Kootenay National Park
May 12, 2008
Zunächst mußten wir heute den Kootenay Lake per Fähre überqueren. Die Fähre fährt etwa 30km südlich von Kaslo, wo wir übernachtet haben, ab. Auf dem Weg dorthin mußten wir nochmals durch Ainsworth Hot Springs, wo wir gestern in der Höhle gebadet haben. Auf die Fähre mußten wir nicht lange warten, die Fähre war etwas größer als jene über den Columbia River gestern. Am anderen Ufer sind wir dem See in richtig frühlingshafter Stimmung nach Süden gefolgt. Unser erstes Ziel war das "Glass House", das eigentlich mehr an eine Burg als an ein Haus erinnert. Das besondere daran ist, daß es aus 600.000 leeren Glasflaschen gebaut ist.
Die Geschichte dahinter ist eher makaber, der Besitzer war Direktor eines Bestattungsunternehmens. In den Flaschen, aus denen er schließlich sein Haus gebaut hat, wurde die Flüssigkeit zum Einbalsamieren von Leichen geliefert. Das Haus liegt unmittelbar am Kootenay Lake, auch im Garten finden sich Bauwerke aus Glasflaschen, darunter ein runder "Burgturm" und eine Brücke, die man natürlich beide begehen kann. Winters ist das Haus immer noch bewohnt.
Von dort war es nicht mehr weit nach Creston, wo wir uns im Informationsbüro über die unterschiedlichen Routen nach Calgary informieren wollten, sehr hilfreich war dieser Besuch allerdings nicht. In Cranbrook haben wir uns dann entschieden, zurück nach Banff und von dort dann nach Calgary zu fahren. Zunächst wieder einem See entlang, nämlich dem Lake Koocanusa, wo wir an den "Canal Flats" eine Pause eingelegt haben. Von dort aus konnten wir die Schneespitzen der Rocky Mountains sich in der Nachmittagssonne im See spiegeln sehen.
Bei Radium Hot Springs sind wir wieder ins Gebiet der Nationalparks gekommen. Hier ist die wahrscheinlich bekannteste Therme der ganzen Region, wir waren uns allerdings einig, daß das gestrige Thermenerlebnis nur schwer zu übertreffen ist und haben von einem Thermenbesuch Abstand genommen. Schon kurz nach dem Ort sind wir durch eine enge, spektakuläre Schlucht gefahren: Dutch Creek. Beiderseits der Straße ragt der Felsen bizarr in die Höhe, der Abstand zwischen den beiden Felswänden beträgt nur wenige Meter. Auf der Fahrt durch den Nationalpark hat sich die Sonne schon hinter den Bergen versteckt, die gegenüberliegenden Bergspitzen waren noch immer beleuchtet.
Hier war beinahe gar kein Verkehr um diese Zeit, dafür haben hunderte Rehe an den Grünstreifen links und rechts der Straße gegrast. Natürlich mußten wir hier besonders vorsichtig fahren, aber die Tiere scheinen hier an Straßenverkehr gewöhnt zu sein. Lediglich ein Eichhörnchen, das allzu unvorsichtig die Straße überquert hat, mußte schon heute vormittag daran glauben. Abermals und wohl zum letzten Mal habe ich die Grenze zwischen British Columbia und Alberta überquert. Bis Calgary haben wir es heute nicht geschafft, aber das war auch nicht unbedingt unser Ziel. Stattdessen sind wir wieder in Banff gelandet, wo wir schon vor einigen Tagen genächtigt haben. Hier haben wir das gleiche Hotel wieder aufgesucht.
Die Geschichte dahinter ist eher makaber, der Besitzer war Direktor eines Bestattungsunternehmens. In den Flaschen, aus denen er schließlich sein Haus gebaut hat, wurde die Flüssigkeit zum Einbalsamieren von Leichen geliefert. Das Haus liegt unmittelbar am Kootenay Lake, auch im Garten finden sich Bauwerke aus Glasflaschen, darunter ein runder "Burgturm" und eine Brücke, die man natürlich beide begehen kann. Winters ist das Haus immer noch bewohnt.
Von dort war es nicht mehr weit nach Creston, wo wir uns im Informationsbüro über die unterschiedlichen Routen nach Calgary informieren wollten, sehr hilfreich war dieser Besuch allerdings nicht. In Cranbrook haben wir uns dann entschieden, zurück nach Banff und von dort dann nach Calgary zu fahren. Zunächst wieder einem See entlang, nämlich dem Lake Koocanusa, wo wir an den "Canal Flats" eine Pause eingelegt haben. Von dort aus konnten wir die Schneespitzen der Rocky Mountains sich in der Nachmittagssonne im See spiegeln sehen.
Bei Radium Hot Springs sind wir wieder ins Gebiet der Nationalparks gekommen. Hier ist die wahrscheinlich bekannteste Therme der ganzen Region, wir waren uns allerdings einig, daß das gestrige Thermenerlebnis nur schwer zu übertreffen ist und haben von einem Thermenbesuch Abstand genommen. Schon kurz nach dem Ort sind wir durch eine enge, spektakuläre Schlucht gefahren: Dutch Creek. Beiderseits der Straße ragt der Felsen bizarr in die Höhe, der Abstand zwischen den beiden Felswänden beträgt nur wenige Meter. Auf der Fahrt durch den Nationalpark hat sich die Sonne schon hinter den Bergen versteckt, die gegenüberliegenden Bergspitzen waren noch immer beleuchtet.
Hier war beinahe gar kein Verkehr um diese Zeit, dafür haben hunderte Rehe an den Grünstreifen links und rechts der Straße gegrast. Natürlich mußten wir hier besonders vorsichtig fahren, aber die Tiere scheinen hier an Straßenverkehr gewöhnt zu sein. Lediglich ein Eichhörnchen, das allzu unvorsichtig die Straße überquert hat, mußte schon heute vormittag daran glauben. Abermals und wohl zum letzten Mal habe ich die Grenze zwischen British Columbia und Alberta überquert. Bis Calgary haben wir es heute nicht geschafft, aber das war auch nicht unbedingt unser Ziel. Stattdessen sind wir wieder in Banff gelandet, wo wir schon vor einigen Tagen genächtigt haben. Hier haben wir das gleiche Hotel wieder aufgesucht.
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