Spaziergang auf dem Kraterrand von Vulkan Masaya
von granada fahren wir ins 30-minuten entfernte kaff masaya. dies ist unter touristen insbesondere bekannt fuer den riesigen artesanias-markt. wir hingegen sind mehr interessiert am nahegelegenen vulkan masaya. er zaehlt zu den aktivsten vulkanen von zentralamerika und ist super leicht erreichbar: man kann naemlich mit dem taxi bis zum rauchenden (eigentlich sind es gase die austreten) krater hochfahren. das ganze ist nur halb so gefaehrlich, wie es klingt. die sulfur-gase die aus dem krater treten sind zwar nicht gerade gesund wenn sie direkt eingeatmet werden, richtig schaedlich werden sie aber erst wenn man ihnen laengere zeit ausgesetzt ist. zudem wird der krater staendig ueberwacht, und sobald mehr gase austreten als ueblich, sofort gesperrt. die (vielen) umliegenden, "ruhigen" vulkane sind offenbar viel gefaehrlicher, da vulkan masaya staendig energie abgibt, wo hingegen die schlafenden vulkane diese alle bunkern und deshalb explodieren koennten.
wir fahren am spaeten nachmittag mit einem taxi hin und nehmen anschliessend an einer nachttour teil, bei welcher wir fledermaeuse sehen, einen ueber 1km langen tunnel besuchten (in welchem jungs sich waehrend dem krieg vor dem militaer bis zu drei jahre lang versteckten) sowie die rotgluehnde und laut lodernde lava im krater sehen und hoeren koennen - sehr eindruecklich.










