DMZ
October 15, 2007
Um sechs Uhr sollte uns heute der Bus abholen, um uns in die entmilitarisierte Zone zu bringen. Gedauert hats schlußendlich aber bis halb sieben. Das Wetter war nicht gerade berauschend, schon in der Nacht hat es ausgiebig geregnet. Als erstes ist der Bus zu einem anderen Hotel gefahren um noch ein paar Mitreisende einzuklauben. Offenbar war der Bus aber überbucht, denn zwei Personen haben keinen Platz mehr bekommen. Die vietnamesische Lösung: Man hole aus dem Hotel zwei Sessel, stelle sie im Bus in den Mittelgang und jeder hat einen Sitzplatz.
Die Fahrt war ziemlich lang, etwa zwei Stunden, dann gabs Frühstück in einem Hotel. Danach gings weiter zu einem Kriegsmuseum, wo es im Freien Panzer und Hubschrauber aus dem Vietnamkrieg zu sehen gab, unter Dach hingegen einige Fotos kämpfender und sterbender Soldaten. Von dort sind wir wieder zurückgefahren zu jenem Hotel, wo wir gefrühstückt haben - jetzt gabs dort Mittagessen. In den vergangenen drei Stunden scheint dort einiges schief gegangen zu sein, denn am Boden verstreut lagen Essensreste, Stäbchen und Teller wild durcheinander. In diesem Chaos haben wir zu Mittag gegessen, bevor es anschließend ins Zentrum der DMZ zu bringen.
Dort bildet ein Fluß die ehemalige Grenze zwischen Nord- und Südvietnam. Die DMZ darum ist 90 Kilometer breit, so wirklich entmilitarisiert war das Gebiet allerdings nie - im Gegenteil, die heftigsten Kämpfe im Vietnamkrieg (den die Vietnamesen übrigens als "amerikanischen Krieg" bezeichnen) haben hier stattgefunden, unter anderem wurde das Gebiet heftig bombardiert, sodaß überall entsprechende Krater zu sehen sind. Die Einheimischen wußten sich allerdings zu helfen und haben sich eingegraben, in diesem Gebiet befindet sich ein umfangreiches Tunnelsystem, das sie sich zum Überleben geschaffen haben.
Diese Tunnel haben wir auch angeschaut - die waren allerdings wirklich für Vietnamesen gebaut, ziemlich niedrig und schmal, dort unten war es heiß und schwül. Viele Leute haben es dort angeblich fünf Jahre ausgehalten, ich war allerdings froh, als ich wieder draußen war.
Danach gings wieder zurück Richtung Hue, drei Stunden Fahrzeit. Nachmittags war das Wetter zwar ein wenig besser, aber mittlerweise hat es wieder heftig zu regnen begonnen. Als wir wieder in Hue angekommen sind, waren einige Straßen knöcheltief überflutet. Aber ich denke, das kommt hier öfter vor. Auch die Fahrt tagsüber hat durch überflutetes Gebiet geführt.
Trotz des Regens bin ich mit dem Kanadier abends auf Lokalsuche gegangen und auch fündig geworden. In einem guten Lokal haben wir dann neben Frühlingsrollen und Reiskeksen ein gutes Dessert verkostet: Frittierte Banane in Orangensaft.
Die Fahrt war ziemlich lang, etwa zwei Stunden, dann gabs Frühstück in einem Hotel. Danach gings weiter zu einem Kriegsmuseum, wo es im Freien Panzer und Hubschrauber aus dem Vietnamkrieg zu sehen gab, unter Dach hingegen einige Fotos kämpfender und sterbender Soldaten. Von dort sind wir wieder zurückgefahren zu jenem Hotel, wo wir gefrühstückt haben - jetzt gabs dort Mittagessen. In den vergangenen drei Stunden scheint dort einiges schief gegangen zu sein, denn am Boden verstreut lagen Essensreste, Stäbchen und Teller wild durcheinander. In diesem Chaos haben wir zu Mittag gegessen, bevor es anschließend ins Zentrum der DMZ zu bringen.
Dort bildet ein Fluß die ehemalige Grenze zwischen Nord- und Südvietnam. Die DMZ darum ist 90 Kilometer breit, so wirklich entmilitarisiert war das Gebiet allerdings nie - im Gegenteil, die heftigsten Kämpfe im Vietnamkrieg (den die Vietnamesen übrigens als "amerikanischen Krieg" bezeichnen) haben hier stattgefunden, unter anderem wurde das Gebiet heftig bombardiert, sodaß überall entsprechende Krater zu sehen sind. Die Einheimischen wußten sich allerdings zu helfen und haben sich eingegraben, in diesem Gebiet befindet sich ein umfangreiches Tunnelsystem, das sie sich zum Überleben geschaffen haben.
Diese Tunnel haben wir auch angeschaut - die waren allerdings wirklich für Vietnamesen gebaut, ziemlich niedrig und schmal, dort unten war es heiß und schwül. Viele Leute haben es dort angeblich fünf Jahre ausgehalten, ich war allerdings froh, als ich wieder draußen war.
Danach gings wieder zurück Richtung Hue, drei Stunden Fahrzeit. Nachmittags war das Wetter zwar ein wenig besser, aber mittlerweise hat es wieder heftig zu regnen begonnen. Als wir wieder in Hue angekommen sind, waren einige Straßen knöcheltief überflutet. Aber ich denke, das kommt hier öfter vor. Auch die Fahrt tagsüber hat durch überflutetes Gebiet geführt.
Trotz des Regens bin ich mit dem Kanadier abends auf Lokalsuche gegangen und auch fündig geworden. In einem guten Lokal haben wir dann neben Frühlingsrollen und Reiskeksen ein gutes Dessert verkostet: Frittierte Banane in Orangensaft.
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