Hoi An
October 16, 2007
Heute morgen wollte ich gemeinsam mit dem Kanadier (der übrigens Robert heißt) mit dem Bus nach Hoi An fahren. Der Bus sollte um acht Uhr abfahren, also schnell vorher Sachen gepackt und noch gefrühstückt. Die Nacht über hat es heftig geregnet und als wir schließlich abgeholt wurden, der Bus war etwa 100m entfernt geparkt, habe ich erst bemerkt, daß die Straßen noch mehr überflutet waren als gestern. Meine Schuhe haben sich zwar als recht wasserdicht herausgestellt, aber als das Wasser dann an vielen Stellen tiefer wurde, ist mir nichts anderes übrig geblieben als die Schuhe auszuziehen und barfuß durch das Wasser zu waten. Ich hätte lieber meine Badeschlapfen angezogen, aber die waren natürlich gut im Rucksack verstaut und ich den konnte ich jetzt nicht gut auspacken - erstens hat es geregnet, zweitens war überall Wasser, hätte ihn also nicht abstellen können und drittens mußte ich zum Bus. Dort habe ich also meinen Rucksack im Gepäckraum verstaut und hab mir die Schuhe wieder angezogen.
Aus unerfindlichem Grund wurden wir auf unterschiedliche Busse (unterschiedliche Reisebüros) aufgeteilt, sodaß wir nicht zusammen fahren konnten. Die Fahrt von Hue nach Hoi An hat es fast immer geregnet. Die beiden Orte sind etwas mehr als 100 Kilometer voneinander entfernt, aber die Fahrt hat insgesamt gute fünfeinhalb Stunden gedauert. Davon sind wir eineinhalb Stunden in Hue von Hotel zu Hotel gefahren und haben Mitfahrer eingesammelt.
Schlußendlich also in Hoi An angekommen, gottseidank hat es aufgehört zu regnen. Ich habe mir vorher schon ein Hotel empfehlen lassen, zu dem hat mich der Bus auch hingebracht. Allerdings beim Gepäckausladen die große Überraschung: Mein Rucksack war klatschnaß, denn offenbar war das Wasser stellenweise so hoch, daß es in den Gepäckraum eingedrungen ist. Im Hotel habe ich dann alles ausgepackt und es hat sich herausgestellt, daß gottseidank nur der Rucksack naß ist, den Inhalt habe ich gottseidank nocheinmal in Plastiksäcken eingepackt, sodaß beinahe alles trocken geblieben ist, einschließlich aller Reiseelektronik.
Der Kanadier hat beschlossen, in einem anderen Hotel abzusteigen, dennoch haben wir uns am Nachmittag getroffen und sind durch die Stadt spaziert. Die ist eigentlich sehr klein, allerdings bisher die schönste Stadt in Vietnam. Enge Gassen und auf beiden Seiten alte Häuser. Auffallend sind die unzähligen Schneidereien, die unglaublich günstig sind. Einen Anzug über 200 USD findet man kaum, die Preise beginnen bei USD 40 für einen ganzen Anzug. Meinem ungeschulten Auge erscheint die Qualität für diesen Preis sehr gut, man kann zwischen unterschiedlichen Materialien, hauptsächlich unterschiedlichen Mischungen aus Kaschmir, Wolle und Seide, wählen und die Verarbeitung wirkt auch professionell. Am Nachmittag waren wir also in einigen Schneidereien und haben Preise und Qualität verglichen. In der Regel kann man mit den Schneidern recht gut handeln - je mehr, desto billiger, das funktioniert recht gut.
Auch in der Nacht sieht in Hoi An alles sehr nett aus, obwohl die Stadt sehr touristisch ist. Abends haben wir uns wieder zum Essen getroffen, eigentlich wollten wir in ein Lokal jenseits des Flusses gehen. Derselbe ist aber ob der schweren Regenfälle (gottseidank nicht mehr hier) über die Ufer getreten und ich hätte mir wieder die Schuhe ausziehen müssen, um bis zur Brücke zu waten, das wollte ich dann doch nicht und wir haben uns ein anderes Lokal gesucht - war sehr gut, aber langsam brauch ich wieder was Westliches zu essen, denn das vietnamesische Essen ist nicht sehr abwechslungsreich - Nudeln, Reis, Gemüse, Fleisch, immer auf ähnliche Art zubereitet, wird nach einiger Zeit langweilig, auch wenns sehr gut ist.
Aus unerfindlichem Grund wurden wir auf unterschiedliche Busse (unterschiedliche Reisebüros) aufgeteilt, sodaß wir nicht zusammen fahren konnten. Die Fahrt von Hue nach Hoi An hat es fast immer geregnet. Die beiden Orte sind etwas mehr als 100 Kilometer voneinander entfernt, aber die Fahrt hat insgesamt gute fünfeinhalb Stunden gedauert. Davon sind wir eineinhalb Stunden in Hue von Hotel zu Hotel gefahren und haben Mitfahrer eingesammelt.
Schlußendlich also in Hoi An angekommen, gottseidank hat es aufgehört zu regnen. Ich habe mir vorher schon ein Hotel empfehlen lassen, zu dem hat mich der Bus auch hingebracht. Allerdings beim Gepäckausladen die große Überraschung: Mein Rucksack war klatschnaß, denn offenbar war das Wasser stellenweise so hoch, daß es in den Gepäckraum eingedrungen ist. Im Hotel habe ich dann alles ausgepackt und es hat sich herausgestellt, daß gottseidank nur der Rucksack naß ist, den Inhalt habe ich gottseidank nocheinmal in Plastiksäcken eingepackt, sodaß beinahe alles trocken geblieben ist, einschließlich aller Reiseelektronik.
Der Kanadier hat beschlossen, in einem anderen Hotel abzusteigen, dennoch haben wir uns am Nachmittag getroffen und sind durch die Stadt spaziert. Die ist eigentlich sehr klein, allerdings bisher die schönste Stadt in Vietnam. Enge Gassen und auf beiden Seiten alte Häuser. Auffallend sind die unzähligen Schneidereien, die unglaublich günstig sind. Einen Anzug über 200 USD findet man kaum, die Preise beginnen bei USD 40 für einen ganzen Anzug. Meinem ungeschulten Auge erscheint die Qualität für diesen Preis sehr gut, man kann zwischen unterschiedlichen Materialien, hauptsächlich unterschiedlichen Mischungen aus Kaschmir, Wolle und Seide, wählen und die Verarbeitung wirkt auch professionell. Am Nachmittag waren wir also in einigen Schneidereien und haben Preise und Qualität verglichen. In der Regel kann man mit den Schneidern recht gut handeln - je mehr, desto billiger, das funktioniert recht gut.
Auch in der Nacht sieht in Hoi An alles sehr nett aus, obwohl die Stadt sehr touristisch ist. Abends haben wir uns wieder zum Essen getroffen, eigentlich wollten wir in ein Lokal jenseits des Flusses gehen. Derselbe ist aber ob der schweren Regenfälle (gottseidank nicht mehr hier) über die Ufer getreten und ich hätte mir wieder die Schuhe ausziehen müssen, um bis zur Brücke zu waten, das wollte ich dann doch nicht und wir haben uns ein anderes Lokal gesucht - war sehr gut, aber langsam brauch ich wieder was Westliches zu essen, denn das vietnamesische Essen ist nicht sehr abwechslungsreich - Nudeln, Reis, Gemüse, Fleisch, immer auf ähnliche Art zubereitet, wird nach einiger Zeit langweilig, auch wenns sehr gut ist.
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