Cu Chi Tunnel

Ho Chi Minh City Travel Blog

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Wir haben eine Tour in das im Vietnamkrieg umkaempfte Gebiet des Vietcongs unternommen. Eigentlich war das ganze sehr interessant, man konnte noch Bombenkrater und Schuetzengraeben sehen, die Tunnel, in denen sich die Kaempfer und Kaempferinnen versteckt haben und zB Munition und Waffen hergestellt haben besichtigen und sich ansehen, wie die Leute mit einfachen Mitteln sehr effektive (und grauselige) Fallen gebaut haben. Leider war unser Guide mal wieder etwas seltsam. Ein Kriegsveteran, der allerdings auf amerikanischer Seite gegen sein eigenes Land gekaempft hat. Einerseits konnte er natuerlich echt viel berichten, andererseits hat er sich die ganze Zeit ueber komplett mit den USA identifiziert (und gleichzeitig auf die Regierung geschimpft, die ihn seltsamer Weise immernoch als "Enemy" betrachten...), was sehr merkwuerdig rueberkam. Ausserdem hatte er die laestige Angewohnheit bei seinen eh voellig chaotischen und konzeptlosen Berichten, Zeit- und Geschichtenspruengen staendig irgendwelche daemlichen und unpassenden "Witze" zu machen (und falls ihr eure Frau loswerden wollt...), was ich bei der Umgebung, an einem Ort wo x-wieviele Menschen gestorben sind, extremst unpassend finde. Seltsam war auch, dass in dem Wald staendig Boxen angebracht waren, die irgendeine Fahrstuhl-Klimpermusik gespielt haben. Und richtig abartig fand ich den Schiessstand, an dem die Touris fuer 1.30 $ auch mal mit einer echten Kalaschnikow rumballernd durften. Die Schuesse hat man uebrigens auch ueberall gehoert. Wenn diese aus den Lautsprechern gekommen waeren, haette das vielleicht eine sagen wir mal interessante Atmosphaere kreiert, aber so...

Zurueck in Saigon haben wir uns noch ein wenig weiter die Stadt angeschaut und dann das uebliche...

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