Rainbow Beach

Rainbow Beach Travel Blog

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In der Früh habe ich zunächst alle meine Sachen gepackt, denn heute wollte ich nach Rainbow Beach fahren. Kathy hat uns (Jimmy, den Franzosen und mich) zuerst zum Postamt gefahren, sodaß wir kurz vor 9 dort waren. Weil noch ein wenig Zeit war, bis das Postamt aufgesperrt hat, habe ich mich noch mit ein wenig Proviant eingedeckt, gleich daneben war eine Aldi-Filiale. Aldi scheint hier etwas völlig neues und genauso beliebt wie bei uns zu sein, die Filialen sehen auch genau gleich aus wie unsere Hofer-Filialen. Schließlich hat das Postamt aufgemacht und ich habe all das, was ich gerade nicht brauche, zu meiner Verwandtschaft nach Melbourne vorausgeschickt.

Um halb 10 ging der Zug ins Stadtzentrum, also hat sie uns im Anschluß zur S-Bahn gebracht, ich wollte allerdings mir in der Bäckerei noch etwas besorgen. Zuerst habe ich Semmel mit Lachs bestellt. Nach kurzer Wartezeit die Botschaft: Lachs ist aus. Dann habe ich es mit Semmel mit Thunfisch probiert - Thunfisch war aus. Das gleiche habe ich mit Huhn und Schinken versucht, bis die Verkäuferin schließlich draufgekommen ist, daß alle Fleischvorräte erschöpft sind, ist einige Zeit vergangen. Schließlich hat sie gute 10 Minuten gebraucht um zwei Semmeln mit Salat und Karotten zu füllen, sodaß ich mich beeilen mußte, um noch rechtzeitig zum Zug zu kommen.

Der ist auch gleich gekommen und ich bin zum Busbahnhof ins Stadtzentrum gefahren, von wo die Greyhound-Busse wegfahren. Nach kurzer Wartezeit war der Bus auch schon zum Einsteigen bereit. Neben mich hat sich ein Tasmanier gesetzt, die Gelegenheit hab ich natürlich genützt, um mir einiges über Tasmanien erzählen zu lassen und er hat gemeint, ich solle mich unbedingt melden, wenn ich hinkomme, werd ich wohl machen, wird aber erst nach Weihnachten sein.

Er ist etwas früher ausgestiegen als ich, aber nach fünf Stunden Fahrzeit und einer kurzen Pause bin ich schließlich in Rainbow Beach angekommen. Der Ort ist winzig, ich glaube kaum, daß er mehr als 1000 Einwohner hat und das wäre viel. Dafür sind auch nicht allzu viele Touristen da, einige Backpacker, aber die haben es offenbar vorwiegend auf Party im Hostel abgesehen. Ich habe am späten Nachmittag einen ausgiebigen Spaziergang zu einem nahegelegenen Mini-Nationalpark unternommen, dort liegt eine große Sanddüne namens Carlo Sandblow, die sich langsam landeinwärts vergrößert. Es war ziemlich windig und der Wind hat auch ständig Sand über die Düne geblasen, das war zwar zum Fotographieren suboptimal, aber es war ein netter Anblick, denn die Düne besteht aus unterschiedlichen Schichten aus Sand, von weiß, gelb über braun zu schwarz sind alle Farben von Sand vorhanden. Irgendwann ist dann die Sonne hinter der Düne verschwunden und ich habe mich auf den Rückweg gemacht, damit noch vor Einbruch der Dunkelheit zurück bin.

Abends habe ich mir im Ort, in dem nur noch zwei Lokale geöffnet waren, etwas zu Essen besorgt, hat ewig gedauert bis ich etwas bekommen habe. Das Hostel hat sich schließlich völlig anders als Hostels in Asien herausgestellt - oder besser gesagt, die Leute, mit denen ich das Zimmer geteilt habe. Es sind mit mir sechs Personen im Zimmer, alle alleine unterwegs und alle aus unterschiedlichen Ländern. Allerdings sind hier offenbar alle auf Dauerparty aus und wollen deshalb nach Fraser Island, das zwar schön sein soll, das ich mir aber erspare weils mir dort einfach zu touristisch ist.
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Rainbow Beach
photo by: Marino