Beachfeeling im Fischerdoerfchen Huanchaco
von lima geht es weiter richtung norden. die busfahrt (erneut mit cruz del sur, doch diesmal ohne zwischenstopp fuers kofferzaehlen) ist angenehm, da wir uns die luxurioeseste klasse, full-cama, leisten, und fuehrt uns 8h lang der kueste entlang. diese ist nicht etwa gruen, sondern besteht aus einem breiten streifen an eindruecklichen sandduenen und steilen klippen. dazwischen entdeckten wir ab und zu armliche huetten mit waenden aus strohmatten oder durchqueren doerfer die wegen fischtrocknungsfabriken fuerchterlich nach fisch stinken.
ueber 600km spaeter erreichen huanchaco. dieses kleine surfer- und fischerdoerfchen liegt an einem langen sandstrand, und die fischer fahren mit dem seit 2000 jahren gleichen typ an kleinen, aus strohhalmen gebauten, wackligen booten aufs meer. weil das dorf ziemlich heruntergekommen ist, und die haeuser nicht unbedingt bilderbuchmaessig aussehen, wurde es bisher vom massentorismus verschont, und ist ziemlich verschlafen.
von huanchaco aus machen wir einen kurzen ausflug zu den nahe gelegen chan-chan-ruinen. diese stammen noch aus der zeit vor den inkas und weisen schoen verzierte lehmmauern auf. ansonsten versuchen wir uns ein bisschen zu erholen, essen einige male meeresgetier und testen endlich die peruanische spezialitaet ceviche, roher, in zitronensaft und zwiebeln marinierter fisch.










