Ankunft in Neuseeland

Auckland Travel Blog

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Auch am Tag meiner Ankunft in Auckland bin ich früh aufgestanden, um einerseits die Dinge einzupacken, die ich gestern noch nicht eingepackt habe und andererseits von Auckland auch etwas zu sehen. So wirklich erforderlich war das frühe Erwachen aber nicht, denn statt wie zunächst angekündigt um 5 Uhr war die Ankunft nun auf 8 Uhr verschoben worden - genug Zeit also für ein üppiges Frühstück am Schiff. Danach bin ich allerdings gleich auf die Brücke gegangen und habe die Einfahrt in den Hafen von Auckland von dort aus beobachtet. Der Hafen liegt beinahe unmittelbar im Stadtzentrum, entsprechend konnte ich schon vom Schiff aus einen ersten Eindruck gewinnen.

Kurz nach neun Uhr war das Schiff schließlich vertäut. Bevor ich das Schiff allerdings verlassen konnte, mußte ich wieder auf die Einwanderungsbehörde warten. Die waren allerdings viel lockerer als in Australien (obwohl mir dort das Gegenteil angekündigt worden war) und haben sich nicht ansatzweise für mein Gepäck interessiert. Als die Formalitäten schließlich alle erledigt waren, habe ich mit Stephan Kontakt aufgenommen und gegen 10 Uhr war er an der Hafeneinfahrt. Ich habe mich noch von allen verabschiedet und anschließend das Schiff verlassen. Obwohl der Anlegeplatz nur etwas mehr als 100 Meter von der Ausfahrt weg war, mußte ich auf einen Bus warten - zu Fuß durch das Hafengelände zu gehen ist streng verboten.

Dort hat mich mein Bruder bereits erwartet und wir haben uns auf die Suche nach der Busstation gemacht, von welcher die Busse Richtung Südwesten fahren - denn dort sollten wir unseren vor wenigen Tagen gebuchten Campingbus abholen. Der Bus hat auf sich warten lassen und die Fahrt hat auch eine ganze Weile gedauert, ein Stück zu Fuß mußten wir auch noch gehen, dann haben wir endlich unser Fahrzeug bekommen und sind aufgebrochen. Unser Auto, ein Mazda-Bus, ist mit der Aufschrift "Enjoy Cocaine" versehen - offenbar, um das irgendwie auszugleichen steht hinten "Hugs no Drugs" drauf. Mit diesem rot-weißen Vehikel sind wir zunächst zu jenem Haus gefahren, wo Stephan die letzte Nacht verbringen durfte. Dort haben wir noch eine kleine Mittagsjause bekommen und wollten im Anschluß noch einkaufen gehen. Die Suche nach einem geeigneten Supermarkt hat sich allerdings mitten in der Stadt als schwierig erwiesen und so haben wir die Stadt schließlich verlassen und uns auf den Weg zur Coromandel-Halbinsel gemacht.

Wir haben uns beim Fahren abgewechselt und an das Links-Fahren habe ich mich offenbar in den letzten Monaten doch schon ein wenig gewöhnt, denn überraschender Weise ging das ohne gröbere Probleme. Gegen Abend haben wir Tairua erreicht, ein kleiner Ort an einer Bucht, die bei Ebbe eigentlich gar kein Wasser enthält. Dort haben wir zu Abend gegessen und uns dann einen Ort zum Übernachten gesucht - den haben wir am gegenüberliegenden Ufer der Bucht auch bald gefunden.
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Auckland
photo by: Fulla