Guangzhou
October 6, 2007
Heute hieß es wieder einmal früh aufstehen, denn mein Zug von Hong Kong nach Guangzhou ist bereits um 9 Uhr gegangen. Der Weg zum Bahnhof dauert etwa eine halbe Stunde und dann mußte ich noch ein wenig Zeit für die Formalitäten bei der Ausreise einplanen. Am Weg zum Bahnhof ist mir schon wieder der handlesende Inder über den Weg gelaufen und wollte abermals Geld von mir. Auch diesmal habe ich ihm gesagt, daß er kein Geld von mir sieht.
Ich habe mich eigentlich darauf eingestellt, daß ich bei meiner Rückkehr nach Guangzhou vom Ost- zum Hauptbahnhof fahren und dort ein Ticket nach Nanning kaufen muß - für einen Zug der noch heute um 14:00 Uhr abfährt und nachts um 2 ankommt. Was mache ich um zwei Uhr nachts in Nanning? Deswegen habe ich mich in Guangzhou beim Fahrkartenschalter nach Alternativen erkundigt, aber es war sowieso hinfällig, denn der erste Zug nach Nanning, für den noch Tickets verfügbar waren, geht morgen in der früh um 7 und ist um etwa 19:00 Uhr dort.
Das heißt, ich muß also eine Nacht in Guangzhou verbringen. In weiser Voraussicht habe ich mir schon in Hong Kong für diesen Fall die Adresse eines Hostels rausgesucht. Das Riverside Youth Hostel habe ich nach einer halben Stunde U-Bahn-Fahrt und weiteren 10 Minuten Fußmarsch erreicht. Obwohl der Weg nur kurz war, bin ich ziemlich ins Schwitzen gekommen - das Thermometer zeigt hier 34°C und die Luftfeuchtigkeit ist auch ziemlich hoch.
Gleich nach meiner Ankunft habe ich mich auf die Suche nach Essbarem begeben und bin in ein nahegelegenes Restaurant gegangen. Leider habe ich einen Fehler gemacht und gebratene Gans bestellt. Außer Haut und schon wieder Knochen war da nicht viel dran. Also nicht wirklich satt geworden, aber für gerade 2 EUR war auch nicht gerade viel Geld investiert.
Im Hostel habe ich einen Taiwanesen kennengelernt, der in Australien lebt. Er ist gerade unterwegs durch China Richtung Mongolei und Russland, also quasi die umgekehrte Route. Also haben wir uns gegenseitig natürlich viel zu erzählen gehabt und sind dann gemeinsam Abendessen gegangen. Diesmal woandershin, war erstens billiger, zweitens mehr und drittens endlich ohne Knochen. Trotzdem hätte ich gerne ein wenig mehr Fleisch gehabt.
Anschließend habe ich noch einen Supermarkt aufgesucht - der war wirklich sehr groß, aber so richtig fündig bin ich nicht geworden. Ich wollte mich mit Proviant für die Zugfahrt morgen eindecken, aber in einem chinesischen Supermarkt einkaufen wenn nichts in lateinischen Lettern beschriftet ist, dauert ziemlich lange. Naja, jetzt habe ich eine Packung Joghurt, Kekse, Erdnüsse und etwas zu trinken. "Train Food", wie ich die chinesischen Fertiggerichte getauft habe, habe ich mittlerweile satt, denn das ist immer Nudeln mit unterschiedlichen Geschmacksstoffen und irgendwelchem künstlichen Zeug drin. Notfalls kann ich mir hoffentlich noch etwas im Zug kaufen. Schokolade hätte ich gerne noch gehabt, war aber im Supermarkt nicht auffindbar. In Hong Kong habe ich in jedem kleinen Laden Kakao bekommen, aber auch den scheints in China nicht zu geben.
Ich habe mich eigentlich darauf eingestellt, daß ich bei meiner Rückkehr nach Guangzhou vom Ost- zum Hauptbahnhof fahren und dort ein Ticket nach Nanning kaufen muß - für einen Zug der noch heute um 14:00 Uhr abfährt und nachts um 2 ankommt. Was mache ich um zwei Uhr nachts in Nanning? Deswegen habe ich mich in Guangzhou beim Fahrkartenschalter nach Alternativen erkundigt, aber es war sowieso hinfällig, denn der erste Zug nach Nanning, für den noch Tickets verfügbar waren, geht morgen in der früh um 7 und ist um etwa 19:00 Uhr dort.
Das heißt, ich muß also eine Nacht in Guangzhou verbringen. In weiser Voraussicht habe ich mir schon in Hong Kong für diesen Fall die Adresse eines Hostels rausgesucht. Das Riverside Youth Hostel habe ich nach einer halben Stunde U-Bahn-Fahrt und weiteren 10 Minuten Fußmarsch erreicht. Obwohl der Weg nur kurz war, bin ich ziemlich ins Schwitzen gekommen - das Thermometer zeigt hier 34°C und die Luftfeuchtigkeit ist auch ziemlich hoch.
Gleich nach meiner Ankunft habe ich mich auf die Suche nach Essbarem begeben und bin in ein nahegelegenes Restaurant gegangen. Leider habe ich einen Fehler gemacht und gebratene Gans bestellt. Außer Haut und schon wieder Knochen war da nicht viel dran. Also nicht wirklich satt geworden, aber für gerade 2 EUR war auch nicht gerade viel Geld investiert.
Im Hostel habe ich einen Taiwanesen kennengelernt, der in Australien lebt. Er ist gerade unterwegs durch China Richtung Mongolei und Russland, also quasi die umgekehrte Route. Also haben wir uns gegenseitig natürlich viel zu erzählen gehabt und sind dann gemeinsam Abendessen gegangen. Diesmal woandershin, war erstens billiger, zweitens mehr und drittens endlich ohne Knochen. Trotzdem hätte ich gerne ein wenig mehr Fleisch gehabt.
Anschließend habe ich noch einen Supermarkt aufgesucht - der war wirklich sehr groß, aber so richtig fündig bin ich nicht geworden. Ich wollte mich mit Proviant für die Zugfahrt morgen eindecken, aber in einem chinesischen Supermarkt einkaufen wenn nichts in lateinischen Lettern beschriftet ist, dauert ziemlich lange. Naja, jetzt habe ich eine Packung Joghurt, Kekse, Erdnüsse und etwas zu trinken. "Train Food", wie ich die chinesischen Fertiggerichte getauft habe, habe ich mittlerweile satt, denn das ist immer Nudeln mit unterschiedlichen Geschmacksstoffen und irgendwelchem künstlichen Zeug drin. Notfalls kann ich mir hoffentlich noch etwas im Zug kaufen. Schokolade hätte ich gerne noch gehabt, war aber im Supermarkt nicht auffindbar. In Hong Kong habe ich in jedem kleinen Laden Kakao bekommen, aber auch den scheints in China nicht zu geben.
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