Mt. Rangitoto

Auckland Travel Blog

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Auch heute stand ein Vulkankegel auf meinem Tagesprogramm - der beliebte Ausflugsbert Mt. Rangitoto liegt auf einer Insel abseits von Auckland, die man nur per Fähre erreicht. Dieselbe fährt nicht allzu oft, ich wollte die um 10:30 Uhr nehmen. Das ist mir nur sehr knapp gelungen, denn auf den Bus von Beach Haven ins Stadtzentrum mußte ich erst 40 Minuten warten und um 10:20 Uhr ist der Bus erst im Stadtzentrum angekommen. Ich bin zum Hafen gelaufen und habe gerade noch ein Ticket bekommen und knapp vor Abfahrt auf das Schiff gekommen. Frühstück hatte ich bis dato keines - das habe ich mir am Schiff besorgt.

Die Fahrt nach Mt. Rangitoto dauert etwa 20 Minuten - eigentlich ist es die Hafenrundfahrt, die auch bei Mt. Rangitoto Halt macht. Ich wollte das Schiff um halb vier zurück nehmen, hatte also etwas mehr als 4 Stunden Zeit, um die Insel zu erkunden. Ersteinmal habe ich abgewartet, bis der Haufen Japaner außer Sicht war - die haben sich aber ohnehin großteils auf den Gipfel fahren lassen. Ich bin zu Fuß hinaufgegangen, habe mir ausgiebig Zeit lassen - nach eineinhalb Stunden war ich am Kraterrand. Der Krater des 600 Jahre alten (und seither inaktiven) Vulkans ist mittlerweile von Pflanzen bedeckt - so wie der Rest des Berges auch. Nur an einigen Stellen sind größere Flächen brüchiger Lave zu sehen.

Vom Kraterrand ist der Gipfel binnen weniger Minuten über Treppen zu erklimmen - und die Aussicht vom Mt. Victoria gestern war in den Schatten gestellt - auch wenn der ganze Berg mit etwa 250 Im Süden war Auckland und die Harbour Bridge zu sehen, im Westen jene Bucht, in der die "Adelaide Express" vor meiner Ankunft geankert hat. In allen Himmelsrichtungen sind kleinere und größere Vulkankegel zu sehen, im Norden jene der Coromandel-Halbinsel, die wir zu Beginn unserer Reise besucht haben. Am Gipfel habe ich mich länger aufgehalten, bevor ich den Rundweg entlang des Kraterrandes gegangen bin.

Während des Abstiegs habe ich einen Abstecher zu den Lavahöhlen gemacht - ein etwa 60 Meter langer Tunnel, entstanden durch abkühlende Lava. Leider war es stockdunkel, aber nachdem sich meine Augen nach einigen Minuten an die Dunkelheit gewöhnt haben, hat das Licht meines Handys ausgereicht, um Hindernisse am Boden erkennen zu können. Über den "Kidney Fern Walk" bin ich zurück zum Fährterminal gegangen - ein stark gewundener, enger Weg durch Feuchtgebiet, in dem eine seltsame Pflanze mit nierenförmigen Blättern wuchert.

Die Rückfahrt hat dann etwas länger gedauert, weil die Fähre einen Umweg über Devonport gemacht hat, wo ich gestern war. Das hat dazu geführt, daß ich den Bus, mit dem ich eigentlich zurückfahren wollte, versäumt habe und eine gute halbe Stunde auf den nächsten warten mußte. Kurz vor sechs Uhr abends war ich dann zurück - abermals haben meine Gastgeber ein wunderbares Abendessen gezaubert, wohl das letzte für einige Zeit, denn morgen beginnt meine Reise nach Kanada und endet jene durch Neuseeland. Fazit: Neuseeland ist wunderschön, sehr vielseitig, aber obwohl wir mehr als fünf Wochen Zeit hatten, das Land zu erkunden, und beinahe alles gesehen haben, was es zu sehen gibt, war es doch irgendwie zu kurz.

tauzinger says:
Juhuu ... bald am Festland!!!
Posted on: Mar 10, 2008
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Auckland
photo by: Fulla