Quebec

Quebec City Travel Blog

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Obwohl ich gestern nicht viel von Quebec gesehen habe, hat mir die Stadt schon ausgesprochen gut gefallen. Leider war das Wetter vormittags nicht besonders überzeugend, aber am frühen Nachmittag ist es ein wenig heller geworden und ich habe mich auf den Weg Richtung Touristeninformation gemacht, um einen Stadtplan aufzusammeln. Von dort bin ich dann zur Innenstadt weitergegangen. Dieselbe ist durchgehend von einer Stadtmauer umgeben, mehrere Tore führen in die Stadt hinein. Überall gibt es viele Grünflächen, speziell im Bereich der Stadtmauer, wo gerade Flieder blüht und duftet. Für angenehme Gerüche sorgt aber nicht nur die Natur, auch hier gibt es überall Bäckereien und Restaurants, aus denen ganz köstlicher Duft auf die Straße weht. Amerikanische Fast-Food-Ketten sind nur vereinzelt zu finden.

Habe dann ein wenig oberflächlich die Innenstadt erkundet, bin vorbei an der Notre-Dame Kathedrale, die zwar nett aussieht, sich aber mit ähnlichen Bauwerken in Europa kaum messen kann. Aber es gibt jede Menge imposante und fotogene Bauwerke, das Parlament und das Rathaus, allen voran aber Château Frontenac, ein imposantes Schloß, das mittlerweile ein sicher sehr teures Hotel beherbergt. Theoretisch kann man sich für teures Geld von einem der vielen Fiaker durch die Stadt kutschieren lassen. Ich war allerdings zu Fuß unterwegs und nach einem ausgiebigen Vormittagsspaziergang habe ich mir eine ausgiebige Mittagspause gegönnt.

Mein erstes Ziel am Nachmittag war der Teil einer alten Kaserne, die bis vor wenigen Wochen noch in Verwendung war - dann ist sie leider den Flammen zum Opfer gefallen und bis auf Reste der Außenmauern völlig niedergebrannt. (Angeblich während der Installation eines Brandschutzsystems, das kurz vor der Fertigstellung stand.) Von dort bin ich nochmals über den Steg entlang der Stadt zum Château Frontenac spaziert. Von dort führt eine Treppe hinunter an den Fuß der Klippen, wo der kleinste, aber älteste Teil der Stadt liegt - lauter Steingebäude mit wenigen Geschossen. Dort liegt auch der kleine Hafen, von wo die Fähre nach Lévis am anderen Ufer des St. Lorenz-Stroms fährt. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und auf der anderen Seite ist es nicht weit zu einer Aussichtsterasse am oberen Ende der Klippen. Die Aussicht von dort auf die Skyline von Quebec ist beeindruckend, besonders die Silhouette von Château Frontenac im Sonnenuntergang, den ich natürlich abgewartet habe, bevor ich mit der Fähre wieder zurückgefahren bin. Ich habe noch ein paar Fotos vom nächtlichen Quebec gemacht, bevor ich mich schließlich auf den Rückweg gemacht habe.
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Quebec City
photo by: peppertm