Phuket

Phuket Travel Blog

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Als ich gerade das Gefühl hatte, ein bisschen eingeschlafen zu sein, wurde ich aufgeweckt. Der Bus war irgendwo stehen geblieben, es war halb sechs Uhr morgens. Nachdem die Passagiere unterschiedliche Destinationen hatten, habe ich gedacht, das ist wohl die erste, wohl in der Nähe von Ko Samui. Dem war aber nicht so, auch ich mußte aussteigen und meinen unsanft auf die regennasse Straße geworfenen Rucksack einsammeln. Was los war, wußte niemand so recht, aber es hat sich bald herausgestellt, daß es von hier aus je nach Destination mit einem anderen Bus weitergehen würde.

Jeder hat ein Schild mit dem Namen seiner Destination aufgeklebt bekommen und bald darauf wurden die Passagiere nach Phuket aufgerufen, in zwei Pickups verfrachtet und zu einem Reisebüro gebracht. Dort wurden wir dann vor die Wahl gestellt: Billiges Ticket, 8 Stunden Fahrt nach Phuket wäre gratis oder 250 Baht, etwa EUR 5.-, und wir könnten den Expressbus nehmen. Alle haben sich ein wenig geärgert, weil doch die Fahrt nach Phuket bereits bezahlt war. Widerwillig haben wir also gezahlt. Der Minibus nach Phuket, für den das Geld aber eigentlich war, war natürlich schnell voll, die übrigen wurden mit einem Auto zu einem weiteren Reisebüro gebracht. Von dort wurden wir abermals abgeholt und zum Busbahnhof gebracht und sollten dort in den Bus nach Phuket einsteigen. Einige hatten also diese 250.- Baht bezahlt, andere nicht, aber womit das genau zusammenhing, wußte niemand so recht, Tatsache ist aber, daß Touristen in Thailand überall das Geld aus der Tasche gezogen wird.

Schließlich sind wir abgefahren und haben kurz nach 12:30 Uhr Patong Beach erreicht. Wir haben auch bald ein nicht allzu teures Hotel, Touch Villa, gefunden, mit etwa EUR 14.- pro Nacht deutlich teurer als anderswo, allerdings haben wir beschlossen, uns Zimmer und damit Preis zu teilen. Nachmittags bin ich noch ein wenig durch den Ort spaziert und habe all jene bemitleidet, die für teures Geld hierher fliegen und dann zwei Wochen an diesem Touristenstrand ausharren müssen. Nachdem der Strand wirklich nicht besonders reizvoll war, habe ich beschlossen, den Ort ehestmöglich wieder zu verlassen. Aus diesem Grund habe ich mir gleich für morgen ein Ticket für das Boot zur Insel Phi Phi besorgt - von dieser Insel hat die Deutsche, die mir heute begegnet ist, ausgiebig geschwärmt und ihre Beschreibungen waren sehr überzeugend.

Am frühen Abend habe ich mir dann den Luxus einer zweistündigen Massage gegönnt - schön entspannend, aber nicht so gut wie in Bangkok. Um neun, nach der Massage, habe ich mich mit Jenny Weineiss getroffen, einer Bekannten aus der Tanzschule, die hier in einem Hotel ein Praktikum macht. Mit ihr und zwei ihrer Freundinnen war ich essen, nachdem sie ortskundig ist, blieb mir die Suche nach einem passenden Lokal erspart. Nachher war es schon spät, ich bin aber noch kurz mit in eine Disco gekommen. Die hab ich aber bald wieder verlassen, denn erstens war es laut, zweitens verraucht und drittens muß ich morgen früh aufstehen. In und vor der Disco und eigentlich im ganzen Ort sind viele "Ladyboys" herumgelaufen - Transvestiten, denen man das tatsächliche männliche Geschlecht wirklich kein bisschen ansieht.
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photo by: Aclay01