Macao
October 5, 2007
Heute hieß es früh aufstehen, weil ich wollte mit dem Schnellboot nach Macao fahren. Also um halb acht aufgestanden und gegen acht Richtung Hafen aufgebrochen. Unterwegs hab ich mir noch ein Frühstück besorgt. Der Passagierhafen ist relativ groß und sieht wirklich aus wie ein Flughafen: Check-In Schalter, Gates, Gepäckausgabe und Ein- bzw. Ausreisebürokratie. Das Boot fährt zu jeder halben Stunde, ich habe ein Ticket für 09:00 Uhr bekommen. Durfte dann auch gleich aufs Schiff, das auch im Inneren an ein Flugzeug erinnert, nur daß die Fenster größer und die Sitzreihen breiter sind - 13 Personen pro Reihe finden Platz.
Das Boot ist mit 75 km/h oder 40 Knoten tatsächlich schnell und braucht bis Macao ziemlich genau eine Stunde. Beim Aussteigen gabs natürlich Gedränge, denn jeder will der erste bei der Einwanderungsbehörde sein. Die sind aber gottseidank relativ flott und es arbeiten recht viele gleichzeitig, sodaß die Warteschlangen nur kurz sind. Vor dem Hafengebäude warten Gratisbusse verschiedenster Casinos, denn Macao ist das Las Vegas von Hong Kong und China - in letzteren beiden ist im Gegensatz zu Macao Glücksspiel nämlich verboten. Dennoch, ich habe mir einen Stadtplan besorgt und bin zu Fuß aufgebrochen. Unterwegs habe ich einen Chinesen aus Peking getroffen, der das gleiche Ziel hatte wie ich: Den Lou Lim Ieoc Park und den Kun Iam Tempel, also sind wir dorthin gemeinsam gegangen.
Der Duft unzähliger Räucherstäbchen und Rauchspiralen hat uns schon den Weg zum Tempel gezeigt, also immer der Nase nach. Der Tempel war von außen zwar recht unscheinbar, aber doch relativ groß (eigentlich waren es mehrere Tempel). Der Park, den wir danach besucht haben, war ziemlich klein, aber trotzdem sehr schön, mit einem Teich in der Mitte, in dem Wasserschildkröten geschwommen sind. Am Ufer haben einige Chinesinnen auf mir unbekannten Instrumenten musiziert. Dort habe ich mich dann von dem Chinesen wieder verabschiedet, denn auf dem Stadtplan war eine Route vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, die wollte ich gehen.
Der erste Punkt auf dieser Route war der Camoes-Park, ein etwas größerer Park, in dem ich zuvor erworbene Sandwiches als Mittagessen verzehrt habe. Dann bin ich weiter zum Wahrzeichen Macaos, der Ruine der St. Paul's Cathedral, von der seit einem Taifun nur noch eine Mauer, nämlich die vordere Fassade, steht. Gleich daneben habe ich den besser erhaltenen Überresten einer Burganlage einen Besuch abgestattet. Die Route hat weitergeführt an diversen Kirchen und Tempeln vorbei und hat so ein beeindruckendes Bild von Macao hinterlassen: Eine interessante Mischung aus Buddhismus und Christentum. Am gleichen Berg steht oben eine Kirche und am Fuß dieses Berges ein gut besuchter Tempel. Und nahe des Ufers steht eine große moderne Statue, eine goldene Madonna. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird diese von Christen wie Buddhisten gleichermaßen verehrt.
Ich war zwar noch nicht in Portugal, aber viele Straßen in Macao sehen etwa so aus, wie ich sie mir in Portugal vorstellen würde. Es ist auch alles zweisprachig angeschrieben (portugiesisch und chinesisch). Obwohl nur 70km von Hong Kong entfernt, sieht Macao völlig anders aus und macht nicht den Eindruck einer Großstadt. Mit gerade einmal doppelt so vielen Einwohnern wie Graz und einer Fläche von nicht einmal 30 Quadratkilometern ist es das auch nicht.
Ich bin dann am Ufer entlang zurück Richtung Zentrum spaziert. Dort befindet sich die zuvor erwähnte Statue, die ich Nachts fotographieren wollte. Auf Ansichtskarten war sie beleuchtet abgebildet, allerdings gabs leider keine Beleuchtung. Also bin ich vorbei an den zahlreichen bunt beleuchteten Casinos zurück zum Hafen gegangen. Zurück in Hong Kong habe ich auf dem Rückweg noch frischgepresste Säfte und Kokosmilch besorgt, die sind hier nicht allzu teuer und schmecken hervorragend.
Das Boot ist mit 75 km/h oder 40 Knoten tatsächlich schnell und braucht bis Macao ziemlich genau eine Stunde. Beim Aussteigen gabs natürlich Gedränge, denn jeder will der erste bei der Einwanderungsbehörde sein. Die sind aber gottseidank relativ flott und es arbeiten recht viele gleichzeitig, sodaß die Warteschlangen nur kurz sind. Vor dem Hafengebäude warten Gratisbusse verschiedenster Casinos, denn Macao ist das Las Vegas von Hong Kong und China - in letzteren beiden ist im Gegensatz zu Macao Glücksspiel nämlich verboten. Dennoch, ich habe mir einen Stadtplan besorgt und bin zu Fuß aufgebrochen. Unterwegs habe ich einen Chinesen aus Peking getroffen, der das gleiche Ziel hatte wie ich: Den Lou Lim Ieoc Park und den Kun Iam Tempel, also sind wir dorthin gemeinsam gegangen.
Der Duft unzähliger Räucherstäbchen und Rauchspiralen hat uns schon den Weg zum Tempel gezeigt, also immer der Nase nach. Der Tempel war von außen zwar recht unscheinbar, aber doch relativ groß (eigentlich waren es mehrere Tempel). Der Park, den wir danach besucht haben, war ziemlich klein, aber trotzdem sehr schön, mit einem Teich in der Mitte, in dem Wasserschildkröten geschwommen sind. Am Ufer haben einige Chinesinnen auf mir unbekannten Instrumenten musiziert. Dort habe ich mich dann von dem Chinesen wieder verabschiedet, denn auf dem Stadtplan war eine Route vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten eingezeichnet, die wollte ich gehen.
Der erste Punkt auf dieser Route war der Camoes-Park, ein etwas größerer Park, in dem ich zuvor erworbene Sandwiches als Mittagessen verzehrt habe. Dann bin ich weiter zum Wahrzeichen Macaos, der Ruine der St. Paul's Cathedral, von der seit einem Taifun nur noch eine Mauer, nämlich die vordere Fassade, steht. Gleich daneben habe ich den besser erhaltenen Überresten einer Burganlage einen Besuch abgestattet. Die Route hat weitergeführt an diversen Kirchen und Tempeln vorbei und hat so ein beeindruckendes Bild von Macao hinterlassen: Eine interessante Mischung aus Buddhismus und Christentum. Am gleichen Berg steht oben eine Kirche und am Fuß dieses Berges ein gut besuchter Tempel. Und nahe des Ufers steht eine große moderne Statue, eine goldene Madonna. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wird diese von Christen wie Buddhisten gleichermaßen verehrt.
Ich war zwar noch nicht in Portugal, aber viele Straßen in Macao sehen etwa so aus, wie ich sie mir in Portugal vorstellen würde. Es ist auch alles zweisprachig angeschrieben (portugiesisch und chinesisch). Obwohl nur 70km von Hong Kong entfernt, sieht Macao völlig anders aus und macht nicht den Eindruck einer Großstadt. Mit gerade einmal doppelt so vielen Einwohnern wie Graz und einer Fläche von nicht einmal 30 Quadratkilometern ist es das auch nicht.
Ich bin dann am Ufer entlang zurück Richtung Zentrum spaziert. Dort befindet sich die zuvor erwähnte Statue, die ich Nachts fotographieren wollte. Auf Ansichtskarten war sie beleuchtet abgebildet, allerdings gabs leider keine Beleuchtung. Also bin ich vorbei an den zahlreichen bunt beleuchteten Casinos zurück zum Hafen gegangen. Zurück in Hong Kong habe ich auf dem Rückweg noch frischgepresste Säfte und Kokosmilch besorgt, die sind hier nicht allzu teuer und schmecken hervorragend.
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