Old Montreal

Montreal Travel Blog

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Heute war es drau├čen ziemlich schw├╝l und hei├č, trotzdem wollte ich mir Montreal ein wenig ansehen und so bin ich zun├Ąchst mit der Ubahn ins Stadtzentrum gefahren und dort der Rue Sainte-Catherine entlanggegangen - offenbar eine der beliebtesten Stra├čen in Montreal. Dort habe ich mir als erstes einen Stadtplan besorgt. Hier hat es mir allerdings nicht besonders gut gefallen, die Stra├čen waren eher schmutzig und so habe ich mich bald auf den Weg ins "alte" Montreal gemacht, das unweit des Hafens am St. Lorenz-Strom liegt. Zwischen den alten H├Ąusern und dem Wasser liegen kleine Parks, durch die ganz unpassend lange, mit Containern beladene Z├╝ge vom und zum Hafen fahren. Am ├Ąu├čersten Spitz des alten Hafens steht ein mehr als 30 Meter hoher Uhrturm, auf den man hinaufsteigen kann. Obwohl nicht besonders hoch, bekommt man von oben einen sch├Ânen ├ťberblick ├╝ber die Stadt.

Nachdem mich gegen Mittag der Hunger geplagt hat, habe ich ein griechisches Lokal aufgesucht. Das Souvlaki, das ich dort bestellt habe, war ganz hervorragend, die ├╝berfl├╝ssigerweise dazu servierten Pommes jedoch ekelerregend. Gleich nebenan liegt die Basilique Notre-Dame de Montreal, eine von Montreals bekanntesten Sehensw├╝rdigkeiten. W├Ąhrend die gotische Kirche von au├čen nicht besonders spektakul├Ąr ist, beeindruckt sie im Inneren mit einer leuchtend blauen Decke, die vorne in einem gro├čen goldenen Hochaltar endet - weit spannender als die gleichnamige Kirche in Quebec City.

Von dort habe ich mich auf den R├╝ckweg gemacht, den viel zu hei├čen Nachmittag habe ich mit Francis zuhause verbracht, erst am fr├╝hen Abend sind wir gemeinsam essen gegangen - in ein ganz hervorragendes polnisches Lokal, wo wir im Freien gesessen sind. Diese Entscheidung war nicht ganz klug, denn w├Ąhrend des Essens hat der Himmel seine Schleusen ge├Âffnet. Gottseidank waren wir mit dem Essen schon beinahe fertig. Mein Gep├Ąck hatte ich schon dabei, denn meine Unterkunft f├╝r die restlichen N├Ąchte in Montreal war an einer anderen Adresse. Ob des Regens habe ich mich vom Taxi dorthin bringen lassen. Dort haben mich meine neuen Gastgeber empfangen, Marc-Andre und Marjorie, die auch gerade zwei weitere G├Ąste aus Spanien bzw. Italien beherbergen - dort gab es gleich nochmal zu essen.
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Montreal
photo by: cvanzoen