Sonnenaufgang, Vogelgezwitscher und Howlermonkeygeschrei ueber den Ruinen von Tikal
am freitag geht es in einer endlos scheinenden fahrt (von 08 uhr bis 15 uhr, ohne essenspause, eingepfercht in einen minibus mit viel zu kurzen rueckenlehnen und drei nervigen links-aussen-sozi-spanierinnen, welche bei jedem bankomat den busfahrer anhalten lassen, um zu testen ob sie geld holen koennen, bis es uns beim dritten mal zu bunt wird und wir intervenieren) weiter in den norden nach flores.
von flores aus machen wir am samstag morgen frueh eine sunrise-tour zu den beruehmten, 50km entfernten tikal-ruinen. um den sonnenaufgang von der hoechsten pyramide, ruine nr. IV aus sehen zu koennen, holt uns der tourbus bereits um 03.15 uhr bei unserem hotel ab. waehrend ca. 1h marschieren wir dann in der gruppe durch den dschungel auf die 44m-hohe pyramide, und warten dort auf die sonne.
obwohl kurz nach sonnenaufgang starkter nebel entsteht und wir eigentlich nicht den sonnenaufgang sondern nur den tagesanbruch direkt sehen, hat sich das fruehaufstehen auf jeden fall gelohnt. von pyramide nr. IV sieht man ueber den dschungel und direkt zu zwei anderen bauten. es sieht sehr mystisch aus, wie die dunkelheit langsam dem sonnenlicht platz macht, waehrend ueber den baeumen nebelschwaden aufsteigen und dazu howlermonkeys laermen und voegel zwitschern. nach dem sonnenaufgang fuehrt uns der tourguide noch zwei stunden lang durch die ruinen und erzaehlte teilweise interessante dinge. so richtig gut gefallen uns die ruinen allerdings erst wieder, als wir ab 11 uhr alleine unterwegs sind, und sich der nebel gegen mittag endlich verzieht. obwohl super muede, bleiben wir bis 4 uhr in den ruinen und kraxeln auf jeden einzelnen der begehbaren ruinen.









