Paradise

Glenorchy Travel Blog

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Unter den drei Decken war es zwar sch├Ân warm, aber sonst war es im Auto eiskalt, von drau├čen ganz zu schweigen. Noch bevor die Sonne ganz aufgegangen ist, wollten wir eine kleine Wanderung zu einem Bergsee machen. Mit mehreren Schichten Kleidung am K├Ârper haben wir uns gegen halb sieben auf den Weg gemacht - kurz darauf waren die Bergspitzen schon in ein dunkles orangerot getaucht. Den See haben wir auch bald erreicht, wegen seiner ung├╝nstigen Lage haben wir aber nicht gewartet, bis ihn die Sonne erreicht sondern sind der Sonne entgegen ein wenig h├Âher geklettert. Die Sonne war zwar warm, der Wind zwar nicht so stark wie gestern, aber genauso kalt, daf├╝r wurden wir oben mit ph├Ąnomenalen Aussichten belohnt.

Als wir zum Auto zur├╝ckgekommen sind, war es bereits in der Sonne. Ein nahegelegener Wasserfall mu├čte noch ausgiebig als Fotomotiv herhalten bevor wir uns wieder auf dem motorisierten Abstieg gemacht haben. Wir wollten eigentlich mit dem "Kingston Flyer", einem Dampfzug, fahren, aber es hat sich herausgestellt, da├č die nur 14km lange Strecke zwischen Kingston und Fairlight recht unspektakul├Ąr und das Ticket daf├╝r eigentlich zu teuer ist. Daher haben wir uns darauf beschr├Ąnkt, dem Zug vorauszufahren, um dann an geeigneter Stelle Fotos machen zu k├Ânnen, was auch funktioniert hat.

Nach einer Internetpause in Queenstown wollten wir uns noch ein wenig die Umgebung ansehen und haben beschlossen, am Lake Wakatipu entlang nach Glenorchy zu fahren. Von dort sind wir die "Paradise Road" entlang nach "Paradise" gefahren. Es ist zwar sch├Ân, aber das Paradies h├Ątte ich mir ein wenig anders vorgestellt und so sind wir eine Stra├če, die eigentlich nur f├╝r 4WD zug├Ąnglich gewesen w├Ąre, entlanggefahren um die Kulisse von "Isengard" zu suchen. Auf dem Weg dorthin mu├čten wir vier Furten durchqueren, die aber gottseidank alle nur wenig Wasser gef├╝hrt haben. Nur die letzte war relativ lang und tief, nach genauer Untersuchung haben wir uns entschlossen, auch diese Furt zu durchqueren, was auch funktioniert hat. Die Stra├če hat jedoch mitten ins nirgendwo gef├╝hrt - beiderseits eines kleinen Tals ragen Berge hoch auf. Hier haben wir, in der Annahme da├č sich der Verkehr in Grenzen h├Ąlt, unser Auto unmittelbar neben der Stra├če zur Nachtruhe abgestellt - nur wenige Meter von Isengard entfernt.
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Glenorchy
photo by: kiwiasli