Phi Phi Island

Koh Phi Phi Travel Blog

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Schon um 07:00 Uhr sollten wir abgeholt und von Patong nach Phuket gebracht werden, von wo aus das Schiff nach Phi Phi fährt. Der Bus hatte natürlich fast eine halbe Stunde Verspätung, trotzdem sind wir noch rechtzeitig vor der Abfahrt in Phuket angekommen. Die Fahrt nach Phi Phi hat etwa eineinhalb Stunden gedauert und am Boot habe ich das Pärchen aus Brisbane getroffen, mit denen ich in der Schneiderei in Hoi An zum Abendessen eingeladen war. Den beiden bin ich auch bei Angkor Wat begegnet. Obwohl die beiden eine andere Route als ich haben, bin ich ihnen dreimal in drei unterschiedlichen Ländern (Vietnam, Kambodscha und Thailand) begegnet. Habe mich fast die ganze Fahrt mit ihnen unterhalten.

Nachdem die beiden aber in einem relativ teuren Hotel abgestiegen sind, habe ich mich bei der Ankunft in Phi Phi abermals der Deutschen von gestern angeschlossen. Sie war vor einem Jahr schon hier und wußte daher, daß es hier ein billiges Hostel gibt, über das ich aber zuvor keinerlei Informationen finden konnte. Aber tatsächlich haben wir das gefunden und für EUR 3.- pro Nacht darf ich in einem Dormitory mit 14 Betten schlafen. Ist nett und sieht sehr neu aus. Nachdem ich also meine Sachen hier deponiert habe, bin ich ein wenig durch den Ort spaziert. Das Schöne an Phi Phi Island ist, daß es hier keinen Verkehr gibt - das heißt, keine Autos, keine Motorräder und natürlich keine Straßen, also ganze Insel Fußgängerzone. Es gibt zwar jede Menge kleinere Hotels, aber keine riesigen Hotelkomplexe, zumindest habe ich keine gesehen.

Seit der verheerenden Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 stehen hier überall Pfeile beschriftet mit "Tsunami Evacuation Route" herum. Im Grunde führen die Pfeile auf einen Hügel hinauf. Ich bin ganz nach oben geklettert, ein Punkt, von dem man den Sonnenuntergang angeblich gut beobachten kann. Dafür war es allerdings noch zu früh, also habe ich mir eine Sammlung von Tsunami-Fotos angeschaut, die dort oben aufgelegen sind. Das ist nun drei Jahre her und von der Katastrophe sind keine Spuren mehr zu sehen und es ist kaum vorstellbar, daß es hier so ausgesehen hat wie auf den Fotos.

Das Erklettern des Aussichtspunktes war reichlich anstrengend, weil es war heiß und unglaublich schwül. Also bin ich eigentlich nur wieder hinunter, um mich eine Stunde hinzulegen und dann erneut hinaufzuklettern, um den Sonnenuntergang zu sehen. Allerdings war von dem selben dann nicht viel zu sehen, denn einerseits war es bewölkt und andererseits hat der gegenüberliegende Berg die untergehende Sonne gerade verdeckt.

Abends hab ich mich wieder mit der Deutschen von gestern zum Essen getroffen, denn sie hat gemeint, sie erinnert sich an ein gutes Lokal. Es war auch sehr gut, ein skandinavisches Restaurant, in dem es natürlich auch thailändische Speisen gab. Ich habe wieder Chicken Curry gegessen, das wirklich sehr gut war, mit Kokosmilch, hat richtig thailändisch geschmeckt. Nachdem allerdings das zweimalige Erklettern des Aussichtspunktes recht anstrengend war, bin ich schon gegen halb 10 schlafen gegangen. Matratze und Polster sind hier aus Plastik bzw. in Plastig gepackt. Drumherum ist natürlich normales Bettzeug, aber trotzdem schwitzt man natürlich darauf gewaltig. Wahrscheinlich ist es aber hier hygienischer so, sonst wären Matratze und Polster wahrscheinlich binnen kürzester Zeit unhygienisch vollgeschwitzt.
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