Sailingtrip ins Paradies - vier Tage im Archipiélago de San Blas

Carti Suitupo Travel Blog

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Insel-Paradies

unser 6-taegiger sailingtrip von sued- nach mittelamerika ist abenteuerlich und schoen: 

dienstag morgen machen wir uns mit sack und pack auf zum hafen, wo wir fuer laengere zeit das letzte mal festen boden unter den fuessen spueren, und wo wir unsere reisegschpaennli treffen: javier, unser captain, der zwar kaum, und mit lustigem spanischem akzent englisch spricht, aber sehr nett und geduldig ist und uns gerne erklaert wie alles funktioniert auf unserem boot; esperanza, seine freundin aus cartagena, mit afrikanischen wurzeln und lustigen zoepfli, welche gar kein englisch redet aber leckere heisse schokolade und andere hearty meals kocht; ein alternatives paar, er aus argentinien und eigentlich drums-lehrer, sie aus paris und ausgebildete fotografin, welche seit jahren durch suedamerika tingeln und ihren lebensunterhalt mit geknuepften armbaendeli und waendebemalen verdienen; sowie julian aus norwegen, der eigentlich international affairs studiert aber lieber urlaub macht und entsprechend schon ein bisschen ueberall auf der welt war.

Traditionell gekleidete Kunas

obwohl alle reisegaeste schon morgens auf dem boot ankommen, lichten wir die anker erst kurz vor sonnenuntergang, da die behoerden laenger als erwartet brauchen um unsere paesse mit dem ausreisestempel zu versehen. schon kurz nachdem wir die segel gelichtet haben, ueberkommt uns trotz anti-uebelkeit-medikamenten die seekrankheit, und schon wenig spaeter uebergibt sich manuel das erste mal. die erste nacht auf hoher see ist ziemlich unertraeglich, und wir sind froh, dass am naechsten morgen der wind etwas abgibt und entsprechen das meer etwas ruhiger ist. nach einem langweiligen tag und einer zum glueck ziemlich ruhigen nacht mit grandiosem sternenhimmel auf hoher see sehen wir bereits am donnerstag morgen bei sonnenaufgang das festland und passieren wenig spaeter die ersten kleinen inselchen des san blas archipels.

Schiff ahoi
das archipel erstreckt sich ueber fast 100km entlang der oestlichen karibikkueste von panama und besteht aus unzaehligen, spaerlich bis gar nicht besiedelten und mit palmen bewachsenen inselchen und weissem sandstrand, korallenriffs und tuerkisblauem meer. Die bewohner sind alles indios, gehoeren zum kuna-stamm und leben sehr einfach (von fisch, reis und kokosnuss sowie in kleinen aus schilf, holz und palmenblaettern gebauten huetten) und noch sehr traditionell, sowie mit eigener sprache und eigener verwaltung. die kunas sind der in latinamerika am autonomsten lebende stamm mit den umfangreichsten selbstbestimmungrechten, liessen sie sich doch bereits vor 500 jahren nicht von columbus unterkriegen. waehrend die maenner sich westlich kleiden tragen viele der frauen eine sehr spezielle tracht, mit sorgfaelltig gestickten blusen (mola genannt), einem goldenen nasenring sowie aus plastikperlen gefertigter beinschmuck.
Insel-Paradies

nachdem wir auf der einen der inseln den einreisestempel von panama erkauft haben (ohne 5 dollar besechungszulage geht offenbar nichts), und die franzoesin auf einer anderen ihren verstauchten zehen dem arzt (fuer einen dollar arztbesuchsgebuehr sowie einen dollar fuer das medikament) gezeigt hat, fahren wir zur angeblich schoensten inselgruppe des archipels, wo wir die restlichen 2.5 tage bleiben. wir verbringen die tage mit baden und schnorcheln, und schwimmen oder paddeln immer mal wieder zur einen oder anderen inseln zum sonnenbaden oder kokosnuss kaufen. am letzten tag kommen endlich auch fischer vorbei, bei denen wir gemeinsam mit julian einen thunfisch sowie einen noch lebendigen, riesigen lobster (mind. 2kg) fuers abendessen kaufen. doch im laufe des tages erliegen pascale und julian beide einer magendarm-verstimmung und liegen unten in der kabine, waehrend manuel oben auf dem deck ein meeresfruechte-festival veranstaltet.

Riesen-Lobster

am sonntag fahren wir morgens zurueck zur eng bewohnten insel carti, von wo aus wir eigentlich mit boot und taxi nach panama city reisen sollten. doch unser captain versauemt es, einen platz fuer uns zu reservieren, und alle taxis sind bereits ausgebucht. entsprechend verbringen wir einen tag und eine nacht laenger auf dem boot, so dass pascale ihre magendarm geschichte etwas auskurieren und wir noch etwas laenger vom schoen warmem meer profitieren koennen. entsprechend fahren wir erst am montag zum festland.

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Insel-Paradies
Insel-Paradies
Traditionell gekleidete Kunas
Traditionell gekleidete Kunas
Schiff ahoi
Schiff ahoi
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Riesen-Lobster
Riesen-Lobster
Nahrungsmitteltransport
Nahrungsmitteltransport
Es kann losgehen
Es kann losgehen
Hafen von Cartagena
Hafen von Cartagena
Unser Segelschiff
Unser Segelschiff
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Passagiere am Nichtstun
Passagiere am Nichtstun
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Unser Captain mit frischem Fang
Unser Captain mit frischem Fang
Unser Captain mit Esperanza
Unser Captain mit Esperanza
Manuels Tuna
Manuels Tuna
Nach dem Festschmaus
Nach dem Festschmaus
Riesen-Lobster
Riesen-Lobster
Beim Kokosnussverkauefer
Beim Kokosnussverkauefer
Kokos-Drink auf einsamer Insel
Kokos-Drink auf einsamer Insel
Insel-Paradies
Insel-Paradies
Kuna-Frauen auf traditionellem Boot
Kuna-Frauen auf traditionellem Boot
Kuna-Frau
Kuna-Frau
Kuna-Maedchen
Kuna-Maedchen
Carti Suitupo
photo by: mammut-meets-llama