Ich habe mich verliebt!

Groningen Travel Blog

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Martinitoren bei Nacht vom Grote Markt

Ja, ihr habt richtig gelesen: Ich habe mich verliebt. Sie ist klein aber nicht zu klein, gro├č aber nicht zu gro├č. Sie ist ruhig und gem├╝tlich, kann aber auch richtig feiern. Sie ist wundersch├Ân und auch im Winter gr├╝n. Ich habe mich bei ihr so wohl gef├╝hlt, dass ich am liebsten nie wieder weggegangen w├Ąre. Ihr Name ist: GRONINGEN!

Ohne auch nur die leiseste Ahnung von meinem wartenden Gl├╝ck zu haben, stieg ich am Morgen des 31. Oktober in Nieuweschans in den Zug. Den konnte ich imsonst benutzen, da Youssef mich auf seiner Studentenkarte mitnehmen konnte. Das war auch gut so, denn obwohl Schaffner in den Niederlanden wohl zu den aussterbenden Berufsgruppen z├Ąhlen, war ausgerechnet dieses Mal einer an Bord und mein Reisebudget w├Ąre ohne Youssef erheblich geschm├Ąlert worden.

Ein gro├čartiger Bau: Das Stadthuis von Groningen

Und dann geschah es: Ich sah sie und wusste nicht mehr, was ich sagen soll. Da behaupte noch mal jemand, es g├Ąbe keine Liebe auf den ersten Blick. Diese niedlichen kleinen H├Ąuschen, von denen keines aussieht wie das andere, die h├╝bschen Grachten mit sorgf├Ąltig herausgeputzten Hausbooten und der warme, freundliche Wind der durch die schmalen Pflasterstra├čen weht - all das hatte ich noch bei keiner anderen gesehen.

Um mich etwas zu beruhigen, ging ich erst einmal einen Kaffee trinken und ├╝berlegte mir die n├Ąchsten Schritte. Ich w├╝rde sie einfach mit einer anderen eifers├╝chtig machen, das zieht immer. Also stiefelte ich in Richtung des alten Universit├Ątsgeb├Ąudes, das mich vor Begeisterung fast umfalles lie├č.

Im Wandel der Zeit: De Korenbeurs am Vismarkt - Fr├╝her Getreideb├Ârse heute Supermarkt
Dort traf ich Maiike, die 19 ist und Literatur und Jounalistik sutdiert, also die perfekte Kandidatin f├╝r meinen kleinen Trick, der sein Ziel wohl nicht verfehlen sollte. Ich ging mit ihr nach Hause.

Da folgte dann der n├Ąchste Hammer: Mein Zimmer! Maaike lebt in einem alten Kloster, dass nun von einer Studentengemeinschaft, dem alten, dort verbliebenen M├Ânch Paul und von Gerard, einem Fl├╝chtling von der Seychellen bewohnt wird. Im Erdgeschoss gibt es noch ein Zentrum f├╝r Spiritualit├Ąt wo irgendwelche durchgeknallten Frauen Weihrauch abbrennen und obskure Meditationsriten praktizieren, die manchmal in Form von wilden Schreien und stampfenden Spr├╝ngen im ganzen Haus deutlich zu vernehmen sind. Dort jedenfalls hatte ich mein Zimmer: Einen kleinen, gem├╝tlichen Raum, der mit Bett, Schrank, Schreibtisch und ein paar Kerzen wie f├╝r mich gemacht schien.

Irgendwie seltsam: De A-Kerk mit ihrem au├čergew├Âhnlichen Baustil

Nachdem ich mich einigerma├čen eingerichtet hatte, brach ich mit Maaike wieder auf, was die Eifersucht auf die Spitze treiben sollte. Das zahlte sie mir aber sofort heim, indem sie mich mit unz├Ąhligen Fahrradrasern attackierte, die den Stra├čenverkehr zu einer Herausforderung f├╝r alle Sinne machten und mich nicht selten fast in der Mitte durchges├Ągt h├Ątten. Nur mit Gl├╝ck schafften wir es zur Uni, wo ich endlich wieder Zugang zu meiner Aorta Internet hatte. Als es dann dunkel wurde, wollte ich noch einen Versuch starten. Und siehe da: W├Ąhrend ich so durch die abendlichen Stra├čen zog und hier und da einen Stop f├╝r einen Kaffee oder ein Bierchen einlegte, begann das Eis, langsam zu schmelzen und wir wurden einander immer vertrauter.

Am Donnerstag war es dann schon passiert: Ich kaufte mir in der Touristeninformation ein Bild von ihr und nahm mir den ganzen Tag Zeit um jede Linie darauf zu erkunden.

Im Dunkeln noch viel sch├Âner: De Korenbeurs und de A-Kerk bei Nacht vom Vismarkt aus
An jeder Ecke entdeckte ich neue Details, die mich faszinierten und ihr Charakter war schlichtweg wunderbar f├╝r mich. Ich hatte mich Hals ├╝ber Kopf verliebt und auch sie schien zu sagen: "Komm zu mir! Wir k├Ânnen zusammen gl├╝cklich werden." Es war alles klar, wir waren ein Paar.

Sie nahm es mir auch nicht ├╝bel, dass ich den Abend mit Maaike verbrachte. Nachdem ich mit den Studenten zusammen ein leckeres Abendessen genie├čen durfte, schwungen Maaike und ich uns auf die R├Ąder und fuhren in ein Studentenzentrum, wo es an diesem Abend kostenlos einen alten Jack-Nicholson-Film zu sehen gab. Dummerweise kam ein Motorradpolizist zur gleichen Zeit wie wir dort an und wollte uns f├╝r unsere fehlende Beleuchtung zur Rechenschaft ziehen. Nach dem er Maaike satte 20 Euro Strafe aufgedr├╝ckt hatte, erkl├Ąrte sie ihm, dass ich Reisender aus Deutschland sei.

Ungew├Âhnliche Vorfahrt: Manchmal tut sich mitten auf der Stra├če ein Loch auf
Er schaute mich nur kurz an, worauf ich eifrig nickte und meinte dann: "Okay, dann gibst du ihr 10 und die Sache ist geritzt." Hier sind eben sogar die Polizisten entspannter... Erleichtert gingen wir in den Film und ich hatte gro├če Freude daran, etwas Niederl├Ąndisch aus den Untertiteln zum englischen Ton zu schlussfolgern. H├Ąngengeblieben ist: "Ik heb je nodig!" - "Ich brauch dich!"

Ern├╝chterung machte sich erst wieder breit, als ich den abgebrochenen Schl├╝ssel des astdicken Schlosses in der Hand hielt und mein Fahrrad immer noch am Zaun festhing. Dank einer heldenhaften Aktion von Maaikes Mitbewohnerin Anne konnten wir dann aber doch noch auf ein Bierchen in die Stadt radeln, bei dem wir uns munter unterhielten. Gerade wieder zu Hause angekommen, entschied ich jedoch, dass ich es ohne sie nicht aushalte und ich ging alleine noch einmla los.

Das Goldkontor hinterm Rathaus

Das Caf├ę "De Zolder" war mir empfohlen worden, als ich nach einem echten "Schuppen" fragte und nicht zuletzt wegen des penisf├Ârmigen T├╝rgriffs war es das auch in allen Belangen. Es war einfach wieder einmal ein Laden der mich stark an das Inde erinnerte und so setzte ich mich gegen Mitternacht an die Bar, um zwischen vielen freundlichen aber auch abgest├╝rzten Leuten und dem Kellner, der nicht nur k├Ârperlich gesehen echt fett war, einige Zeilen niederzuschreiben und mich etwas zu unterhalten. Pl├Âtzlich vernahm ich den Schrei "Laatste ronde!", der in den Niederlanden gnadenlos den baldigen Betriebsschluss der Zapfanlage verk├╝ndet und musste schockiert feststellen, dass es gerade f├╝nf geschlagen hatte.

Doch sie war immer noch nicht m├╝de, denn sie ist eben eine Partysau.

Sch├Âner Herbst: Eindruck aus den Noorder Plantsoen
Obwohl es fr├╝h um f├╝nf und mitten in der Woche war, str├Âmten hier noch tausende gut gelaunter Studenten durch die Stra├čen und alle Kneipen, die um 12 so leer waren, als ob sie gleich dicht machen w├╝rden, platzten nun aus allen N├Ąhten. Doch ich merkte, dass meine Zeit gekommen war und beschloss, daf├╝r lieber an den kommenden Abenden mit ihr auszugehen.

Ich war ├╝berzeugt, meine Uhr m├╝sse kaputt sein, als ich am n├Ąchsten Tag um drei aufwachte. Doch leider war sie das nicht und ich sp├╝rte, wie die Wut auf mich und meine verdammte Lahmarschigkeit in mir hochkochte. Der Tag war fast vor├╝ber, ich war f├╝r nichts zu gebrauchen und verf├╝gte ├╝ber den Elan eines Murmeltieres, kurz gesagt: Ich hing rum. Um f├╝nf hielt ich es dann nicht mehr aus und raffte ich mich endlich auf, um an der T├╝r des M├Ânchs zu klopfen.

De Martinikerk vom Martinikerkhof aus

Das war die beste Entscheidung, die ich in dieser Situation treffen konnte, denn ich w├Ąre um einiges ├Ąrmer, wenn ich diesen Menschen nicht kennengelernt h├Ątte. Obwohl wir noch kein Wort gewechselt hatten, bat Paul mich offenherzig in sein Zimmer und begann sofort, mir ein Essen zu servieren, was er auch an den verbleibenden Tagen fortf├╝hren sollte. Seine Gutm├╝tigkeit und Gastfreundschaft kannten schier keine Grenzen, ebenso wie seine Lebensfreude und Weisheit. Ich erz├Ąhlte ich von meinem bisher miserablen Tag und wie es dazu gekommen war und er munterte mich wieder auf: "Daf├╝r hast du doch aber gestern Abend sehr viel Spa├č gehabt, oder nicht? Also hat es sich doch gelohnt. Alles hat seine gute Seite. Die musst du sehen und die schlechte sperrst du einfach weg.

Typisch und wundersch├Ân: Hausboote auf den Grachten
" Von diesem Moment an waren wir Freunde und unterhielten uns bei jeder Gelegenheit, obwohl er fast sechzig Jahre ├Ąlter ist als ich. Wenn ich hier alles aufschreiben wollte, was er mir gegeben hat, w├╝rde etwas wie "Die unendliche Geschichte Teil 2" dabei herauskommen und ich m├Âchte eigentlich nicht mehr sagen als: "Danke Paul!"

Irgendwann kam dann Gerard zu uns. Wenn seine Geschichte wirklich stimmt, ist es zu gef├Ąhrlich, sie hier zu erz├Ąhlen. Es sei nur so viel gesagt: Vor 20 Jahren geh├Ârte er zu jenen, die gegen die korrupte Regierung der Seychellen rebellierten und w├Ąre wahrscheinlich nicht mehr am Leben, wenn er dort geblieben w├Ąre. Jetzt versucht er ein Asyl als politischer Fl├╝chtling in den Niederlanden zu erlangen, was sich mehr als schwierig gestaltet.

Kreisverwaltung: Het Provinciehuis
Aber Paul hat ihn bei sich aufgenommen und unterst├╝tzt ihn nach Kr├Ąften. Es ist zu hoffen, dass er bald seinen Aufenthaltsstatus bekommt und seine Geschichte ├Âffentlich machen kann, denn er hat es verdient, geh├Ârt zu werden. Schon nach zehn Minuten war ich sein "Brother" und wir drei ein Team.

Am sp├Ąten Abend folgte ich dann wieder dem Ruf meiner Partylaune und machte mich auf die Socken. Diesmal hatte mich Maaikes Mitbewohner Gert-Jan eingeladen, den ich die ganze Zeit nur "GJ" nannte, da sich meine Zunge bei der Aussprache seines Namens vehement weigerte. Denn im Niederl├Ąndischen werden "g" und "j" ausgesprochen wie das "ch" im deutschen Wort "Loch". Ihr k├Ânnte es ja einmal versuchen... Abgesehen davon, gab es allerdings keine Verst├Ąndigungsprobleme und wir hatten einen sehr am├╝santen Abend, der allerdings nicht so lange ging wie der vorhergehende.

Wohnen wundersch├Ân: Blick auf die St.-Joseph-Kathedrale aus dem Innenhof des St.-Anthony-Gasthuis, das fr├╝her als Armenhaus diente und heute Wohnungen beherbergt

Das war auch gut so, denn am n├Ąchsten Tag wollte ich mich wieder ein wenig mehr um meine neue Liebe k├╝mmern. Ich schlenderte ├╝ber den Markt, wo an diesem Tag mehr Deutsch als Holl├Ąndisch zu h├Âren war, und erforschte einige Seiten an ihr, die ich bis dahin noch nicht kannte. Um f├╝nf ging ich dann in die St.-Joseph-Kathedrale, wo ich eine wundervolle Messe miterleben durfte, die in Englisch gehalten wurde und deshalb Menschen aus aller Welt anlockte. Mich durchstr├Âmte ein Gef├╝hl innigster Ruhe und Zufriedenheit und ich war gl├╝cklich, diesen Moment mit all denen teilen zu k├Ânnen, die mit mir in der Kirche sa├čen. Mit diesem Gef├╝hl rastete ich noch einige Zeit und trank einen Kaffe, bevor ich nach Hause ging, um mich auf den Abend vorzubereiten.

Denn ├╝ber CouchSurfing hatte ich mich mit Ben verabredet und traf ihn kurz nach zehn am "Grote Markt".

Die In 't Jat Brug
Er ist 29 und studiert immer noch Informatik, was klar erkennen l├Ąsst, dass es wohl nicht sein Ding sein kann. Ben ist n├Ąmlich eigentlich ein Rockstar, auch wenn seine Band noch nicht zu Weltruhm gelangt ist. Aber er hat einfach diesen Rock'n'Roll-Lifestyle und ihr k├Ânnt ahnen, welchen Ausgang der Abend nahm. Wir unterhielten uns rege ├╝ber alles, was zwischen Politik, Musik und Frauen zu finden ist und er bewies mir, dass man sich auch bei niederl├Ąndischen Bierpreisen betrinken kann. Es war um sechs, als ich lallenderweise seinem Vorschlag eine weitere Lokalit├Ąt aufzusuchen widersprach und mich auf den Heimweg machte. Ich hatte genug Spa├č gehabt.

Deshalb war es mir auch egal, dass es drau├čen schon wieder d├Ąmmerte, als am Sonntag meine Augen zum ersten Mal aufgingen.

Blick ├╝ber den Oosterhaven von der Trompbrug aus
Ich verbrachte den Rest des Tages mit Paul und Gerard, denn ich wusste, dass ich mich bald von ihnen und vor allem von IHR trennen musste und konnte nicht sagen, was davon mich trauriger stimmte. Ich h├Ątte noch wochenlang durch die Stra├čen wandern oder tiefgehende Gespr├Ąche in Pauls Zimmer f├╝hren k├Ânnen, aber mir war auch klar, dass ich gen├╝gsam weitergehen musste, wenn ich nicht stehen bleiben wollte und so genoss ich die Zeit die ich hier noch hatte. Immerhin war aus diesem One-Night-Stand durchaus eine Fernbeziehung geworden...

Erkenntnis der Tage: Es gibt nichts, das nur schlecht ist.

Held der Tage: Paul Steverink, dem ich herzlichst danken m├Âchte und nur das Beste w├╝nsche.

krissi-und-maria says:
Tja, unser Fabi ist eben kein Mann f├╝r eine Nacht =)
Haben am Freitag an dich gedacht, denn wir hatten ja Premiere von Stadt Angst Aus, war ganz gro├č.

Vermutlich haben deine Ohren m├Ąchtig geklingelt als wir auf dich angesto├čen haben ;)


Weiterhin viel Spa├č auf deinen Wegen, du machst ja grade Erfahrungen, die snd nicht mal mit der Visa-Card bezahlbar
Posted on: Nov 11, 2007
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photo by: liekevo