Dunedin
February 13, 2008
Draußen war es noch stockdunkel, als um fünf Uhr morgens unser Wecker geläutet hat. Wir sind schnellstmöglich aufgebrochen - trotz wolkenverhangenen Himmels. Obwohl wir unterwegs nur für einen Igel, einen Hasen und ein Wiesel gebremst haben, haben wir es nicht rechtzeitig zu Sonnenaufgang nach Moeraki geschafft - was uns aber angesichts des auch hier bewölkten Himmels nicht viel ausgemacht hat. Die Objekte unserer Begierde waren zahlreiche kugelrunde Steine unterschiedlicher Größe, die hier auf einer Länge von etwa hundert Metern am Strand verstreut liegen. Niemand weiß offenbar, wie diese Steine entstanden oder hierhergekommen sind. Einige sehen aus, als wären sie aufgeplatzt.
Wir haben auch hier eine Stunde auf Wetterbesserung gewartet, aber wir hatten kein Glück. Wir haben unsere Fahrt fortgesetzt nach Dunedin, wo wir als erstes die Baldwin Street aufgesucht haben - die mit 38% laut Guinnes Buch die steilste Straße der Welt. Diese Steigung wollten wir unserem Auto nicht zumuten, also sind wir nur das erste Stück hinaufgefahren, um wenigstens ein Foto machen zu können und den Rest zu Fuß gegangen - der Gehsteig ist so steil, daß es hier Stufen gibt.
Im Anschluß sind wir direkt ins Stadtzentrum gefahren und haben uns bei der Touristeninformation ein Info-Blatt über zwei Historic Walks besorgt. Nachdem wir unser Auto geparkt haben, sind wir teilweise den angegebenen Routen durch die Stadt gefolgt, vorbei an der Trinity Church, die wie viele ehemaligen Kirchen in Dunedin nun einem anderen Zweck (Theater) dient, weiter über die St. Joseph's Cathedral und schließlich zum Bahnhof. Das Bahnhofsgebäude ist eindeutig der Höhepunkt in der Stadt und wunderschön. Um es allerdings sehen zu können, mußten wir beinahe eine halbe Stunde warten, bis die vielen Autobusse davor abgefahren sind - denn die haben den Bahnhof leider lange verdeckt.
Nachdem wir dem örtlichen Internetcafe einen Besuch abgestattet haben und japanisch essen waren, mußte ich noch ein Versprechen einlösen und ein Foto von einem Haus machen, in dem meine Gastgeberin in den Blue Mountains früher gewohnt hat. Das war leider nicht in Dunedin wie angenommen, sondern in Waitati, einem Vorort, der einige Kilometer vom Zentrum entfernt ist. Unser heutiges Ziel war die Albatrosskolonie auf der Otago Peninsula, einer Halbinsel direkt neben Dunedin. Die Straße auf diese Halbinsel hinaus war ziemlich lang und kurvenreich und als wir schließlich angekommen sind, war es schon zu spät, um die Albatrosskolonie - weltweit die einzige am Festland - zu besuchen. Das hat uns aber nicht weiter gestört, denn dort müßte man ohnehin einen viel zu überhaltenen Eintritt bezahlen, also haben wir uns darauf beschränkt, im Informationszentrum die Schautafeln anzusehen und anschließend im Freien den Albatrossen beim Fliegen zuzusehen - mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern sind es schon recht beeindruckende Vögel.
Wir haben außerdem erfahren, daß um etwa halb zehn Uhr abends die Pinguine sich vom Meer in ihre Höhlen am Ufer zurückziehen. Dieses Schauspiel wollten wir uns nicht entgehen lassen - und ganz untypisch für Neuseeland war es sogar kostenlos. Nach dem Abendessen sind wir vom Parkplatz hinunter zum Strand gegangen. Nachdem wir beinahe eine halbe Stunde gewartet haben, war trotz fortschreitender Dunkelheit ein großer schwarzer Fleck im Wasser zu sehen, der sich schnell dem Ufer genähert hat. Bestimmt an die 50 Pinguine auf einmal sind an Land geschwommen und haben sich etwas tollpatschig auf den Weg zu ihren unterirdischen Nestern gemacht - einige sind nur wenige Zentimeter vor uns vorbeigelaufen. Obwohl man in der Dunkelheit nicht allzuviel sehen konnte, war es ein schönes Erlebnis.
Wir haben auch hier eine Stunde auf Wetterbesserung gewartet, aber wir hatten kein Glück. Wir haben unsere Fahrt fortgesetzt nach Dunedin, wo wir als erstes die Baldwin Street aufgesucht haben - die mit 38% laut Guinnes Buch die steilste Straße der Welt. Diese Steigung wollten wir unserem Auto nicht zumuten, also sind wir nur das erste Stück hinaufgefahren, um wenigstens ein Foto machen zu können und den Rest zu Fuß gegangen - der Gehsteig ist so steil, daß es hier Stufen gibt.
Im Anschluß sind wir direkt ins Stadtzentrum gefahren und haben uns bei der Touristeninformation ein Info-Blatt über zwei Historic Walks besorgt. Nachdem wir unser Auto geparkt haben, sind wir teilweise den angegebenen Routen durch die Stadt gefolgt, vorbei an der Trinity Church, die wie viele ehemaligen Kirchen in Dunedin nun einem anderen Zweck (Theater) dient, weiter über die St. Joseph's Cathedral und schließlich zum Bahnhof. Das Bahnhofsgebäude ist eindeutig der Höhepunkt in der Stadt und wunderschön. Um es allerdings sehen zu können, mußten wir beinahe eine halbe Stunde warten, bis die vielen Autobusse davor abgefahren sind - denn die haben den Bahnhof leider lange verdeckt.
Nachdem wir dem örtlichen Internetcafe einen Besuch abgestattet haben und japanisch essen waren, mußte ich noch ein Versprechen einlösen und ein Foto von einem Haus machen, in dem meine Gastgeberin in den Blue Mountains früher gewohnt hat. Das war leider nicht in Dunedin wie angenommen, sondern in Waitati, einem Vorort, der einige Kilometer vom Zentrum entfernt ist. Unser heutiges Ziel war die Albatrosskolonie auf der Otago Peninsula, einer Halbinsel direkt neben Dunedin. Die Straße auf diese Halbinsel hinaus war ziemlich lang und kurvenreich und als wir schließlich angekommen sind, war es schon zu spät, um die Albatrosskolonie - weltweit die einzige am Festland - zu besuchen. Das hat uns aber nicht weiter gestört, denn dort müßte man ohnehin einen viel zu überhaltenen Eintritt bezahlen, also haben wir uns darauf beschränkt, im Informationszentrum die Schautafeln anzusehen und anschließend im Freien den Albatrossen beim Fliegen zuzusehen - mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern sind es schon recht beeindruckende Vögel.
Wir haben außerdem erfahren, daß um etwa halb zehn Uhr abends die Pinguine sich vom Meer in ihre Höhlen am Ufer zurückziehen. Dieses Schauspiel wollten wir uns nicht entgehen lassen - und ganz untypisch für Neuseeland war es sogar kostenlos. Nach dem Abendessen sind wir vom Parkplatz hinunter zum Strand gegangen. Nachdem wir beinahe eine halbe Stunde gewartet haben, war trotz fortschreitender Dunkelheit ein großer schwarzer Fleck im Wasser zu sehen, der sich schnell dem Ufer genähert hat. Bestimmt an die 50 Pinguine auf einmal sind an Land geschwommen und haben sich etwas tollpatschig auf den Weg zu ihren unterirdischen Nestern gemacht - einige sind nur wenige Zentimeter vor uns vorbeigelaufen. Obwohl man in der Dunkelheit nicht allzuviel sehen konnte, war es ein schönes Erlebnis.












