New York City

Hillsborough Travel Blog

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Meinen New York Ausflug habe ich also heute nachgeholt. Mein Onkel hat mich am Vormittag nach Bridgewater zum Zug gebracht, der auch gleich gekommen ist. Nach etwa einer halben Stunde habe ich Newark erreicht, wo ich eigentlich einen Anschlußzug nach New York haben sollte. Der hatte allerdings 20 Minuten Verspätung und niemand konnte Auskunft geben, von welchem Bahnsteig er nun abfahren würde. Die wartenden Passagiere wurden von einem Bahnsteig zum nächsten geschickt. Schließlich war der Zug endlich da und eine weitere halbe Stunde später in der Pennsylvania Station inmitten Manhattans.

Zwei Ecken weiter gab es einen Foto- und Elektronikladen mit unglaublichen Dimensionen. Waren nimmt man dort nicht aus dem Regal, sondern bestellt sie bei einem Verkäufer. Über viele Förderbänder an der Decke fahren die Kisten mit Waren zur Kasse, wo man sie dann abholen kann - nachdem man bezahlt hat, versteht sich.

Dort bin ich in die Ubahn eingestiegen und Richtung Süden gefahren und dort ausgestiegen, wo bei meinem letzten Besuch noch das World Trade Center gestanden ist. Dort ist nun ein großes Loch im Häusermeer und eine sehr geschäftige Baustelle. Was dort gebaut wird, war nicht zu erkennen, lediglich tiefe Löcher waren zu sehen. An das tragische Ende der zwei Türme erinnert hier jedoch gar nichts.

Von hier war es nicht mehr weit zur Südspitze Manhattans, dem Battery Park. Von hier fahren die Schiffe zu Liberty Island ab, wo die Freiheitsstatue steht. Angesichts der zwei sehr langen Warteschlangen (eine vor der Fähre, eine vor der Sicherheitskontrolle) und der Tatsache, daß ich schon einmal bei der Freiheitsstatue war, habe ich darauf verzichtet. Die Statue selbst war auch von hier zu sehen, wenn auch in einiger Entfernung. Stattdessen habe ich mich auf den Weg zur Brooklyn Bridge gemacht. Es hat mich einige Zeit gekostet, den Fußgängeraufgang zur Brücke zu finden. Der Fußgängerweg über die Brücke führt zwischen den beiden Fahrbahnen auf die andere Seite - allerdings einige Meter erhöht, so daß man trotz dichten Straßenverkehrs eine gute Aussicht auf beide Seiten hat. Wie nicht anders zu erwarten, haben sich auf der Brücke einige Leute gedrängelt. Ich bin nur auf die andere Seite gegangen, um dann gleich wieder zurück zu gehen und dann die Ubahn zum Central Park, dem eigentlichen Ziel meines New York Ausfluges, zu nehmen.

Daß der Park groß war, wußte ich ja, nicht aber, daß er so groß ist. Ich habe meinen Spaziergang im Südosten des Parks begonnen und bin der Ostseite des Parks entlang nach Norden gegangen. In dieser grünen Oase mitten in der Großstadt wechselt sich Wald mit großen Wiesen und Seen ab. Ich bin an einem Denkmal für Lewis Carol vorbeigekommen, das Figuren aus seiner Geschichte "Alice im Wunderland" darstellt. Am großen Oval in der Mitte des Parks waren eine ganze Menge Sportler am Trainieren, darunter einige Baseballmannschaften. Überhaupt scheint der ganze Park dem Sport gewidmet zu sein, überall gibt es markierte Rad- und Joggingwege.

Im Norden des Parks angekommen, habe ich wieder umgedreht und bin der Westseite entlang wieder nach Süden gegangen. Mein ganzer Spaziergang durch den Park hat mehr als vier Stunden gedauert und ich habe nicht alles gesehen. Reichlich müde bin ich mit der Ubahn zurück zur Pennsylvania Station gefahren und habe mich dort in den nächsten Zug nach Newark gesetzt. Dort war wieder Umsteigen angesagt, doch wegen einer Verspätung mußte ich abermals warten - diesmal eine Dreiviertelstunde, bis der nächste Zug nach Bridgewarter gekommen ist, wo mich mein Onkel bereits erwartet hat.

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