Mackenzie Country

Mount Cook Travel Blog

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Auch heute morgen war das Läuten des Weckers vom Trommeln des Regens begleitet. Wir waren immer noch im Rangitata Valley, das wir eigentlich bei Sonnenschein sehen wollten. Wir haben darauf vertraut, daß sich das Wetter innerhalb der nächsten Stunden bessert und sind weiter ins Tal hineingefahren - bis ans Ende der Straße, auf der uns sehr viele Hasen über den Weg gelaufen sind. Das Wetter hat sich tatsächlich langsam gebessert und Mt. Sunday, der kleine Hügel im Tal (eine ehemalige Insel in einem Gletscherstrom) war bald gut sichtbar.

Mit einigen Fotounterbrechungen haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht, als wir beim Rangitata Viewpoint angekommen sind, war  die Gegend bereits in der Sonne. Wir sind wieder zurück in die Zivilisation gefahren, unser erster Stop war in Mt. Somers, wo wir unsere Trinkwasservorräte aufgefrischt haben, danach haben wir beim Postamt in Geraldine eine Pause gemacht - das Schiff, das ich ursprünglich zurück nach Europa gebucht habe, verkehrt nicht mehr auf dieser Route und ich mußte mich um Ersatz bemühen.

Nachdem das erledigt war, wollten wir weiter durch das Landesinnere nach Lake Tekapo fahren. Die Landschaft war schön und ruhig, leider war es wieder etwas regnerisch. In Lake Tekapo haben wir die "Church of the good Shepherd" besucht - eine kleine Steinkirche, die sehr romantisch am Ufer des Sees liegt. Anstelle eines Hochaltars hat diese Kirche ein großes Panoramafenster mit Ausblick auf die Zentralalpen Neuseelands - deren schneebedeckte Gipfel haben sich allerdings hinter dichten Wolken versteckt.

Wir haben unseren Weg fortgesetzt durch das "Mackenzie Country", einer Ebene zwischen Lake Tekapo und Lake Pukaki. Großteils sind wir an einem langen Damm entlanggefahren, wir waren wegen des schlechten Wetters ein wenig enttäuscht. Kurz vor Sonnenuntergang haben wir Lake Pukaki erreicht - ein paar Sonnenstrahlen haben wir noch aufgeschnappt bevor wir uns - vor einem herannahenden Gewitter flüchtend -  auf den Weg Richtung Mt. Cook, Neuseelands höchstem Berg, gemacht haben. An einem Parkplatz neben dem Lake Pukaki haben wir noch zu Abend gegessen - gerade als wir fertig waren, hat uns das Gewitter eingeholt. Wir sind in der Dunkelheit noch einige Kilometer weiter bis nach Mt. Cook Village gefahren, weil wir hier morgen gleich in der Früh eine kurze Wanderung unternehmen wollen - falls das Wetter besser ist.
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Mount Cook
photo by: Biedjee