo er verwundet wurde. :-/

Wir sind dann zusammen ein  Bier trinken gegangen, haben in der Kneipe - ein zur Strasse offener Raum mit Plastikstuehlen, einem Kuehlschrank und einer Toilette ohne Spuelung hinter einem Vorhang - viele  andere Reisende und  Einheimische getroffen, lauter leckere Sachen gegessen und einen entspannten Abend gehabt.
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Erste Pho Bo
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Kreuzung in Saigon
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