Transsibirische Eisenbahn

Moscow Travel Blog

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Gut geschlafen habe ich, am Morgen des 5. wurde ich wieder zum Essen eingeladen. War gut, bis auf eine schimmlige Apfeltasche. An jedem Bahnhof ist etwa 20 min Aufenthalt, auch Wasser wird überall nachgetankt. Die Müllsaecke werden an jedem Bahnhof an Müllsammler uebergeben, die sie durchwühlen und dann wahrscheinlich entsorgen. An jedem Bahnhof versammeln sich bei Ankunft des Zuges Verkäufer mit rollbaren Verkaufsständen am Bahnsteig. Zu Kaufen gibt es alles, Schmuck, Gewand und natürlich zu essen und Getränke. Gekauft hab ich nix, weil ich genug Proviant dabei hatte und außerdem ständig eingeladen wurde (und sich der Russe selber fast nie einladen ließ). Bei km 1777 habe ich dann kurz vor Jekaterinburg Europa verlassen, hier markiert ein Obelisk die Grenze zwischen Europa und Asien. Was ich auch noch nie gesehen habe: Jeden Tag kommt eine Putzfrau ins Abteil und saugt den Boden. ÖBB könnte sich ein Beispiel nehmen so sauber wie es hier ist. Sonst war der Tag recht unspektakulär. Hauptsächlich viel zum Fenster rausgeschaut, Hörbücher gehört, gegessen und geschlafen. Die vorbeiziehende Landschaft ist nicht besonders abwechslungsreich. Birkenwälder, wohin das Auge blickt. Dazwischen verlassene Ruinen diverser Kolchosen.
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Moscow
photo by: eefab