Neu eingekleidet
October 18, 2007
Den Vormittag habe ich heute zuerst mit lange schlafen verbracht, dann habe ich mich darüber geärgert, daß mein Server zuhause nicht ganz so will wie ich, weswegen meine Bilder momentan nur schwer zu erreichen sind. Erst nach eins habe ich das Hotel verlassen um zunächst meine Rückfahrt nach Hue bestätigen zu lassen. Ich habe zwar ein Ticket, aber das war noch ohne Datum - jetzt hab ich eins, morgen um zwei Uhr gehts zurück nach Hue. Die Sache mit dem Bestätigen war aber nicht so leicht, weil es unzählige Reisebüros gibt, deren Busse zwischen Hue und Hoi An verkehren - natürlich war ich zunächst beim falschen und bin einige Male herumgeschickt worden, aber schließlich hat es geklappt.
Dann war ich kurz beim Postamt - das war innen ziemlich alt, aber sehr hübsch, alles aus Holz, einschließlich der Briefkästen. Um zwei Uhr schließlich hatte ich meinen Termin in der Schneiderei zur Anprobe - hat auch alles gepaßt. Lustig war ja folgendes, Robert, der Kanadier, hat mir diese Schneiderei empfohlen. Ich war in ein paar anderen und habe die auch am sympathischsten gefunden. Als ich gestern da war, war auch ein Paar aus Australien dort, die sich nicht sicher waren, wo sie ihre Sachen anfertigen lassen sollten, also habe ich mir gedacht, ich sage ihnen, daß ich schon in einigen Schneidereien war und diese hier bisher am besten finde. All das hat der Chefschneider natürlich mitbekommen und ich glaube, der hat mit uns das Geschäft seines Lebens gemacht, er war jedenfalls sehr dankbar. Und wie es der Zufall so wollte, als ich heute in der Schneiderei war, sind nachdem ich meine Sachen probiert habe, der Kanadier und das australische Paar gekommen. Ich hab dann noch ein bisschen verhandelt und einen Seidenpyjama bestellt, ganz was einfaches - hat etwa 15 EUR gekostet und sollte Abends fertig sein. Insgesamt habe ich etwa 400 USD dort ausgegeben, was dank des günstigen Dollarkurses weniger als 300 EUR ist. Darüber hat sich der Oberschneider so gefreut, daß er uns alle um 17:00 Uhr zum Essen eingeladen hat.
Bis dahin war allerdings noch ein wenig Zeit, also bin ich mit dem Kanadier noch ein bisschen durch den Ort spaziert. Heute war es schon wieder deutlich wärmer und schwüler. Die Straßen, die gestern Abend noch überflutet waren, waren heute schon wieder staubtrocken. Zwischendurch ist auch die Sonne herausgekommen, geregnet hat es heute gar nicht. Um 17:00 Uhr schließlich sind wir zur Schneiderei zurückgegangen. Wir vier wurden an einen Tisch, eigentlich mitten im Verkaufsraum, gebeten und uns wurde - natürlich wieder vietnamesisches - Essen serviert. Sehr viel und sehr ausgiebig, zum ersten Mal in Vietnam war etwas dabei, was ich nicht wirklich mochte - gefüllte Tomaten nämlich. Aber es gab sonst noch eine ganze Menge guter Sachen. Anschließend hat sich der Kanadier verabschiedet, dessen Bus ging nämlich um 18:00 Uhr, auch die Australier sind aufgebrochen. Ich auch, allerdings sollte ich um 19:30 Uhr wieder da sein, meinen Pyjama anprobieren.
In der Zwischenzeit bin ich auf die andere Seite des Flusses gegangen. Die Brücken konnte ich heute trockenen Fußes erreichen. Auch der Teil hinter der japanischen Brücke (die übrigens nicht auf die andere Seite aber über einen Seitenarm führt) war heute begehbar. Ich habe noch ein paar Souvenirs besorgt, die wollte ich zusammen mit meinem neuen Gewand nach Hause schicken. Schließlich bin ich also zum vereinbarten Zeitpunkt abermals in die Schneiderei gegangen. Auch der Pyjama hat gepaßt, also habe ich alles zusammen heimschicken lassen - per Sea Mail, weil deutlich billiger, hat aber immer noch fast 50 USD inkl. Versicherung gekostet - so viel wie zwei maßgeschneiderte Pyjamas.
Dann war ich kurz beim Postamt - das war innen ziemlich alt, aber sehr hübsch, alles aus Holz, einschließlich der Briefkästen. Um zwei Uhr schließlich hatte ich meinen Termin in der Schneiderei zur Anprobe - hat auch alles gepaßt. Lustig war ja folgendes, Robert, der Kanadier, hat mir diese Schneiderei empfohlen. Ich war in ein paar anderen und habe die auch am sympathischsten gefunden. Als ich gestern da war, war auch ein Paar aus Australien dort, die sich nicht sicher waren, wo sie ihre Sachen anfertigen lassen sollten, also habe ich mir gedacht, ich sage ihnen, daß ich schon in einigen Schneidereien war und diese hier bisher am besten finde. All das hat der Chefschneider natürlich mitbekommen und ich glaube, der hat mit uns das Geschäft seines Lebens gemacht, er war jedenfalls sehr dankbar. Und wie es der Zufall so wollte, als ich heute in der Schneiderei war, sind nachdem ich meine Sachen probiert habe, der Kanadier und das australische Paar gekommen. Ich hab dann noch ein bisschen verhandelt und einen Seidenpyjama bestellt, ganz was einfaches - hat etwa 15 EUR gekostet und sollte Abends fertig sein. Insgesamt habe ich etwa 400 USD dort ausgegeben, was dank des günstigen Dollarkurses weniger als 300 EUR ist. Darüber hat sich der Oberschneider so gefreut, daß er uns alle um 17:00 Uhr zum Essen eingeladen hat.
Bis dahin war allerdings noch ein wenig Zeit, also bin ich mit dem Kanadier noch ein bisschen durch den Ort spaziert. Heute war es schon wieder deutlich wärmer und schwüler. Die Straßen, die gestern Abend noch überflutet waren, waren heute schon wieder staubtrocken. Zwischendurch ist auch die Sonne herausgekommen, geregnet hat es heute gar nicht. Um 17:00 Uhr schließlich sind wir zur Schneiderei zurückgegangen. Wir vier wurden an einen Tisch, eigentlich mitten im Verkaufsraum, gebeten und uns wurde - natürlich wieder vietnamesisches - Essen serviert. Sehr viel und sehr ausgiebig, zum ersten Mal in Vietnam war etwas dabei, was ich nicht wirklich mochte - gefüllte Tomaten nämlich. Aber es gab sonst noch eine ganze Menge guter Sachen. Anschließend hat sich der Kanadier verabschiedet, dessen Bus ging nämlich um 18:00 Uhr, auch die Australier sind aufgebrochen. Ich auch, allerdings sollte ich um 19:30 Uhr wieder da sein, meinen Pyjama anprobieren.
In der Zwischenzeit bin ich auf die andere Seite des Flusses gegangen. Die Brücken konnte ich heute trockenen Fußes erreichen. Auch der Teil hinter der japanischen Brücke (die übrigens nicht auf die andere Seite aber über einen Seitenarm führt) war heute begehbar. Ich habe noch ein paar Souvenirs besorgt, die wollte ich zusammen mit meinem neuen Gewand nach Hause schicken. Schließlich bin ich also zum vereinbarten Zeitpunkt abermals in die Schneiderei gegangen. Auch der Pyjama hat gepaßt, also habe ich alles zusammen heimschicken lassen - per Sea Mail, weil deutlich billiger, hat aber immer noch fast 50 USD inkl. Versicherung gekostet - so viel wie zwei maßgeschneiderte Pyjamas.
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