Andalucia with fields full of grain

Malaga Travel Blog

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Ein Blütenparadies: Kleines Plätzchen im Inneren der Alcazaba

Schon aus dem Zug hatte ich die wider Erwarten fruchtbare Erde Andalusiens gesehen und nach zwoelf Stunden Fahrt konnte ich dann seit neun Monaten endlich meinen Fuss wieder dauerhaft auf unbekanntes Gebiet, zumindestens geografisch gesehen, denn gefuehlsmäßig war mir das, doch unwahrscheinlich nahe und vertraut. Jedoch verließ ich den Bahnhof nicht anders, als ich ein Dreivierteljahr lang meine Wohnung in Barcelona verlassen hatte. Mein Nikotinspiegel hatte sich Dank komplettem Rauchverbot im Zug auf ein unterirdisches Niveau gesenkt und es ist somit klar, was ich als erstes tat. Und als ich da so auf dem Vorplatz saß, ohne schon realisiert zu haben, dass ich jetzt gute 1000 Kilometer weiter suedlich war, traf es mich ploetzlich wie ein Schlag ins Gesicht: Irgendetwas war hier ganz anders! Aber was? Klar, die zehn Breitengrade, die das Thermometer hier endlich wieder auf angenehme 30 Grad trieben, waren nicht zu verleugnen.

Flamencokleider an einem wohnhaus in der Innenstadt
Auch war es ruhiger, ich fuehlte mich wie taub nach dem Dauerlärm den mir Barcelona jeden Tag um die Ohren gehauen hatte. Ich will nicht sagen, dass ich mich unwohl fühlte, aber alles schien mir nicht nur ungewohnt, sondern ganz verschieden von dem, was ich in Katalonien erfahren hatte. Das machte mich reichlich neugierig und so zog ich mit einem kleinen Spähtrupp aus meinem Rucksack und mir Richtung Innenstadt los, um bei einem Kaffee richtig wach zu werden und die ersten Beobachtungen anzustellen.

Doch da war noch eine Mission: Einen Schlafplatz finden! Der letzte Stand mit dem ich Barcelona verließ sah nämlich noch verammt nach Jugendherberge aus. Ich hatte bei Couchsurfing noch einige Nachrichten versendet und war dann einfach erst mal losgefahren und jetzt stieg die Spannung, ob sich jemand gemeldet hatte.

Schwerer Brocken: Verteidigungswälle der Alcazaba
Das erste Internetcafe war meins und siehe da, Carlos war der Name meines Retters. Ich rief ihn sofort an und er sagte mir, er wäre unterwegs aber in einem Cafe um die Ecke säßen zwei Franzosen, ebenfalls Couchsurfer, die die Schlüssel zu seiner Wohnung hätten. "Wenn das so ist...", dachte ich und machte mich auf den Weg - ich  hatte sie schnell gefunden. "Seid ihr die Gäste von Carlos?", fragte ich. Sie machte große Augen und antworteten verunsichert: "Eeehh... Oui." "Ich auch!", erwiderte ich, "Ich penne auf dem Boden." Das schien Sie zu erleichtern und wir stellten uns einander gleich vor. Celia und Guillaume aus Vannes in der Bretagne hatten gerade eine zehnmonatige Weltreise hinter sich und waren nun mehr oder weniger kurz vor der Heimat.
Terrorverdächtig: Den guten Herren in Blau hat mein Foto wohl etwas verunsichert

Am Nachmittag brach ich zu einer kleinen Runde auf um Orientierung zu finden und mir ein Plätzchen für ein Bier und einige Postkarten zu suchen. Ich weiß nicht, ob es eine ironische Fügung sein sollte, doch schon noch wenigen hundert Metern passierte ich ein zauberhaftes Cafe in einem kleinen Winkel der Altstadt, dessen Name "El Viajero", der Reisende lautete. Das war mein Platz und so kehrte ich nach wenigen Minuten zurück, um mich niederzulassen. Im Inneren hing eine große Pinnwand mit Postkarten aus aller Welt, die  mir ein sehnsüchtiges Gefühl gab, als ich davor stand und die Namen und Bilder der Orte betrachtete. Ich war wieder on the road, nur hatte ich es noch nicht begriffen. Auch ich wollte mich hier verewigen und zog eine der Postkarten, die In Barcelona meine schoenen vier Wände schmückten, unterschrieb und heftete sie an der Tafel an.

Durchgeblinzelt: Der Turm der Kathedrale aus dem Innenhof heraus
Sollte also irgendjemand einmal dort vorbeikommen, so schaue er sich die Sagrada Familia im Sonnenuntergang einmal genauer an.

Am Abend ließ ich es dann ruhig angehen und nutzte die Zeit um mein Franzoesisch mal wieder etwas zu polieren und den Geschichten der beiden Weltreisenden zu lauschen. Die Zubereitung des Abendessens überließ ich ihnen, denn ich wusste, dass Franzosen das auf jeden Fall koennen. So war es auch, ihre Nudeln in Blaukäsesoße waren nicht zu übertreffen und mit einer Flasche Wein dazu nahm die Nacht ihren Lauf.

Am Freitag startete ich gegen drei mit einem verspäteten Frühstück an der Plaza de la Merced, von der ich zwanzig Meter entfernt wohnte zu einer großen Runde durch Malaga und saß dabei am Fuße des Hauses in dem Pablo Picasso am 25.

Majestätisch: Die Alcazaba bei Nacht
Oktober 1881 geboren wurde. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass er Sohn dieser Stadt war, die ich in den nächsten Stunden ein bisschen besser kennen und beschreiben lernte. Hier war alles viel kleiner als in Barcelona und das Leben schien um einiges doerflicher und besinnter. Die Häuser hatten bunte Fassaden sowie weniger Stockwerke und sahen deshalb um so niedlicher und gemütlicher aus. Dazwischen schmiegten sich kaum merklich kleine Kirchen und herrlich grüne, farbenfroh gestaltete Innenhoefe, die eine so gesunde und klare Lebensenergie ausstrahlten, dass ich mich sofort in sie verliebte. Dennoch war leider ein Grossteil der Stadt eine einzige Baustelle, da Malaga 2016 europäische Kulturstadt sein wird und sich dafür in edlem Gewand zeigen will.
Verzierungen an einer Sitzecke im Paseo del Parque. Man beachte besonders die obere linke Ecke: Da bin ich!

Kurz darauf wurde ich beinahe festgenommen. Unbescholten wie ich bin, wollte ich ein Foto eines schoenen alten Fachwerkhauses machen, als ploetzlich zwei Polizisten das Gebäude verließen und "Oye! Oye!", "Hoeren Sie! Hoeren Sie!" schreiend auf mich zu stürmten. Ich machte das, was auch in Barcelona schon immer hervorragend gewirkt hatte: Die Touristenmasche, Spanisch Fehlanzeige! Das entnervt meine Freunde in Uniform meistens sofort und sie geben klein bei. Meine Personalien haben die beiden trotzdem überprüft und darauf bestanden, das Foto auf meinem Handy zu begutachten, was ich natürlich ohne zu meckern über mich ergehen ließ. Ohne es zu wissen, hatte ich ein Polizeigebäude fotografiert und das scheint die Jungs dank ETA und Al Quaida etwas aus der Ruhe gebracht zu haben.

Alte Mauern
Also schoene Quartiere hat die Staatsmacht hier schon, dass muss man Ihnen lassen!

Ich setzte meinen Weg fort und war bald im Stadtpark gelandet, der idyllischer nicht sein konnte. Es gab so viele Pflanzenarten, Farben, Früchte und Gerüche, die mir vollkommen neu waren, dass ich mir mit der Sonne des Südens im Rücken vorkam, als ob ich mitten durch den Urwald spazieren würde.  Ebenso gefährlich war es hier auch, denn um ein Haar hätte ich mir eine gehoerige Beule eingefangen, als ein riesiger Kienapfel mein zartes Haupt so knapp verfehlte, dass ich den Windzug am Hinterkopf spüren konnte. Ich schrieb mein Glück dem Karma des Reisenden zu, das mich schon den ganzen Tag beschäftigt hatte, da ich spürte wie das altbekannte Gefühl wieder in mir kitzelte.

Abenddämmerung: Blick vom Alcazaba-Hügel auf die Stadt
Es ist sehr schwer soetwas zu beschreiben, aber es hat auf jeden Fall etwas mit Energie, einem offenen Geist und immer wieder glücklichen Fügungen zu tun. Das alles wurde mir wieder gegenwärtig und ich spürte die Sehnsucht, das Glück und die Energie nach vorne die damit verbunden sind.

Doch erst einmal musste ich nach Hause, meinen Gastgeber verabschieden. Ja, richtig gelesen, meinen Gastgeber verabschieden. Dieser nämlich machte sich zu zwei Wochen Urlaub in Montreal auf und überließ mir freundlicherweise seine Wohnung für zwei weitere Tage. "Ihr seid doch verrückt", meinte meine liebe Mutter, als ich ihr davon berichtete und nicht anders kann ich das Gefühl beschreiben, als ich ihm ein letztes Mal winkte und die Tür hinter ihm schloss.

Meine Gegend: Die Plaza de la Merced bei der ich um die Ecke wohnte
Irgendwie abgefahren ist das schon, wenn da ein Fremder in irgendeiner Wohnung steht und ihren Besitzer zum Abschied zur Tür geleitet, oder? Wie auch immer, ich hatte die Bude für mich, holte mir ein Fläschchen Wein und ließ es mir gut gehen.

Am Samstag war mein erstes Ziel die unvollendete Kathedrale von Malaga, der ein Turm fehlt, weshalb man sie im Volksmund "La Manquita" nennt, eine kleine einarmige Banditin also... Ich war schon vorher hier vorbei gekommen und war erstaunt, da die Fassade vor Formen und Stilen nur so wimmelt und das Gebäude wie eine Collage erscheinen lässt. Später fand ich heraus, dass man von 1528 bis 1782, also ganze 254 Jahre daran gebaut hatte, was die ganze Sache natürlich erklärt. Innen war sie aber wohl zu wahrhaft meisterlicher Vollendung gekommen.

Blick durch die Straßen auf den Turm der Kathedrale
Die Decken, die von einem System aus kreuzfoermigen Pfeilern der Renaissance und antiken korinthischen Säulen getragen wurden, waren zwischen den einzelnen Stützen vollkommen rund wie eine Kuppel ausgewoelbt und von prächtigen Ornamenten bedeckt. Soetwas hatte ich noch nie zuvor gesehen.

überhaupt habe ich die spanischen Gotteshäuser langsam lieb gewonnen, denn so wie ich die gothischen Kirchen im Norden wegen ihrerm gigantischen, ewigen Wesen als Ganzes liebe, erfreut mich hier jedesmal ein bestimmtes Element, ein kleines Detail. Über dem Altarraum der Iglesia del Santo Cristo de la Salud zum Beispiel thront eine in drei Stufen gewoelbte Kuppel,  die wie ein direkter Weg in den Himmel anmutet. Am atemberaubendsten war allerdings die barocken Iglesia de los Martires (Märtyrerkirche), in der ohne Übertreibung die Hälfte der stuckbedeckten Wände und Decken vergoldet ist.

Ausgetrocknet: Hier fließt im Winter etwas mehr
Am Eingang wird man von einer Jungfraünfigur in echten Kleidern mit wertvollen Spitzen begrüßt, was mir zum ersten mal so richtig bewusst machte, welch enorme Bedeutung doch die Marien- und Heiligenverehrung allgemein innerhalb des spanischen Katholizismus innehaben. Überhaupt ist der Gottglauben hier besonders bei den Alten ein essenzieller Eckpfeiler des Lebens. Ich setzte mich ein wenig auf eine der Bänke um die Atmosphäre wirken zu lassen, als ein steinalter Mann hereinkam. Er stammelte unverständlich und abwesend vor sich hin und konnte schwerlich laufen, doch ging dennoch vor einer Heiligenfigur auf die Knie und betete eine Weile in etwas, das wohl seine eigene Sprache war zu ihr. Aber irgendwie erscheint mir diese ganze Praxis falsch. Das fängt schon damit an, dass die Leute hier in den meisten Kirchen keine Kerzen kaufen und anzünden, sondern eine Münze in einen Kasten werfen, woraufhin darin die Glühlampe an der Spitze einer künstlichen Kerze aufleuchtet, bis die Zeit abgelaufen ist, wie bei einem dieser Fernrohre an irgendeinem Aussichtspunkt.
Blick aus der Calle Alcazabilla auf die Alcazaba und das römische Theater
Aber auch die Leute lassen mich nicht glauben, dass sie sich der ganzen Sache wirklich hingeben. Bei der Jugend ist das ganz klar aber auch den Älteren scheint dies irgendwie aufgezwängt. Wenn ich sehe, wie Leute langsam lauschend an einem Beichtstuhl vorbeischleichen, sich umdrehen und den Sünder schmähend beobachten, dann hat das für mich nichts mit ehrlichem Christentum zu tun.

Am Abend ging es dann noch zum letzten wichtigsten Punkt der Stadt, der Alcazaba, einer Festung die vor knapp 1000 Jahren von den maurischen Invasoren errichtet wurde, in dem Felsenzug der schon seit über zweieinhalb Jahrtausenden definiert, wo Malaga liegt. Die Anlage besteht aus einem Wald von Maürn, Plätzen und kleinen Gängen, die ein wahres Paradies beherbergen.

Beinahe eine Beule: Dieses gute Stück verfehlte meinen Kopf um wenige Zentimeter
Malerische Blüten und herrliche Düfte umstreifen diese antiken Steine, die immer wieder von kleinen Nischen oder Fenstern mit reich verzierten Boegen unterbrochen werden und Fliesenornamente lassen die Wände der Gebäude farbenfroh erstrahlen. Das musste es sein, was Jim Morrison mit "Andalucia with field full of grain" meinte, dieses unglaubliche Flair, das nach Mittelmeer, nach Sonne, lebensfroher Ausgelassenheit und Blüten riecht. Ich ließ mich darin fallen und konnte mir vorstellen, wie das leben hier damals ausgehen hatte, auf den kleinen Plätzen, den engen Gassen oder in der noch heute erhaltenen Backstube. Die letzten Minuten des Tages tauchten die alten Mauern in goldenes Licht und ich genoss diesen seltenen Moment mit jedem Atemzug. Als der Himmel sich dann langsam rot färbte brach ich auf zum Castillo Gibralfaro, einer angeschlossenen Anlage weiter oben am Berg.
Einarmige Banditin: Man siehe, nichts! Da fehlt ein Turm
Zu den Füßen des Schlosses lies ich mich eine Weile nieder und trank den Blick über die Stadt und das Meer in der Abenddämmerung. Und ich fühlte es genau: Ich war wieder unterwegs!

Erkenntnis der Tage: Alte Liebe rostet nicht.

Held der Tage: Carlos, wer denn sonst?

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Nächtlicher Stadtblick
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Malaga
photo by: missmzungu