Mexico - 2.Tag

Mexico City Travel Blog

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Heute sind wir auf den Spuren von Frida Kahlo, Diego Rivera und Leo Trotsky gewandelt. Als erstes waren wir an Fridas und Diegos ""verbundenen" Haeusern. Ich fand es sehr beeindruckend, dass Gebaeude die 1931 gebaut wurden heute immernoch modern und schoen wirken. Leider konnten wir aber nur Riveras Atelier, sein Arbeitszimmer und die Dachterrasse anschauen, da der Rest wegen der Vorberitung einer Ausstellung geschlossen war. Sehr schade... Danach sind wir zu Fuss durch San Angel gelaufen. Der Weg war wunderschoen! Lauter kleine Parks und Plaetze, entspannte Menschen, huebsche kleine Restaurants und Cafes. Eine unheimlich gemuetliche und schoene Stimmung in den Strassen... Wenn mir das vorher jemand ueber die groesste Stadt der Welt erzaehlt haette, ich haette es nicht geglaubt...

Das Museo Trotsky war sehr beeindruckend. In einer kleinen Ausstellung erfuhr man Details ueber ihn, seine Familie, seine Leben und sein Lebenswerk. Dann konnte man das Haus besichtigen, in dem er 2 Jahre lang gelebt und gearbeitet hat (ziemlich spartanisch eingerichtet, uebrigens). Auch konnte man hier noch die Spuren des ersten Attentats auf ihn (in Mexico) sehen: Einschussloecher in der Wand seines Schlafzimmers, mehr als 70... Die Fenster nach aussen wurden hinterher zugemauert um groesseren Schutz zu gewaehrleisten, und kleine Stahltueren wurden eingebaut. Leider waren die Massnahmen nicht ausreichend... In dem Raum, in dem er mit dem Eispickel umgebracht wurde, haben wir ebenfalls gestanden.

Nur ein paar Strassen weiter liegt das beruehmte blaue Haus, in dem Frieda Kahlo aufgewachsen ist, nach ihrem Unfall gepflegt wurde und auch einen Teil ihrer Ehe mit Rivera verlebt hat. Leider war fuer meinen Geschmack zu wenig vom eigentlichen Leben, von der Einrichtung sichtbar. Nur die Kueche war noch halbwegs original, ansonsten ein paar Betten etc. Die meisten Raeume waren fuer Briefe und Fotos leergeraeumt. Diese waren zwar (zT) interessant, aber halt immer ziemlich zusammenhangslos. Der Hof und der Garten waren wieder sehr sehr schoen...

Nach einer 1 1/2 stuendigen Fahrt mit U- und Strassenbahn sind wir dann im Museo Dolores Olmedo Patino angekommen, in dem die groesste Privatsammlung von Arbeiten Diego Riveras sowie ca 20 Bilder (und damit ca 1/3 ihres Gesamtwerkes) von Frida ausgestellt sind. Besonders beeindruckend fand ich die "Die gebrochene Saeule" und "Ein paar kleine Dolchstiche", "Henry Ford Hospital" ist natuerlich auch sehr krass, mir aber doch etwas zu makaber... Das Museum selbst ist ein riesiges Anwesen. In den Gaerten laufen Pfauen und Gaense und altertuemliche Hunde (die haben wir leider nicht gesehen...) herum und es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Ausstellungen, die wir aber leider nicht mehr geschafft haben...

Abends gab es wieder Buffet in unserem Hostel ueber den Daechern der Stadt...

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